SF58 Die eigene Vision umsetzen – 10 Lektionen aus der Masterclass Selbstführung

**** Masterclass Selbstführung: wir haben das Anmeldeformular geschaltet (Early-Bird-Tarif bis 31.08.17) ****


Wesentliche Erkenntnisse auf dem Weg von der Vision zum persönlichen Erfolg

Wir Führungskräfte – zumindest die meisten, die ich kenne – stehen unter Strom, und das 24 Stunden an 7 Tagen. Es  fällt schwer, abzuschalten. Und noch schwerer fällt es, die eigenen Zielbilder zu entwerfen und konsequent zu verfolgen. Der Alltag zieht uns immer wieder ab vom eigentlichen Weg. Wie können wir unsere Vision finden, Ziele setzen und erreichen und auf Kurs bleiben, ohne uns vollkommen zu verausgaben? Diese Fragen thematisieren wir in unserer Masterclass Selbstführung. Bisherige Ansätze sind oft willkommene Gelegenheiten, die wirklich wichtigen Ziele wieder in den Blick zu nehmen. Coachings können helfen, können aber auch teure Zeitverschwendung sein. Und natürlich kennen wir die Begeisterung, von einem tollen Weiterbildungsseminar zurück zu kommen. Aber schon am zweiten oder dritten Arbeitstag in unserer normalen, teilweise chaotischen und hektischen Arbeitswelt, lassen wir uns dann doch vom Dringlichen bestimmen und vom Wesentlichen ablenken – das Gelernte und die Vorsätze verblassen.

Masterclass Selbstführung: dritter Durchlauf der AudioLecture startet

Im November startet der dritte Durchlauf der Masterclass, die wir nun zur Masterclass Selbstführung aufgewertet haben. Das bedeutet: wir haben auf den Input der Teilnehmer aus den bisherigen zwei Durchläufen gehört und einiges ergänzt. Bei der Masterclass/AudioLecture handelt es sich – so die Kurzfassung – um einen Online-Audio-Kurs. Aber das greift zu kurz, denn es ist ein komplexes Lernkonzept. Wir nehmen z.B. mein drittes Buch als Basis, nutzen zusätzliches Material, ich liefere ebenso zusätzliche Inputs per Video und wir animieren u.a. dazu, Lerngruppen zu bilden und sich persönlich zu treffen.

Inhalte dieser Podcast-Episode

In dieser Episode will ich für diejenigen, die sich für diese Art der persönlichen Weiterentwicklung interessieren, einige Einblicke – Lektionen – aus den insgesamt zehn Episoden der Masterclass / AudioLecture geben. Und für diejenigen, die nicht dabei sein können oder wollen, bietet diese Podcast-Episode heute auch für sich allein genommen sicherlich eine Menge Stoff zum Nachdenken und für die persönliche Entwicklung.
Ich nenne zehn ausgewählte “Lektionen” oder Erkenntnisse:
  1. Ich kenne meine Hauptaufgaben
  2. Führung startet bei mir – zuallererst
  3. Ich selbst definiere meinen Erfolg und setze die Kriterien fest
  4. Ich erkenne und verhindere Selbstsabotage
  5. Es gelingt mir, Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen
  6. Meine Basis ist eine klare Mission
  7. Rituale und Gewohnheiten erleichtern mir das Leben
  8. Ich nutze die Methoden und Instrumente, die zu mir passen
  9. Ich habe eine persönliche Lernstrategie
  10. Ich führe meine persönliche Planungsklausur durch

Zahlreiche Links auf Blogbeiträge und Episoden

Weiter unten finden Sie ausgewählte Blogbeiträge und Podcast-Episoden, die Sie zur Vertiefung der hier genannten “Lektionen” und Erkennisse zum Thema Die eigene Vision umsetzen unbedingt nutzen sollten.


Direkt zur Infoseite der Masterclass Selbstführung


Buchtipps:

Greg McKeown: The Disciplined Persuit of Less, 2014
Peter Drucker (diverse Bücher)
Robin Sharma (diverse Bücher)

Links:

Blogbeiträge zur Vertiefung

Tipps für die eigenen Auszeiten (mit Video)

Erkennen Sie die Möglichkeiten?

