SF55 Handeln wie ein Unternehmer – mein Interview mit Titus Dittmann

Vom Skateboard-Pionier zum Stifter

Ich treffe Titus Dittmann, der als Skateboard-Pionier in Deutschland bekannt geworden ist. In diesen Tagen wird der Alltag durch seine Stiftung skate aid bestimmt. Unser Interview findet in seinem Privathaus am Rande von Münster statt. Und er steht zum Zeitpunkt der Aufnahme wenige Tage vor seiner erneuten Teilnahme als Rennfahrer beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Titus gehört auch zu den unternehmerischen Menschen, die ich für mein zweites Buch, “Selbstführung. Wie sich kreative Entrepreneure erfolgreich organisieren“, interviewt habe. Ich widme ihm dort ein mehrseitiges Kapitel.

Foto: Thomas Diekmann


Unsere wesentlichen Themen

  • wie er sich von anderen unterstützen lässt
  • seine Titus Dittmann Stiftung mit der Marke skate aid
  • warum es so wichtig ist, Kinder stark zu machen
  • wie er die richtigen Strukturen für gemeinnütziges Engagement geschaffen hat
  • wie sein Weg vom Unternehmer zum „Anstifter” zum „social entrepreneur“ führte
  • die Motivation, als Unternehmer selbstbestimmt zu handeln
  • welche Fehlentwicklungen er derzeit bei Start-Ups sieht
  • was das „Älterwerden“ wirklich bedeutet
  • warum man sich nur selbst führen kann, wenn man sich kennt

Foto: Maik Giersch


Tausend Sprünge unter der Bettdecke – vor dem ersten Fallschirmsprung

Titus spricht außerdem über den aktuellen “Generationswechsel 2.0“ in seinen Unternehmen. Weiterhin streifen wir auch seine frühen Erlebnisse als Extremsportler – „ich betreibe Unternehmertum genauso wie Extremsport“ (an dieser Stelle empfehle ich auch mein Podcast-Interview mit dem ehemaligen Extrem-Mountainbiker Nils-Peter Jensen) und seine Art zu planen und sich mental zu trainieren.

„Begeisterung ist Dünger für das Gehirn”

Zum Schluss gibt er uns noch einige Tipps für das eigene unternehmerische Handeln, darunter auch sein Aufruf zur Flexibilität und zum Infrage-Stellen von Normen.
Mein Podcast Interview mit Nils-Peter Jensen, das ich auch im Gespräch mit Titus erwähne:

Musik im Vor- und Nachspann

by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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SF47 Innovative Arbeit außerhalb der Metropolen

Warum wir “Aufwühler” in unseren Unternehmen brauchen – Interview mit Wolf Goertz, Geschäftsführer von netrocks

Ich bin vor Jahren auf Wolf Goertz aufmerksam geworden, weil er ein Co-Working-Projekt in der scheinbaren Provinz – meiner Heimatstadt –  gestartet hatte. Mit seiner Internetagentur netrocks fokussiert er sich auf digitale Anwendungen. Im vergangenen Jahr war er Podiumsgast bei einer von mir moderierten Veranstaltung zum Thema „Digitale Abhängigkeit“. Er ist ein Musterbeispiel dafür, dass innovative Arbeit sehr wohl auch außerhalb der Metropolen stattfindet.

Unsere Themen sind u.a.:

  • gedeihliche Bedingungen finden: Co-Working Spaces und was wir aus diesen Konzepten lernen können
  • welche Größe des Unternehmens die richtige ist
  • wieso in seinem eigenen Unternehmen auch eine „gesunde Distanz“ zu digitalen Instrumenten herrscht
  • warum Hochschulen entscheidend sind
  • weshalb man sich als Unternehmer in die Entwicklung der eigenen Stadt einmischen muss, um Gehör zu finden
  • wie man im eigenen Unternehmen Ansätze schafft, um Innovationen zu treiben (z.B. “Kannibalisierungsansätze” im eigenen Unternehmen oder Accelerator…)
  • warum Familie das „noch wichtigere Gut als Entrepreneurship“ ist

Die Provinz kann sexy sein

Einige Hörerinnen und Hörer, die in kleineren Städten wohnen, werden vielleicht sogar die Vorzüge für innovatives Denken und Lebensqualität nach diesem Podcast-Interview wieder im eigenen Umfeld wahrnehmen. Im weiteren Gespräch zeigt Wolf Goertz auf, warum sich Unternehmer seiner Meinung nach auch ehrenamtlich engagieren sollten. Er fordert auf, die Themen Start-Up-Förderung, Digitalisierung im Mittelstand und Entrepreneurship sinnvoll zu verknüpfen.
Im Rahmen seiner Tipps zum Umgang mit „Digitalisierung“ empfiehlt er unter anderem engagierte Anders-Denkende ins eigene Unternehmen zu bringen oder dort aufbauen. Lassen Sie sich inspirieren. Und nun: erbauliches Hören!

Links


Musik im Vor- und Nachspann

by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud

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SF40 Plädoyer für unternehmerisches Handeln

Interview mit dem Unternehmer Ulrich Walter

Unternehmerisches Handeln verkörpert Ulrich Walter, der ursprünglich als Sozialpädagoge startete und 2013 als Entrepreneur des Jahres ausgezeichnet wurde. Das Handelsblatt überschrieb 2004 einen Artikel über ihn mit „Vom Müslimann zum Biounternehmer“.
Sein Unternehmen Lebensbaum ist seit 1979 am Markt mit Tee, Gewürzen und Kaffee mit nachhaltigem und ökologischen Ansatz. Der Sitz ist in Diepholz, eine kleine Stadt zwischen Osnabrück und Bremen. Mittlerweile hat Ulrich Walter sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, prägt die Organisation aber weiterhin.

Inhalte unseres Gesprächs

Mit dem Unternehmer spreche ich u.a. über folgende Punkte:
  • was das „Bio-Unternehmen“ gerade auch für junge Leute als Arbeitgeber attraktiv macht
  • warum partnerschaftliche Beziehungen und internationaler Austausch wichtig sind
  • warum „Nachhaltigkeit“ im Unternehmen immer wieder neu erarbeitet werden muss
  • welche Eigenschaften ein unternehmerischer Mensch besitzen sollte
  • wieso es wichtig ist, den roten Faden selber zu finden und sich nicht beirren zu lassen
  • über Unterschiede zwischen Managern im Konzern, in mittelständischen Betrieben und Inhabern
  • über die Vorteile, sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen zu haben
  • darüber, wie er seine Balance hält.

Unternehmerisches Handeln: Aufruf zum Einmischen

Im letzten Teil des Interviews Schluss sprechen wir über Trends, warum es auch in Zukunft ländliche Regionen brauchen wird und warum der Mittelstand in Deutschland bedroht ist. Schließlich appelliert Ulrich Walter an den Mittelstand, den Mut zur Spezialisierung zu haben, und ruft zum Einmischen und zur Vertretung der eigenen Interessen als Unternehmer auf – auch das kennzeichnet unternehmerisches Handeln.

Links

Die Internetseite seines Unternehmens : http://www.lebensbaum.com

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