SF68 Kaffee, Wasser und die Kunst der Pause

Warum wir die erholsam Pause brauchen, um wirksam zu bleiben – Interview mit Dr. Marc Beimforde

In dieser Podcast-Episode interviewe ich Dr. Marc Beimforde. Er ist einer der beiden GF von coffee perfect, einem Unternehmen, das sich – wie könnte es anders sein – mit Kaffee beschäftigt. Als passioniertem Espressoliebhaber liegt es natürlich nahe, dass ich mir genau diesen Gesprächspartner gesucht habe. Aber, liebe Hörerinnen und Hörer, in diesem Gespräch geht es nicht nur um die braune Bohne und die Pause.

Wir sprechen auch über den konstruktiven Umgang mit persönlichen Veränderungen. In der Branche ist bekannt, dass sich das Unternehmen nach Turbulenzen direkt neben einem der großen Marktbegleiter (wie das heute so schön heißt) platziert hat, und das ist ganz wörtlich zu nehmen. Wie geht man persönlich mit spannungsreichen Situationen um? Welche Rezepte hat Dr. Beimforde für sich gefunden, um „kraftvoll“ im Alltag zu handeln?


Die Technik hinter den Kulissen: Mahlwerk

Zur Info: Coffee Perfect war auch einer unserer Kooperationspartner beim diesjährigen Leadership Development Congress (LDC 2017), der am 21. September als voller Erfolg über die Bühne ging.

Wesentliche Inhalte

Ich unterhalte mich mit Dr. Beimforde unter anderem über folgende Themen:
  • die Notwendigkeit, die Pause in unserem Führungsalltag zu kultivieren,
  • Möglichkeiten, sich (wieder) zu fokussieren,
  • “gesunde Unterbrechungen”,
  • wie konkrete Ziele in schwierigen Phasen helfen,
  • schnelles Wachstum zu schaffen und dabei genügend Mitarbeiter anzuziehen,
  • wie man sich eine start-up-Mentalität erhält mit geeigneten Ritualen und
  • Grundlagen einer attraktiven Unternehmenskultur und Firmenpolitik.
 Mein Gast gibt uns abrundend seine drei Praxistipps, um gestärkt durch Veränderungen zu gehen.

links:


Masterclass Selbstführung

Wer an den Themen Persönliche Wirksamkeit, Selbstführung und Zielklarheit vertiefend arbeiten will, dem empfehle ich unserer Masterclass Selbstführung „Von der Vision zum persönlichen Erfolg”, die im November 2017 startet. link zur Infoseite: Masterclass Selbstführung

 Musik im Vor- und Nachspann


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SF65 Wir werden älter – Interview mit dem Geschäftsführer der Blomberg Klinik, Ulrich Kruthaup

Engagiertes Arbeiten für älter werdende Menschen

Wir werden älter – jeder wird sich damit auseinandersetzen müssen. Ich spreche in dieser Folge mit Ulrich Kruthaup, der als Geschäftsführer der Blomberg Kliniken Häuser führt, die sich der Pflege alter Menschen widmen. Keine einfache Aufgabe, wie man sich vorstellen kann. Umso interessanter ist es vom Geschäftsführer zu hören, wie die Herausforderungen angegangen werden, insbesondere wie weit Mitarbeiterorientierung gehen kann – und muss. Und ich frage natürlich auch nach den eigenen Plänen für das “Alter“. Herr Kruthaup zählt übrigens auch zu den über sechzig Führungskräften, die ich für mein erstes Buch, „Die Kunst der Selbstführung“ (http://ld21.de/buecher/) interviewt habe.

