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VAA Magazin Buchhinweis

Das Magazin der Chemie-Führungskräfte stellt mein neues Buch vor

Ich freue mich über den Buchhinweis im aktuellen VAA Magazin (Oktober). Der Verband vertritt die Interessen der Führungskräfte im Chemiebereich, auf der Website heißt es:
In Deutschlands größtem Führungskräfteverband haben sich rund 30.000 Arbeitnehmer aller Berufsgruppen mit Führungsverantwortung zusammengeschlossen: außertarifliche und leitende Angestellte sowie hochqualifizierte Fachkräfte und junge Akademiker in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. (Quelle)
Für den VAA habe ich bereits Seminare zum Thema Selbstführung gehalten.

VAA_Buchhinweis_SF3

Hier die komplette Ausgabe als pdf: VAA_Magazin_2015-05.

 

Podcast von Bernd Geropp

Interview in der neuen Podcastepisode von Bernd Geropp

Heute ist es erschienen: das Interview, welches ich Dr. Bernd Geropp, Geschäftsführercoach und Führungstrainer aus Aachen, gegeben habe: Selbstführung: Persönlicher Erfolg als Führungskraft mit Vision, Mission und Zielen. Ich schätze Bernd Geropp nicht nur als Beraterkollegen, sondern vor allem als Podcaster und kann an dieser Stelle ausdrücklich empfehlen,  seine Episoden zu hören. DIe Episoden sind sorgfältig aufgebaut, das Themenspektrum für Führungskräfte relevant und alles wir “auf den Punkt gebracht”. Hier der link zu seiner Homepage.

Transkription des Interviews

Im soeben erschienenen Interview geht es um Vision und Mission und um praxistaugliche Einstellungen, Instrumente und Methoden, um die eigenen Ziele zu realisieren. Bernd Geropp hat sich zudem die Mühe gemacht, auch eine vollständige Transkription des Interviews einzustellen – auch auf der Seite zu dieser Podcastepisode.

Kleiner Auszug aus dem Interview als “Appetithappen”

Geropp:

…[…] Braucht eine Person, braucht eine Führungskraft immer eine persönliche Vision, Mission und das Zielbild, um erfolgreich zu sein?

Bensmann:

Klare Antwort: Nein. Ich habe in den gut 100 Gesprächen, die ich geführt habe – meist anderthalbstündige Interviews mit den Führungskräften vor Ort – bei denen festgestellt, dass es auch Leute gab, die hatten so etwas wie eine Intuition, die gar nicht vollkommen klar ausgemalt war. Die hatten so einen inneren Antrieb und dem Antrieb sind sie gefolgt und haben dann eine Kette von Supermärkten aufgemacht oder mussten unbedingt in die Fertigung gehen von Automobil-Technik oder was auch immer.

Also es gibt Leute, die sind intuitiv begabt und ich glaube, die dürfte man gar nicht von ihrem Weg abbringen, indem man sagt, „Du musst doch jetzt erstmal dein Bild malen und ist das überhaupt in strahlenden Farben?“ und dies und das. Die machen einfach. Und die darf man gar nicht stören. Also insofern, die gibt es auch.

Ich habe  Leute erlebt, öfter mal im Coaching, die sagen, „Mensch, ich habe überhaupt keine Vision. Bin ich jetzt verkehrt?“ oder so etwas. Nein, das glaube ich nicht. Vielleicht an dieser Stelle schon der Hinweis, was gerade mir in meinem dritten Buch beim Schreiben deutlich geworden ist, ich glaube, dass die MISSION wichtiger ist, als die VISION. Bei der Mission, aus meiner Sicht, geht es darum herauszufinden, warum bin ich eigentlich auf der Welt? Oder: welchen Sinn und Zweck kann ich erfüllen? Oder: welchen Beitrag kann ich liefern? Mike Meiré, der Gestalter von Brand eins und Designer, den ich interviewt habe (für das zweite Buch in dem Fall), Mike Meiré hat gesagt, „Ich muss meinen evolutionären Auftrag herausfinden“, wie immer man das für sich beschreibt. Ich glaube so: Was sind meine Werte? Was zieht mich an? Warum bin ich auf der Welt? – in der Kurzfassung. Das scheint mir das Wichtigste zu sein.

