SF30 Wetterfeste Persönlichkeiten im Management gesucht

Interview mit dem Headhunter Volker Starr

Ich unterhalte mich in dieser Podcast-Episode mit Volker Starr, der, wie seine Webseite ausführt, Persönlichkeiten für Unternehmen findet. In unserem Netzwerk schätzen wir seine Expertise in Personalfragen und er war bereits Speaker bei unserem ersten Leadership Development Congress (LDC 2014). Er plädiert für „wetterfeste Persönlichkeiten“ in Führungspositionen und begründet dies in unserem Gespräch. Wie seine Homepage ausführt, sieht er die Kooperation mit den Unternehmen nicht als simple Erfüllung einer Aufgabe: “Allerdings übernehmen wir nicht 1:1 Ihre Vorstellungen. Sie sind es uns wert, dass wir den Widerspruch wagen. Unsere langjährig erworbene Expertise und Kompetenz werfen wir mit in die Waagschale, wenn es beispielsweise um die Definition von Aufgaben- und Anforderungsprofilen geht.”
Mit ihm spreche ich u.a. über folgende Themen
  • seine Prozesse bei der Findung von Führungskräften
  • Ängste im Management
  • das Thema Selbstführung in den eignungsdiagnostischen Dialogen
  • Orientierungslernen als Teil des Begleitungsprozesses
  • wie man sich aus eigener Initiative umorientieren kann – in einem geführten Prozess
  • Nachhaltigkeit im Lernen, zum Beispiel zum Nachjustieren der eigenen „Marke”

Wichtig erscheint mir auch seine Einschätzung, dass die Mittelständler modern und selbstbewusst  geworden seien und sich nicht länger mit Blick auf die Industrie entwickeln, sondern gezielt Ihre eigenen Wege gehen. Volker Starr beschreibt darüber hinaus, wie er in einem „stop-over-Coaching“ Klarheit, Nachdenken und eine road-map bei seinen Kunden erzielt. Aus eigener Erfahrung kann ich dieses Tool beurteilen; als Coach nutze ich es, um mich spiegeln zu lassen und in Abständen von einigen Jahren immer wieder meine Position und Ausrichtung zu aktualisieren.
Abschließend frage ich ihn nach Tipps, um die Eigenmotivation immer wieder zu entfachen.


Weitere Infos

Seine Internetseite: http://www.starrconsult.de

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SF29 Wellbeing und förderliche Büroräume

Interview mit Marc T. Nicolaisen von Steelcase

Arbeitsplätze, insbesondere Büroräume, haben einen entscheidenden Einfluss auf Gesundheit und Motivation der Mitarbeiter, wie auch auf die Produktivität des Gesamtunternehmens. In unserer Akademie arbeiten wir seit Gründung daran, hier das Bewusstsein und den Kenntnisstand über diese Einflüsse im Topmanagement zu entwickeln. Mit dem amerikanischen Büromöbelhersteller Steelcase arbeiten wir seit dem letzten Leadership Development Congress (LDC 2015) sehr intensiv zusammen. Steelcase ist beim diesjährigen LDC 2016 nicht nur unser wesentlicher Partner, sondern liefert durch Marc T. Nicolaisen auch einen Redebeitrag (Engagement und Zufriedenheit am Arbeitsplatz: fünf Erkenntnisse aus dem Steelcase Global Report). Das Interview findet übrigens bei Feederle in Karlsruhe statt.
 

Steelcase Global Report: Wirkung der Büroräume

Anlass unseres Treffens ist einerseits der im Frühjahr erschienene Global Report, andererseits das Update zu aktuellen Trends und Themen im Kontext Büro. Marc Nicolaisen ist bei Steelcase für Marketing Communications zuständig. Er fokussiert sich auf Wissensthemen, die den Kunden helfen, neue Trends zur erkennen. Mit ihm spreche ich vor allem über folgende Themen:
  • aktuelle Trends (inwieweit fördern Büroarbeitsplätze Resilienz; wie kommen wir zu einem ganzheitlich verstandenen „Wellbeing“…)
  • wesentliche Ergebnisse aus dem Steelcase Global Report (u.a. welche Rolle Auswahl und Kontrolle für den Mitarbeiter spielen)
  • „dritte Plätze“ der Arbeit – neben dem Büro und dem Zuhause
  • Zeichen für eine „Renaissance des Büros”
Abschließend bitte ich ihn, uns drei praktische Tipps zum Thema Förderung von Wohlbefinden und Produktivität zu geben.