Inhalte der Episode

Ich spreche mit Herrn Kruthaup vor allem über:
  • seine Aufgaben und Rollen
  • die Herausforderungen bei der Pflege
  • Ansätze der Digitalisierung
  • die Herausforderungen, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten
  • warum sich das Unternehmen an Wettbewerben beteiligt
  • die Vielzahl der Arbeitszeitmodelle
  • das „Restrisiko“ dass gut ausgebildete Mitarbeiter abwandern
  • seine eigenen Zukunftspläne und der Wert des lebenslangen Lernens
  • seine Tätigkeiten neben der Arbeit als Geschäftsführer
  • das Akronym WERTE
  • woran wir merken, dass wir gesund sind
  • seine Rituale
  • Verantwortung statt Schuld übernehmen
  • auf die Sprache achten
Und natürlich frage ich ihn zum Abschluss des Interviews nach praktischen Tipps.

links


Masterclass Selbstführung

Zur Vertiefung empfehle ich die Teilnahme an unserer Masterclass Selbstführung „Von der Vision zum persönlichen Erfolg”, die im November 2017 startet.
link zur Infoseite: Masterclass Selbstführung

 Musik im Vor- und Nachspann


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SF60 Auf Augenhöhe zusammenarbeiten – Interview mit Nadine Nobile

Potenziale heben, die eigene Haltung überprüfen

Heute spreche ich mit Nadine Nobile – Beraterin, Gründerin und Organisationsentwicklerin. „Potentiale erkennen und Entfaltung ermöglichen“, das ist Ihr Leitsatz, wie uns die Website von CO:X  verrät. Gemeinsam mit Sven Franke ist sie auf und mit diesem Portal unterwegs, um Veränderungsprozesse in Unternehmen zu begleiten. Ursprünglich kommt sie aus dem Bereich der frühkindlichen Bildung. Bekannt geworden sind Nadine Nobile und Sven Franke vor allem mit dem Augenhöhe Film- und Dialogprojekt, das vielfältige Beispiele sammelt und filmisch dokumentiert, wie wir in unseren Organisationen eben auf Augenhöhe zusammen arbeiten können.

Inhalte dieser Episode

  • wie man von frühkindlicher Bildung zur Beratung von Organisationen kommt
  • über das Erschließen von neuen Möglichkeitsräumen
  • über das Heben von Potenzialen in Unternehmen
  • das Film- und Dialogprojekt „Augenhöhe“, das 2013 startete und die neue Arbeitswelt(en) thematisiert
  • die eigene Motivation
  • “new work” – was ist das Neue?
  • Glaubenssätze, die der “alten Arbeitswelt” entsprechen
  • spannende Organisationen: Haufe Umantis, Unilever, SysTelios Klinik
  • mit welcher Haltung begegnen wir uns in unseren Organisationen?
  • das Dreieck der Grundhaltungen: ich – Du – Wir
  • Initiative new work women
  • die zentrale Frage: wofür bin ich unterwegs?

Musik im Vor- und Nachspann

by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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SF52 Veränderungen gestalten – Erfolgsfaktoren für den Wandel in Organisationen

**** Update: Diese Podcast-Episode gibt es jetzt auch als Videoversion ****


Kompakte Soloepisode mit praxisorientierten Gedanken

In dieser kurzen und kompakten Einzelepisode spreche ich heute über das Thema Veränderungen in Organisationen: Worauf sollten sich unternehmerische Menschen fokussieren, wie sollten sie sich verhalten, um in schwierigen und herausfordernden Zeiten die eigenen Organisationen im Wandel zu begleiten und zu beeinflussen. Aber Achtung: ich spreche nicht vom sogenannten Change Management, ein Begriff, den ich im Übrigen überhaupt nicht mag. Warum? Weil es eine Art weißer Schimmel ist: Management ist immer Veränderung.

Episode wieder als Audio- und als Videoversion

Erneut erscheint eine Podcast-Episode auch als Video-Version (das Video habe ich während meiner Schreibklausur im Kloster Bentlage bei Rheine aufgenommen). Finden Sie für sich heraus, ob Sie lieber nur hören oder ob die Kombination aus Hören und Sehen für Sie die wirksamste Lernform ist.

