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SF34 Positive Psychologie – Interview mit Nico Rose

Über Well-being, soziale Medien und Selbstführung

Welche Faktoren spielen eigentlich für unser „Well-being“ eine zentrale Rolle? Was ist davon wissenschaftlich belegt? Die sogenannte Positive Psychologie gibt uns dazu fundierte Auskünfte. Nico Rose ist einer der Kenner dieser Materie, er ist für mich auch einer meiner „Scouts“ im Dickicht der digitalen Informationen. Er ist – unter anderem – TED-Speaker, Blogger, jüngst zum zweiten Mal Vater geworden, bei Bertelsmann für Corporate Employer Branding zuständig, Buchautor. Im Interview berichtet er nicht nur über die Positive Psychologie, sondern auch über seine Selbstführung in den verschiedenen Lebensrollen.


Unsere Gesprächsthemen

Mit Nico Rose spreche ich unter anderem über folgende Themen:
– seine zahlreichen Beiträge in sozialen Medien (siehe die links unten)
– die Frage, ob er Teil der Lösung oder des Problems in Sachen Digital Overload ist
– wie er selbst mit der Flut von Informationen umgeht und wie er z.B. seine E-Mails bearbeitet
– wem er in den sozialen Kanälen folgt und nach welchen Kriterien er auswählt
– wie er seine Rolle und Aufgaben als Vater integriert
– wieso er seinen Kindern recht früh einen Zugang zu digitalen Medien bietet
– warum er nahezu immer erreichbar sein möchte

Positive Psychologie – was ist das eigentlich?

Einen Schwerpunkt unseres Gesprächs bildet die Positive Psychologie. Nico Rose erläutert, was er darunter versteht. Auf meine Frage, was „Well-being“ in diesem Zusammenhang bedeutet, gibt er einen kurzen Exkurs zum „PERMA“-Modell von Martin Seligman und erwähnt dessen Buch „Flourish“. Nico Rose betont, dass von den Faktoren für Well-being insbesondere die Beziehungen zu anderen Menschen von zentraler Bedeutung sind.

Konzentriere Dich auf das Positive – praktische Tipps

Zum Abschluss des Interviews bitte ich Nico Rose noch um einige paraktische Hinweise für den (Führungs-)Alltag. Spannend in diesem Kontext ist auch seine Begründung, warum wir uns – von der Evolution geprägt – automatisch mehr auf das Negative konzentrieren. Sein Ansatz: konzentriere Dich auf das, was gut gelaufen ist („what went well“). Als einfache Methode empfiehlt er, sich abends drei Dinge aufzuschreiben, die gut gelaufen sind. Für eine erfolgreiche Teamsitzung und für das Feedback zwischen Mitarbeiter und Führungskraft nennt er weitere praktische Tipps.

Weiterführende Links

Im Podcast erwähnen wir unter anderem folgende Blogs, links etc.:

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