Wesentliche Links

Im Interview verweisen wir u.a. auf:
– die Veranstaltung Wandelbarer Campus der Zukunft
– das Magazin 360 Grad von Steelcase (u.a. mit den Themen Wellbeing, Think Better…)
und natürlich auf unseren

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In Zeiten digitaler Überlastung ist Selbstführung wichtiger denn je

*** Blogbeitrag überarbeitet / ergänzt ***

Interview Burkhard Bensmann mit pro office

Jetzt ist das schriftliche Interview erschienen, welches ich jüngst mit Sandra Wilms von pro office führen durfte. Im Gespräch geht es u.a. um folgende Punkte:

  • den Leadership Development Congress (LDC 2016) am 22. September und dessen Schwerpunkt “Die lernende Führungskraft”
  • die Kooperation mit pro office und der Kongressort (Solarlux Campus)
  • über die Abkehr von allzu komplizierten Strategien
  • welche Bedeutung die persönliche Vision und Mission haben
  • über die Podcasts zum Thema digitale Überlastung
  • über Selbstsabotage und Gegenmaßnahmen
  • über förderliche Rituale

Digitale Überlastung: Auszug aus dem Interviewtext:

In Ihrem aktuellen Podcast geht es darum, digitale Instrumente wieder in den Griff zu bekommen, da sie die Produktivität senken. Sind diese Instrumente nicht gleichzeitig auch Werkzeuge, um in der heutigen Zeit wettbewerbsfähig zu sein?

Wenn wir aktuelle Untersuchungen zu dieser Thematik ansehen, so stellen wir fest, dass uns unsere tatsächliche Nutzung von Smartphones oder Tablets überhaupt nicht klar ist. Wir glauben, rational damit umzugehen und uns selbst zu steuern mithilfe dieser Instrumente. Offenbar ist genau das Gegenteil der Fall: die meisten von uns surfen in sozialen Netzen, spielen oder chatten. Und wir unterbrechen unsere Arbeitsprozesse ständig, indem wir schauen, ob neue Infos gekommen sind. Der Forscher Alexander Markowetz spricht von der Fragmentierung unserer Arbeitsprozesse und nennt das Smartphone ein Glücksspielgerät. Machen Sie doch einmal den Test in einer Besprechung und bitten Sie alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die Telefone auszuschalten und vom Tisch zu nehmen. Jede Wette, dass sich einzelne wie Süchtige verhalten, denen man die Droge wegnimmt.

[…]

Stichwort „Lernende Führungskraft.“ Welche Kompetenzen sollten in Zeiten von Digitalisierung, neuen Arbeitsweisen und von neuem Führungsverständnis auf dem Lehrplan stehen?

Wir benötigen “wetterfeste Persönlichkeiten”, wie der Headhunter Volker Starr formuliert. Ich glaube, dass diese vor allem die vielbeschworene Komplexität und Ungewissheit, ja die Unplanbarkeit, aushalten müssen. Sie müssen sich auf direkte und indirekte – -zum Beispiel das Steuern virtueller Teams – Kommunikation verstehen. Und sie müssen die Eigenmotivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern können. Selbstführung spielt in diesem Kontext deshalb eine wichtige Rolle: als Führungskraft muss ich mit meiner eigenen Unsicherheit umgehen und diese nicht auf andere projizieren. Ich entwickle im besten Falle eine Chancenorientierung und achte deshalb ganz besonders auf mein eigenes Denken und Fühlen. Hilfreich ist es in diesem Zusammenhang, sich auch immer wieder spiegeln zu lassen und sich aktiv Rückmeldungen einzuholen, um die eigenen inneren Modelle und Landkarten abzugleichen und zu kalibrieren, zum Beispiel durch Coaching.


Das vollständige Interview können Sie hier als pdf laden und lesen: Interview pro office Sandra Wilms mit Burkhard Bensmann

Interview im Podcast von Thomas Reining

Selbstführung, Selbstsabotage und digitale Sucht

Thomas Reining, Podcaster- und Beraterkollege, hat mich zu Themen rund um Selbstführung befragt und das Interview ist gestern online gegangen. Hier der direkte link zur Episode.