Ich glaube, wenn wir das nicht haben, das lehrt uns ja auch die positive Psychologie, wenn wir das nicht haben, dann werden wir leicht vom Kurs abgebracht. Dann werden wir Spielball von anderen Interessen beispielsweise und dann haut uns irgendein Schicksalsschlag viel stärker um und wir stehen viel langsamer auf. Also, ich glaube, Mission ist ein zentraler Punkt. Das ist mir richtig aufgegangen. Zielbilder sind schön. Habe ich auch. Aber Ziele und Visionen müssen sich verändern. Das, denke ich, sagen uns die Pragmatiker einfach auch. Weil die Welt sich verändert. Weil wir uns auch verändern.

Auch an dieser Stelle HERZLICHEN DANK an Bernd Geropp für ein tolles Gespräch! Im Gegenzug werde ich in den kommenden Wochen ein Interview mit ihm führen und ihn insbesondere zu seiner Leadership-Plattform befragen.

Episoden

SF97 Angemessene persönliche Ziele: sechs Kriterien

Habe ich die richtigen Ziele?

Willkommen zur Staffel 2 meiner Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“ innerhalb meiner Podcasts. Die Serie bietet erneut kompakte Soloepisoden mit praktischen Tipps für Ihren Führungsalltag. Die Links zu den Episoden der ersten Staffel finden Sie hier unten in den Shownotes zu dieser Folge. Ich nehme die Episoden wieder in meiner Produktionsklausur auf Lanzarote und Teneriffa auf. Wie auch bei den anderen Teilen dieser Serie gibt es zwei Ausführungen zu diesem Thema: die Audioversion und ein Videoclip – link dazu in den Shownotes. Auch diese zweite Staffel besteht wieder aus sechs Folgen (Video- und Audioversion).

Unser Thema heute: Angemessene persönliche Ziele: welche Kriterien kann ich anlegen?

Vermutlich haben auch Sie sich schon häufiger gefragt, ob die Ziele, die Sie sich setzen – oder die Sie gar von außen gesetzt bekommen – eigentlich angemessen sind und zum Beispiel Ihren Werten und Lebensperspektiven entsprechen. Hierzu fand ich bei dem Buchautor und Speaker Brendon Burchard einen Ansatz, sechs spezifische Kriterien oder Prüffelder anzuwenden. Burchard nennt den Ansatz übrigens „Action Indicator Assessment“. Den Link setze ich in die Shownotes. Ich verknüpfe diese nachfolgend zum Teil mit meinem Modell der Sieben Felder der Selbstführung.
Nutzen Sie die Fragen, um zu checken, ob Ihre Ziele tatsächlich passend sind oder ob Sie nachsteuern müssen.

 Episode auch als Video

 


Sechs Kriterien oder Prüffelder

1. NÜTZLICHKEIT [MEHRWERT]

Erfolgreich, so meine Definition, ist derjenige, der seine eigenen Fähigkeiten erkennt, entwickelt, zur Anwendung bringt und damit die beabsichtigte Wirkung erzielt. Selbstführung schließt auch die kritische Frage nach der Wirksamkeit und den Resultaten meines Tuns ein: Habe ich mit meinen Dienstleistungen, Projekten oder Produkten einen Nutzen gestiftet? Vergleichen Sie dazu auch mein Modell der Sieben Felder der Selbstführung (Episode SF50), speziell das 7. Feld, in dem es um „Mehrwert“ geht.
Wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… ist dies etwas, das für mich oder andere nützlich ist?

2. RELEVANZ

Der Blogger und Autor Greg McKeown hat in seinem Buch „Essentialism” (mittlerweile auch auf Deutsch erschienen mit dem Titel „Essentialismus“) eine verblüffend einfache Regel aufgestellt, mit der wir prüfen können, ob eine Handlung oder ein Ziel für uns relevant sind: Wenn es kein klares Ja ist, ist es ein klares Nein. Das wird sicher für den einen oder anderen provokativ sein. Mit dieser radikalen Frage können wir einschätzen, ob Ziel oder Tat das Eigentliche oder Wesentliche betreffen.
Also: wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… ist dies dann relevant für meine langfristigen Ziele bzw. meine Vision?