Planungsklausur: Kreative Auszeit

Re-Vision. Wie Sie Ihre Vision prüfen und aktualisieren

Blogbeitrag zur neuen Auflage meines dritten Buchs mit links: Von der Vision zum persönlichen Erfolg, darin auch eine Grafik zu “Hauptaufgaben”


Podcasts zur Vertiefung

SF20 Mehrwert und Erfolg


Musik im Vor- und Nachspann

by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


Podcast auf iTunes bewerten. (Anleitung)

Was bringt Erfolg? Es geht um das Lebenswerk

“Das Märchen vom Erfolg” – Leitartikel in HOHE LUFT

Bereits in einem früheren Blogbeitrag (Eine Gleichung für Erfolg) und in der Podcastepisode SF20 (“Mehrwert und Erfolg”  habe ich mich mit dem Thema ERFOLG beschäftigt. Derzeit bin ich ein paar Tage in Schreib- und Produktionsklausur und finde endlich die Zeit, auch die gestapelten Artikel zu lesen. Die Philosophie-Zeitschrift HOHE LUFT (“Für alle, die Lust am Denken haben”) widmete sich in der Ausgabe 06/2015 der Frage “Was bringt Erfolg?”. In dem Leitartikel (“Das Märchen vom Erfolg”, S.22-28) erläutern Tobias Hürter, Rebekka Reinhard und Thomas Vasek die Begriffsherkunft, betrachten Youtube-Stars und schlagen vor, “Leistung und Erfolg wieder in ein sinnvolles Verhältnis zu setzen”. Im Kontext von “Leadership Development” und insbesondere von SELBSTFÜHRUNG kommen wir nicht umhin, unsere eigenen Maßstäbe für Erfolg zu definieren und anzulegen (in unserem Modell der Sieben Felder der Selbstführung widmet sich vor allem das siebte Feld – “Mehrwert” – dem Thema Indikatoren für Erfolg, hören Sie dazu auch den allerersten Podcast SF01 “Selbstführung: Grundlagen”).
Nachfolgend einige der Gedanken aus dem Artikel – ich finde das Magazin anregend, es hilft dabei, im Alltag benutzte Begriffe zu “schärfen”.

Drei Arten von Erfolg

Die Autoren unterscheiden drei Arten von Erfolg:

  • den ökonomischen Erfolg, basierend auf einem quantitativen Wertbegriff: “Ökonomischer Erfolg kann sich aus cleverem Selbstmarketing, ehrlicher Arbeit oder aber aus reinem Zufall ergeben.”
  • den ästhetischen Erfolg: “Dieser steht in Zusammenhang mit im weiteren Sinne >nutzlosen< kreativen Tätigkeiten, die die Umwelt erfreuen, ergreifen, erheben, inspirieren”  und
  • den ethischen Erfolg, “der für das objektiv Gute steht… […] Ethischer Erfolg zeigt sich in Handlungen, die objektiv wertvoll sind, weil sie der Menschheit zugute kommen, zum Beispiel in ökologischer, medizinischer oder wissenschaftlicher Hinsicht.”

Wir tragen die Verantwortung für unser Lebenswerk

Wenn wir uns mit den Maßstäben für Erfolg auseinandersetzen, dann – so die Autoren – kommt das WERK ins Spiel: “Unter >Werk< versteht man zum einen ein Tätigsein, das einer bestimmten Aufgabe dient: Man >geht ans Werk<, man >verrichtet< ein Werk, man ist >werktätig<…. […] Der Begriff Werk hat also eine schöpferische Dimension… […] Doch es gibt keinen Grund, den Begriff auf künstlerisches oder intellektuelles Schaffen zu beschränken… […] Ein Werk ist etwas, auf das wir zu Recht stolz sein können, weil es eben das Ergebnis unseres Wirkens ist – und nicht irgendeines Zufalls. Im Werk eines Menschen kommen seine Werte und Ziele zum Ausdruck, seine Fähigkeiten und Anstrengungen. Ein Werk ist etwas, was Bestand hat, was den Tag überdauert. In ihm steckt sowohl der Aufwand wie das Gelingen. Im Begriff des Werks sind Leistung und Erfolg untrennbar verbunden.” Im Schlussteil des Artikels steht in konsequenter Weise der Appell: “Wir sollten Menschen weder an ihrer Leistung messen, noch an ihrem Erfolg, sondern an ihrem Werk.” Wir sollten, so die Autoren, “uns alle als >Künstler” unseres Lebens verstehen, als >Lebenskünstler< im buchstäblichen Sinn. Auch wenn der Erfolg nicht immer in unserer Hand liegt: Die Verantwortung für unser >Lebenswerk< tragen wir selbst.”

Wenn Sie das Heft (Ausgabe 6 / 2015) direkt bestellen wollen: abo@hoheluft-magazin.de