Wir erörtern vor allem folgende Punkte:

  • Was Selbstführung ausmacht,
  • warum sich Führungskräfte oft mit der Führung der eigenen Person schwer tun,
  • wie wir uns im Alltag gerne selbst sabotieren,
  • welche Gegenmittel wirksam sein können.

Im Schnelldurchgang erläutere ich die Sieben Felder der Selbstführung (wer hier noch einmal sein Wissen auffrischen möchte, dem sei meine allererste Podcast-Episode SF01 “Grundlagen der Selbstführung” empfohlen).

Wir widmen uns natürlich auch dem aktuellen Thema der Digitalen Sucht und sprechen speziell über die Podcast-Episode SF 21 “Smartphone-Sucht?”.

Auf seiner Internetseite listet Thomas Reining auch die Quellen auf, die wir im Gespräch erwähnen (Bücher von Markowetz, von Rosenstiel, Malik).

Auch an dieser Stelle ganz herzlichen Dank an meinen Interviewer für die Möglichkeit, meine Gedanken und Appelle zum Thema Selbstführung auch den Hörern des Podcasts/Blogs “Gute Führung braucht Gespür!” mitteilen zu dürfen.

 

os1.tv-Interview aus 2013

Der Regionalsender os1.tv stellt zum Jahresende den Betrieb ein

Der regionale Sender os1.tv wird zum Jahresende nur noch Geschichte sein. Damit versiegt ein Kanal, der seit 2009 zuverlässig für Lokalfernsehen in der Region Osnabrück gesorgt hatte. Nach Auskunft von NOZ-Medien (einer der Hauptgesellschafter) habe man keine wirtschaftlich tragfähige Basis finden können. Sehr schade, wie viele Menschen finden, für die sich der Sender zu einer dauerhaften Infoquelle mit Charme und Lokalkolorit entwickelt hatte.

Interview zu Selbstführung

Gerne erinnere ich mich an mein Interview mit der Chefredakteurin Claudia Puzik im Mai 2013, das ich hier verlinke. Darin stelle ich u.a. die Sieben Felder der Selbstführung in zügigem Durchlauf vor und erläutere meinen Beratungsansatz. Update (15.02.2016): Leider ist das Interview nicht mehr online gestellt – schade.
 Puzik trifft BB
Foto: os1.tv
Den Mitarbeitern und Mitarbeitern wünsche ich ALLES GUTE und hoffe, dass sie mit ihrer Kreativität und ihrem Engagement der Region erhalten bleiben.

Dieter Burmester verstorben

Ich war sehr bestürzt, als ich erfahren habe, dass Dieter Burmester vor einigen Wochen verstorben ist. Die FAZ hat einen gefühlvollen Nachruf geschieben (“Ein Leben für den feinen Klang”), den ich hier verlinke. Den Unternehmer und Musiker habe ich 2012 bei einem Interview für mein zweites Buch kennen- und schätzen gelernt. Wer mag, kann hier das gesamte Kapitel “Immer besser Musik hören – Dieter Burmester” herunterladen und lesen: Exzerpt_SF02_Burmester
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Mitarbeitern.

SF11 Wie Büroräume die Leistung beeinflussen

STEELCASE – Bürokontexte erforschen

Das US-amerikanische Unternehmen STEELCASE war mir bereits vor Jahren aufgefallen, denn anders als andere Anbieter für Büromöbel betreibt Steelcase zahlreiche praktische Forschungen zur Arbeitswelt von Morgen. Im einleitenden Text zum Blog heißt es: Seit 100 Jahren unterstützt Steelcase weltweit führende Organisationen mit fundiertem Wissen und seinem bedeutenden Erfahrungsschatz – und zwar überall dort, wo Arbeit stattfindet. Steelcase versteht, wie Menschen arbeiten und wie intelligent gestaltete Räume Menschen dabei unterstützen, produktiver, engagierter und inspirierter zu sein.