3. INTRINSISCHE MOTIVATION

In meinem dritten Buch, „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“, schreibe ich auch über Selbstsabotage. Wir folgen im Berufsleben immer auch Zielen, die von anderen (zum Beispiel Kunden, Stakeholdern) vorgegeben werden. Häufig schaffen wir es, diese oft eher kurzfristig angelegten Unternehmensziele und unsere persönlichen Ziele zumindest teilweise zur Deckung zu bringen, so dass wir nicht gegen eigene innere Widerstände arbeiten müssen. Kritisch sind aber aus meiner Sicht tiefere, elementarere Ziele und Zielbilder, die mit unseren Werten und Visionen verbunden sein müssen. Eine wirksame Maßnahme, um sich selbst ein Bein zu stellen, so meine Erkenntnis im Buch, ist es, die falschen Ziele zu verfolgen, zum Beispiel solche, die uns von den Eltern eingeimpft wurden. Im traurigsten Fall wird dann das Leben, das andere vorgegeben haben, von uns gelebt. Prüfen wir also, was die Ziele auslösen, um daran zu ermessen, ob wir wirklich damit übereinstimmen.
Wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… ist dies etwas, das Begeisterung, Freude, Stolz bei mir auslöst und wertvoll ist? Würde ich es aus eigenem Antrieb tun?

4. PERSÖNLICHE KONTROLLE

Das dritte der Sieben Felder der Selbstführung thematisiert Fähigkeiten und Selbstentwicklung. Im Zusammenhang mit unserer Frage, welche Ziele angemessene Ziele sind, spielt die eigene Einschätzung, ob wir die Situation bewältigen oder kontrollieren können, eine wichtige Rolle. Wenn Sie sich mit dieser Thematik vertiefend auseinander setzen wollen, empfehle ich auch das Konzept  der Selbstwirksamkeitserwartung zu studieren, welches der Psychologe Albert Bandura bereits in den 1970er Jahren entwickelt hat. Es bezeichnet und ergründet die Erwartung, dass wir aufgrund unseres eigenen Vermögens, insbesondere unserer Kompetenzen, von uns gewählte Handlungen wie von uns gewünscht umsetzen können. Hören Sie dazu auch die Podcast-Episode SF18 “Selbstwirksamkeit steigern“.
Wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… habe ich dann dafür die Fähigkeiten und Ressourcen? Kann ich mir die Voraussetzungen dafür selber schaffen?

5. UNTERSTÜTZUNG

Der Historiker Yuval Noah Harari stellt in seinem Buch „Homo Deus“ die Frage, wie es dem Homo Sapiens gelingen konnte, die Welt zu erobern. Er kommt zu der Einschätzung, dass es nicht die höhere Intelligenz oder die Werkzeugherstellung seien. „Der entscheidende Faktor für unsere Eroberung der Welt“, so Harari, „war vielmehr unsere Fähigkeit, viele Menschen miteinander in Verbindung zu bringen.“ Die Gattung sei als einzige in der Lage, „in großer Zahl flexibel zu kooperieren.“ Nehmen wir erneut das Modell der Sieben Felder und hier speziell das Feld 4, Partner, Mitarbeiter und Netzwerke, als Hintergrund. Ich plädiere in diesem Kontext immer wieder, sich das richtige Unterstützerteam aufzubauen, denn wir werden eigene oder gemeinsame Visionen selten ganz allein erreichen.
Wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… werde ich dann Unterstützung von außen erhalten? Und: Was muss ich unternehmen, um die richtigen Leute dafür zu gewinnen?

6. OPPORTUNITÄTSKOSTEN

Mit diesem Begriff werden üblicherweise entgangene mögliche Gewinne oder entgangener Nutzen bezeichnet, die ich bei einer Alternative hätte erzielen können.  Wenn wir uns Ziele setzen und uns auf bestimmte Aktivitäten fokussieren, dann bedeutet dies eben auch, andere Felder oder Dinge bewusst oder unbewusst zu vernachlässigen oder abzuwählen.  Wir müssen daher auch über mögliche „entgangenen Gewinne“ in diesen anderen Feldern nachdenken.
Wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… vernachlässige ich dann andere für mich wichtige Dinge? Geht das, ohne mich zu viel Energie, Ressourcen und Willenskraft zu kosten, die ich woanders brauche?


links:

„Action Indicator Assessment“ von Brendon Burchard, das Original ist über diese Internetseite downloadbar; das englische Original ist ein Fragebogen, meine Darstellung nutzt die Items, die ich geringfügig abgewandelt habe