Wesentliche Inhalte

Ich teile mit Ihnen in dieser Podcast-Episode meine Gedanken zu folgenden Punkten:

  • warum wir vom Helden-Mythos Abschied nehmen sollten
  • wie Selbstführung bei Organisationsveränderungen helfen kann
  • wieso es auf zielgerichtete Begeisterung ankommt
  • und weitere Erfolgsfaktoren für den Wandel

Zur Vertiefung

Nutzen Sie auch vorangegangene Podcastepisoden, um das Thema Veränderung zu reflektieren, zum Beispiel:

SF37 “Die eigene Vision realisieren, Selbstsabotage vermeiden”

SF32 “Prototyp: Warum eine Vision wichtiger ist als ein Businessplan”

SF27 “Starre Strategiearbeit am Ende? Interview mit dem Unternehmer Stefan Holtgreife”

 


Musik im Vor- und Nachspann

by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud

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“Kleine Unternehmen sind offener für Veränderungen”

 DIE WIRTSCHAFT: Marc Nicolaisen / Steelcase im Interview

Sind kleine, insbesondere inhabergeführte Unternehmen tatsächlich agiler? Marc T. Nicolaisen, mit dem ich bereits ein Podcast-Interview geführt habe (SF29 “Wellbeing und förderliche Büroräume”), hat dies jüngst im Interview mit der Zeitschrift DIE WIRTSCHAFT (NOZ Medien) erläutert – hier der Download. Bereits in unserem Blogbeitrag zum Steelcase Global Report (Thema Mitarbeitermotivation, link) haben wir aufgezeigt, dass die Bürogestaltung Einfluss auf das Mitarbeiterengagement nehmen kann. Wie die meisten der Blog-LeserInnen wissen, ist Steelcase wieder unser Partner beim diesjährigen Leadership Development Congress (LDC 2016) am 22. September.


Auszüge aus dem Interview in DIE WIRTSCHAFT:

“Die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeiter motiviert sind, wächst in Relation zur Zufriedenheit mit dem Büroarbeitsplatz.”

“Heute müssen sich Unternehmen fragen: Wie bleiben wir innovativ in einem globalisierten Wettbewerb? Dazu brauchen sie Freiräume für Kreativität.”

“Ich finde den regionalen Mittelstand extrem spannend. Diese Unternehmen sind viel agiler als große Konzerne.Kleine, inhabergeführte Unternehmen sind meist offener für Veränderungen.”

Lesen Sie den gesamten Artikel hier.

SF33 Selbstreflexion und zukunftsfähige Unternehmenskultur

Produktivität beeinflussen: Interview mit Matthias Upmeier

Mein heutiges Gespräch führe ich mit Matthias Upmeier, Partner bei der WMS Treuhand GbR (hier der link zur Webseite), der dort vor allem auch den Bereich Personal betreut. Wir sprechen primär über drei Themen:
  • die Selbstreflexion durch einen Auditprozess
  • die Gestaltung förderlicher räumlicher Bedingungen
  • den Umgang mit dem Phänomen der Digitalisierung

Systematische Selbstreflexion des Unternehmens

Wir haben mehrere Anlässe, um uns zum Podcast-Interview zu treffen. Das Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen gehört zu den ersten 100 Teilnehmern am Pilotbetrieb des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur. Für die erfolgreiche Vollendung des Prozesses wurde die Sozietät aus Osnabrück mit der offiziellen Abschlussurkunde ausgezeichnet. Wir unterhalten uns über diesen Ansatz, die eigene Unternehmenskultur zu reflektieren und Ansätze zur praktischen Optmierung der Prozesse abzuleiten. Dabei erörtern wir natürlich auch die Frage, wie Aufwand und Nutzen bei derartigen Audits miteinander im Verhältnis stehen.
Auf der Infoseite der Kanzlei heißt es zum Audit selbst: Das INQA-Audit, ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und wurde in enger Zusammenarbeit von der Bertelsmann Stiftung, dem Demographie Netzwerk e.V. (ddn) und dem Institut „Great Place to Work“ entwickelt.
Für Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, hier der link zur INQA-Infoseite. Zum Ansatz des Audits finden Sie hier Infos.
Aufschlussreich sind die Ausführungen von Matthias Upmeier zum Stellenwert des Themas Unternehmenskultur und sein insgesamt sehr positives Fazit hinsichtlich der Beteiligung an einem solchen Audit.