Interview mit Stephan Derr, Steelcase Werndl AG

Ich empfehle an dieser Stelle ausdrücklich das kostenlose Steelcase-Magazin “360 Grad“, das sich mit Themen wie Well-Being, Kooperation über Distanz, Privatsphäre oder auch der Notwendigkeit, stille Mitarbeiter richtig zu fördern, beschäftigt. Hierzu ist auch eine kostenlose App erhältlich. In dieser Podcast-Episode habe ich die Gelegenheit, mit Stephan Derr, Vorstand der Unternehmens Steelcase Werndl AG in Rosenheim zu sprechen. Im Interview mit Herrn Derr frage ich, wie diese Forschung bei Steelcase organisiert wird und welche Erkenntnisse besonders relevant sind, damit Unternehmen zukunftsfähig werden oder bleiben. Steelcase misst dem Faktor WELL-BEING ein sehr großes Gewicht bei; dieser Begriff lässt sich mit “Wohlbefinden” nur annähernd übersetzen, es geht um ein ganzes Bündel von Bedingungen, um die Leistungsfähigkeit und das Engagement von Menschen zu fördern. Stephan Derr geht detailliert auf diesen Punkt ein.
Weil Steelcase bei unserem Leadership Development Congress (www.ldc-21.de) ein Premiumpartner ist und uns am Kongresstag auch das praktische Erleben verschiedener Arbeitskontexte und Möbelsettings ermöglichen wird, frage ich Stephan Derr, worauf sich die Teilnehmer des Kongresses am 24. September freuen dürfen.
Und schließlich liefert Herr Derr den Hörern dieser Podcast-Episode noch praxistaugliche Merkpunkte, worauf wir bei der Ausstattung von Büroräumen achten sollten.

Hier noch ein Video von Steelcase, das einen guten Einblick in deren Büroraumkonzepte vermittelt.

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SF05 Blick in die Zukunft mit Oliver Leisse

Aktuelle Trends und “Digital Overload”

In dieser Episode interviewe ich den Zukunftsforscher Oliver Leisse, der mit seinem Institut See More mit Sitz in Hamburg Unternehmen dahingehend begleitet, sich aktiv auf die Zukunft vorzubereiten.
Wir haben uns gegenseitig für unsere Podcasts interviewt und ich empfehle hier ausdrücklich seinen Podcast “Zukunft, Trends und Strategien“. Oliver Leisse bietet seinen Kunden Perspektiven an, um wahrscheinliche Entwicklungen zu erkennen und eigene Handlungsoptionen zu erkennen.

Forschungsstation beim diesjährigen Leadership Development Congress

Bei unserem Leadership Development Congress (LDC 2015) im September wird er mit einem neuen Format einen Beitrag liefern – wir nennen es die „Forschungsstation“. In einer Live-Konferenz wird er zwei Zukunftsexperten aus seinem Netzwerk zu Trends in Sachen „Leistungsfähige Führungskräfte“ befragen – Perspektiven aus zwei Metropolen im Vergleich.
Im heutigen Interview spreche ich mit Oliver Leisse über seine derzeitigen Projekte, über das Thema Digital Overload und über zentrale Trends und Entwicklungen, die uns in den kommenden Jahren beeinflussen werden. Er erläutert, wie technologische Veränderungen u.a. dazu führen, dass – wie er sagt – “banale Arbeit” verschwindet.

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Interview in den ULA Nachrichten

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In der Dezemberausgabe der ULA-Nachrichten, dem Magazin der United Leaders Association (die wiederum wesentliche Führungskräfteverbände in Deutschland umfasst), konnte ich zum Konzept der Selbstführung Rede und Antwort stehen. Vorangegangen waren Vorträge von mir bei bei VAA-Veranstaltungen im Mai in Berlin (Sprecherausschusstag) und in Köln im Oktober und November 2014.
Auszug aus dem Interview (ULA_Magazin_Dez_2014_SF):
“In Anlehnung an Peter Drucker: Nur der sollte andere führen dürfen, der sich selbst führen kann. Für mich ist das ein Ausschlusskriterium, wenn man sich nicht führen kann. Selbstkontrolle und Selbstdisziplin sind unabdingbar für Selbststeuerung. Man kann mangelhafter Selbstführung auch durch interne Rückkopplungsschleifen im Unternehmen wie Befragungen oder Supervision vorbeugen.”