Das aktuelle Kompaktbuch: “Wirksam handeln durch Selbstführung” (Januar 2018, als Print- und E-Book)

Das Buch ist u.a. erhältlich bei: BoD Buchshop,  Buch.de,  Amazon

Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

 

 

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SF95 Persönliche Mission: vier Tipps, um den Sinn in der eigenen Arbeit wiederzufinden

Sich auf das Eigentliche besinnen

Willkommen zur Staffel 2 meiner Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“ innerhalb meiner Podcasts. Die Serie bietet wieder kurze Soloepisoden mit praktischen Tipps für Ihren Führungsalltag. Die Links zu den Episoden der ersten Staffel finden Sie hier unten in den Shownotes zu dieser Folge. Ich nehme die Episoden wieder in meiner Produktionsklausur auf Lanzarote und Teneriffa auf. Unser Thema heute: Persönliche Mission: den Sinn in der eigenen Arbeit wiederfinden.
Wie auch bei den anderen Teilen dieser Serie gibt es zwei Ausführungen zu diesem Thema: diese Audioversion und ein Videoclip – siehe unten. Auch diese zweite Staffel besteht wieder aus sechs Folgen (Video- und Audioversion).

Episode auch als Video


4 Tipps, um den Sinn in der eigenen Arbeit wiederzufinden

Tipp Nr. 1: Formulieren Sie Ihre Mission schriftlich

Wenn Sie Ihre persönliche Mission formulieren, dann sollte dies in maximal zwei Sätzen gelingen. Meine Mission lautet so: „Ich begleite unternehmerische Menschen zum Erfolg, vor allem in Veränderungen.“ Durchaus möglich, dass Sie für sich eine spezifischere Formulierung benötigen – finden Sie es heraus, schreiben Sie verschiedene Versionen auf einen großen Zettel und schauen Sie mehrere Tage immer wieder darauf: Was bleibt haften, was ist leicht merk- und wiederholbar und gleichzeitig kraftvoll?

Tipp Nr. 2: Jährlicher Werte- und Zielecheck

Wie lauten Ihre wichtigsten Werte? Machen Sie es sich zur Angewohnheit, einen „Wertecheck“ durchzuführen, entweder tournusgemäß einmal im Jahr (zum Beispiel bei Ihrer jährlichen Persönlichen Planungskonferenz) oder anlassbezogen.  Und: stehen Ihre persönlichen Ziele etwa konträr den Zielen Ihres Unternehmens gegenüber? Es geht für engagierte Führungskräfte eben auch darum, dass sie sich mit ihren Werten, persönlichen Zielvorstellungen im eigenen Unternehmen am richtigen Platz fühlen. Es braucht eine möglichst große Überlappung der Zielvorstellungen des Unternehmens und der persönlichen Zielvorstellungen.

Tipp Nr. 3: Kontrakt mit mir selbst

Wenn alles zur Arbeit wird, wenn ich umfassend identisch bin mit meiner Arbeit und mich als Person primär und leidenschaftlich über mein berufliches Tun definiere, dann allerdings wird dies schnell zum Rezept für ein Desaster, wie uns Spezialisten für Burnout und Sucht erläutern können: Leidenschaft ist das, was Leiden schafft. Mein Vorschlag: schließen Sie einen Vertrag mit sich selbst und definieren Sie darin auch die Grenzen Ihres beruflichen Engagements. In diesem Kontrakt können Sie festlegen, was Sie im beruflichen Kontext anbieten und welche Grenzen des Engagements nicht zu überschreiten sind – weder von Ihnen, noch vom Unternehmen.

Tipp Nr. 4: Unterstützung holen

Wir sind, so meine ich, auch deshalb auf der Welt, um uns gegenseitig in unserer Entwicklung zu unterstützen. Wenn Sie also mit dem Sinn in der eigenen Arbeit hadern, dann suchen Sie sich professionellen Support, um die eigene Mission und Ihre Werte zum Maßstab für ein angemessenes berufliches Engagement zu machen. Für einen im Wortsinn gründlichen derartigen Prozess sollten Sie sich auch Zeit nehmen.