Räume beeinflussen unsere Produktivität

Wir sprechen zudem wir über das Thema Räume, da die WMS noch in diesem Jahr in ein komplett neues Firmengebäude umziehen wird. Wir unterhalten uns über die Frage, inwieweit junge und alte Mitarbeiter unterschiedliche räumliche Bedingungen benötigen und warum eine Bibliothek mit „handfesten“ Büchern auch heute noch sinnvoll sein kann.

Spielregeln für die Nutzung digitaler Instrumente

Eine weiterer Schwerpunkt im Interview ist das Thema Digitalisierung. Hier erörtern wir vor angesichts des anstehenden Umzugs in das neue Gebäude, welche Ideen und Haltungen in der Kanzlei vorherrschen, welche Erfahrungen gemacht wurden und auch welche Spielregeln für das zukünftige Arbeiten mit digitalen Instrumenten bisher abgeleitet wurden.
Matthias Upmeier ist zudem Podiumsgast bei der anstehenden Veranstaltung „Digitale Abhängigkeit?“ am 18.08. in Osnabrück. In diesem Zusammenhang sprechen wir über die konkreten Vorteile und Nachteile des Einsatzes digitaler Instrumente.
Zum Abschluss fasst Matthias Upmeier noch einige Gedanken zusammen, warum sich Unternehmen aktiv mit dem Phänomen Digitalisierung und mit der eigenen Kultur befassen sollten.

Partner beim LDC 2016

Die WMS Treuhand GbR ist auch ein Partner bei unserem diesjährigen Leadership Development Congress (LDC 2016), der sich am 22. September in Melle bei Osnabrück dem Thema „Die lernende Führungskraft” widmet. Lesen Sie auch den Blogbeitrag zur Kooperation mit der WMS Treuhand GbR beim Kongress.
Hier geht es zur Homepage der WMS Treuhand GbR .

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Kongress: WMS Treuhand GbR ist weiterer Förderpartner

Der INQA-Preisträger unterstützt den Leadership Development Congress (LDC 2016)

Mit der WMS Treuhand GbR haben wir einen weiteren Förderpartner für den diesjährigen Leadership Development Congress (http://ld21.de/congress/, 22.09. in Melle bei Osnabrück) gewonnen, der mit seinem Profil bestens zu unserer Akademie passt. Als inhabergeführte Sozietät von Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten bietet die WMS Treuhand den richtigen Mix von langjähriger Erfahrung und agiler Entwicklung.

Aktuell ist die WMS Treuhand GbR für die „zukunftsfähige Unternehmenskultur“ im Rahmen des INQA-Audits (Initiative Neue Qualität der Arbeit) ausgezeichnet worden, siehe auch den Bericht in der NOZ. Das Audit setzt auf ein prozessorientiertes Vorgehen und weniger auf starre Kennzahlen. Auszug aus dem Infotext zur Preisverleihung:

Die WMS Treuhand GbR gehört zu den ersten 100 Teilnehmern am Pilotbetrieb des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur. Für die erfolgreiche Vollendung des Prozesses wurde die Sozietät aus Osnabrück mit der offiziellen Abschlussurkunde ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung – und über die Ergebnisse, die wir mit dem INQA-Audit in unserem Unternehmen erreicht haben“, so Matthias Upmeier, geschäftsführender Partner der Kanzlei.

(Hier können Sie den vollständigen Text lesen.)


Auch zukünftig gemeinsame Projekte

Mit der Zusammenarbeit setzen wir den intensiven inhaltlichen Dialog im Kontext der Themen um Leadership Development und insbesondere Selbstführung fort, den wir seit dem letztjährigen Kongress gestartet haben. Und wir verraten schon jetzt, dass wir die gemeinsamen Aktivitäten mit neuen gemeinsamen Veranstaltungen und einer verstärkten Kooperation beim nächstjährigen Kongress (September 2017) weiter ausbauen.

Wir freuen uns übrigens auch deshalb über die Zusammenarbeit, weil der Umzug der WMS Treuhand in einen neues eigenes Unternehmensgebäude sich zwar mit dem Kongresstermin überschneidet (22.09.), die Sozietät aber beschlossen hat, dennoch mit Partnern und Kunden beim Leadership Development Congress „live“ dabei zu sein.