Das aktuelle Kompaktbuch: “Wirksam handeln durch Selbstführung” (Januar 2018, als Print- und E-Book)

Das Buch ist u.a. erhältlich bei: BoD Buchshop,  Buch.de,  Amazon

Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

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SF73 Persönliche Planungszeit – 5 Tipps, damit sie gelingt

Planungszeit: Den eigenen Erfolg wirksam verursachen

Willkommen zur sechsteiligen Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“ innerhalb meiner Podcasts mit Tipps für Ihren Führungsalltag. Thema heute: Persönliche Planungszeit – Wie setzen wir uns einen idealen Rahmen, um unsere Rückschau zu halten, unsere Ziele zu überprüfen und die Meilensteine für die kommenden Monate zu setzen? In diesem Podcast gebe ich Ihnen konkrete Tipps für eine gelingende Planungszeit. Wie auch bei den anderen Teilen dieser Serie gibt es zwei Ausführungen zu diesem heutigen Thema: eine etwas ausführlichere Podcastepisode und einen kompakten Videoclip – siehe hier unten. Es gibt insgesamt 6 Folgen (Video- und Audioversion), die alle direkt mit meinem neuen Buch zu tun haben.


Episode auch als Video


Fünf Tipps für Ihre persönliche Planungszeit

Wenn wir uns einen Überblick über unsere Projekte und unsere Zielerreichung verschaffen wollen, dann fehlt uns oft die Zeit dafür, zumindest meinen wir das. Vielleicht gelingt es uns, hier und da eine Stunde aus unserem schon so vollen Terminkalender rauszuschneiden, aber ein konzentrierter Rückblick und eine fokussierte Arbeit an unseren Zielen ist das nicht. Wenn es um eine fundierte Planung geht, dann benötigen wir förderliche Bedingungen. Hier meine 5 Tipps, damit Ihre persönliche Planungszeit gelingt:

  • Tipp Nr. 1: Schreiben Sie sich den Termin für Ihre persönliche Planungsklausur fest in den Kalender, und zwar mit A-Priorität, wie bei einem Top-Kunden-termin. Sie sollten im Minimum 1/2 Tag für die Planungsklausur einplanen.
  • Tipp Nr. 2: Buchen Sie sich einen geeigneten Raum. Was „geeignet“ für uns bedeutet, kann jeweils unterschiedlich sein. Jedenfalls sollten Sie für eine längere Zeit des „deep work“, also der vertieften und fokussierten Arbeit, ungestört bleiben. Das kann ein Hotelzimmer auf einer Nordseeinsel sein. Bei mir ist es das säkularisierte Kloster Bentlage.
  • Tipp Nr. 3: Nehmen Sie sich geeignetes Material für Visualisierungen mit. Bei mir sind das Flipchartblätter, Krepp-Klebeband, Marker und Filzschreiber und diverse Klebezettel. Arbeiten Sie großflächig, insbesondere wenn es um Zielbilder geht, aber auch bei der Betrachtung von Perioden-, Jahres- und Quartalszielen. Und wenn Sie wie ich jedes Jahr eine solche Klausur durchführen, dann nehmen Sie bitte auch die Flipcharts der Vorjahre mit…
  • Tipp Nr. 4 – baut auf Tipp Nr. 3 auf: Dokumentieren Sie die wichtigsten Ergebnisse. Gerne können Sie dazu Ihr Tablet oder Ihr Smartphone benutzen. Ich nehme gerne noch den „elektronischen Zettelkasten“ Evernote (evernote.com, ähnlich wie Microsoft Onenote), um die Ergebnisse auf all’ meinen Geräten in synchronisierter Form zur Hand zu haben.
  • Tipp Nr. 5: Notieren Sie zum Abschluss der Planungsklausur (oder Planungszeit, wie Sie wollen) die drei Schritte, die Sie unmittelbar umsetzen wollen. Ich nenne das D.n.S., eben Die nächsten Schritte. Wir legen uns auf diese Weise fest, nach der Klausur auch wirklich etwas zu tun, damit sich unsere Pläne realisieren und wir unsere Ziele erreichen. Ich gebe dazu in meinem neuen Buch noch einige Hinweise, z.B. auch in der Art, dass wir zwar klare Ziele benötigen, uns aber vor allem auf die Prozesse zur Umsetzung bzw. Erreichung fokussieren sollten. Die nächsten Schritte helfen uns dabei.

Links:

Das neue Kompaktbuch: “Wirksam handeln durch Selbstführung” (Januar 2018, soeben erschienen)

Das Buch ist u.a. erhältlich bei: BoD Buchshop,  Buch.de,  Amazon

Weiterer Podcast zu diesem Thema

Blogbeitrag


Erwähnungen im Podcast

Mein “elektronischer Zettelkasten”: evernote.com


Musik im Vor- und Nachspann

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SF12 Interview zum neuen Kompaktbuch

Über Selbstsabotage, Klosteraufenthalte und kompakte Bücher

In dieser Episode treffe ich – wie schon beim Podcast SF05 – meinen Kollegen Oliver Leisse. Er ist in unserem Netzwerk der Spezialist für Zukunftsforschung und Trenderkennung und er hat seinen eigenen Podcast, “Zukunft, Trends und Strategien. Wir nutzen dieses Gespräch wieder für beide Podcasts (im Dialog mit Oliver erinnere ich übrigens an eine spezifische Episode in seinem Podcast, sein Gespräch mit Nicole Pollok).
An dieser Stelle gebe ich auch die ausdrückliche Leseempfehlung zu seinem Buch Be prepared. 30 Trends für das Business von morgen, das mittlerweile in der zweiten Auflage erschienen ist.

Worum geht es im Gespräch? Ich habe die Ehre, dass ich in dieser Folge selbst interviewt werde, denn Oliver befragt mich zu meinem neuen Buch. Wir sprechen darüber, wie das Buch entstanden ist (in einem Klosteraufenthalt), warum das Thema Selbstsabotage so wichtig ist. Weiterhin sprechen wir über falsche Ziele, warum “Mission” noch wichtiger als “Vision” ist, wie man Willenskraft trainieren kann (Buchtipp: Roy Baumeister und John Tierney: Die Macht der Disziplin. Wie wir unseren Willen trainieren können; Goldmann 2014, 2.Aufl.).

Wer wesentliche Inhalte des Buchs in kompakter Form hören will, dem empfehle ich an dieser Stelle meinen Podcast SF08, der – wie das Buch – den Titel trägt: Von der Vision zum persönlichen Erfolg.

 

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SF08 Von der Vision zum persönlichen Erfolg

5 zentrale Wirkungsfaktoren für Führungskräfte

Welche persönliche Strategie muss ich entwickeln, damit ich die gesteckten Ziele erreiche? Wie vermeide ich es, mich digital zu verzetteln? In dieser Podcastfolge stelle ich ausgewählte und erprobte Einstellungen, Werkzeuge und Methoden vor, um die eigenen Zielvorstellungen zu realisieren.
Wichtige Inhalte:
  • Warum klare Zielbilder wesentlich sind
  • Stolperfallen und Selbstsabotage – und wie ich beides verhindere
  • 5 zentrale Wirkungsfaktoren zur Erreichung der persönlichen Ziele
    Faktor 1: Mission als Voraussetzung
    Faktor 2: Zeit für die Ziele
    Faktor 3: Persönlich passende Methodik zur Selbstführung
    Faktor 4: Rituale und Gewohnheiten etablieren
    Faktor 5: Raum und Zeit ohne Ziele

Kompaktbuch erschienen

Das Kompaktbuch “Von der Vision zum persönlichen Erfolg” ist als Printausgabe und als E-Book erscheinen und z.B. hier oder hier erhältlich. Kundenrezension auf Amazon: “Dr. Burkhard Bensmann, Vordenker in Sachen Selbstführung liefert hier ein klar aufgebautes Buch mit nachvollziehbaren Tipps ab. Hier wird deutlich, was uns in unserer Entwicklung hemmt, wie wir Selbstsabotage betreiben indem wir uns beispielsweise zu sehr von der digitalen Welt ablenken lassen oder uns zu wichtig nehmen. Dazu gibt es Hinweise, wie wir unsere Mission stärken und wie wichtig es ist, unsere Visionen immer neu auf unsere Lebenssituation auszurichten um zum persönlichen Erfolg zu kommen. Gut zu lesen, konzentriert, fokussiert, schnörkellos und lebendig – Dr. Bensmann illustriert anschaulich seine Erkenntnisse und Empfehlungen immer wieder durch Praxisbeispiele und Auszüge aus Interviews, die er mit erfolgreichen Menschen geführt hat.”

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