SF106 Führung mit der eigenen Stimme – Interview mit Thomas Gerdiken

Emotionalität aufbauen und für Führung nutzen

Haltung, Auftreten, Stimme – das sind Faktoren, auf die es bei Führungskräften und führenden Kräften heute ankommt.  Dazu spreche ich heute mit Thomas Gerdiken, der als Jazz- und Bluespianist auf den Bühnen der Welt gespielt hat. Er berichtet von seinen Erfahrungen aus vierzig Jahren und wie es ihm gelingt, diesen Schatz in die Welt der Führungskräfte zu transportieren, um diese zum Beispiel auf Präsentationen vorzubereiten. Ich treffe ihn auf seiner „Insel“, in seinem Zuhause, das auch gleichzeitig sein Tonstudio ist. “Unsere Stimme ist der ureigenste Ausdruck unserer Persönlichkeit,“ wie Thomas Gerdiken ausführt. Die Stimme kann auf Belastungssituationen hinweisen. Hier bietet er den Führungskräften die Chance, selbst auf eine Insel – im übertragenen Sinne – zu kommen und sich zu regenerieren. Der Musiker berichtet im Interview darüber hinaus auch von seinen Begegnungen in mit Führungskräften bei seinen Konzerten und wie er diese Menschen erlebt hat.

Schlüsselerlebnis in New Orleans

Er lässt uns an seinem Schlüsselerlebnis teilhaben, das sein Verhältnis zur Musik nachhaltig verändert hat, nämlich eine Reise zu einem Konzert von Fats Domino in New Orleans. Nachdem er sich zunächst kaum getraut hatte, machte er sich – angestoßen von einem Freund – auf den Weg. Und er war geschockt, wie er berichtet, denn ihn überwältigte die emotionale Kraft seiner Idole. “Diese emotionale Qualität werde ich nie erreichen,” so war sein damaliger Gedanke. Aber er wurde, wie er berichtet, von den Musikern vor Ort an die Hand genommen und setzte selbst Non-Profit-Projekte mit Musik in die Welt, wie damals im Kontext der Nachwirkungen eines Hurricans. Dort baute er konkrete Hilfsmaßnahmen auf. Die von den Musikern erfahrene Unterstützung wolle er heute auch seinen Schülern geben.
Übrigens ist Thomas der erste Interviewgast, der mir meine Arbeit in großen Teilen abgenommen hat, indem er die Tonaufnahme erstellt, mit eigenem musikalischen Vor- und Nachspann versehen und alles abgemischt hat – Danke dafür!

Unsere Themen sind vor allem:

  • warum es auf den Atem ankommt
  • warum er sich als „Wegbegleiter“ sieht
  • was Führungskräfte von Musikern lernen können
  • wie wir die eigene Emotionalität entdecken und für Führung abrufen können
  • wie die Stimme entwickelt werden kann und wie er praktisch vorgeht
  • warum er zur Schaffung jeweils persönlicher emotionaler Inseln rät, um die eigene Mitte wieder zu finden

Thomas Gerdiken in seinem Tonstudio (Foto: privat)


links:


Ein- und ausleitende Musik in dieser Podcast-Episode: Thomas Gerdiken

Musik im Vor- und Nachspann der Podcast-Episoden
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

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Wirksam handeln durch Selbstführung – die neue Auflage meines Buchs ist da

Wie erreiche ich meine Ziele, ohne auszubrennen? Das Buch gibt Antworten

Als Experte für Selbstführung  gebe ich praktische Antworten auf diese Fragen in der neuen Auflage meines aktuellen Buchs Wirksam handeln durch Selbstführung. Es ist ab sofort als Print- und E-Book-Ausgabe erhältlich (hier die Seite zu meinen Büchern).
Mehr als ein Jahr nach Erscheinen der ersten Auflage war es für mich an der Zeit, das Buch kritisch durchzusehen und an zahlreichen Stellen zu ergänzen. Was im Einzelnen neu hinzu gekommen ist, lesen Sie weiter unten hier im Text.

Das Buch nutzt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und zeigt anhand eines in Beratung und Coaching bewährten Modells, wie die persönliche Wirksamkeit systematisch gesteigert werden kann. Ich biete im Buch praxistaugliche Tipps, mit denen ich mich vor allem an unternehmerische Menschen wende, die sich eigenverantwortlich weiterentwickeln wollen. Ich zeige auf, wo wir unsere Produktivität selbst einschränken und was wir dagegen tun können. Dazu biete ich den Lesern eine Auswahl meiner besten Methoden zur Steuerung der eigenen Person.

Im Vordergrund steht das Modell der Sieben Felder der Selbstführung, das sich mittlerweile in zahlreichen Seminaren, Coachings und Beratungen als relevant und förderlich erwiesen hat. In dieser erweiterten zweiten Auflage stelle ich meinen Ansatz in aktualisierter Form vor.
Verweise auf zahlreiche Podcast-Episoden innerhalb des Buchs ermöglichen es,  das Gelesene zu vertiefen. Ergänzend biete ich eine Internetseite, die alle wesentlichen Links zu Podcasts , Videos und weiteren Materialien bereit stellt (Webadresse im Buch).

Die neue Auflage ist vor allem das Ergebnis meiner Planungsklausur, zu der ich mich im Dezember letzten Jahres wieder auf die Kanaren zurückgezogen habe. Viele Anregungen der bisherigen Leser sind in die neue Auflage eingeflossen. Und ich konnte einige für mich besonders relevante Fachbücher auswerten und die wichtigsten Erkenntnisse einarbeiten. So haben die Leserinnen und Leser der neuen Ausgabe wieder einen aktuellen Stand zum Thema Persönliche Wirksamkeit.


Was ist neu oder anders in der zweiten, überarbeiteten und erweiterten Auflage?

Hier die wichtigsten Punkte:

  • das Kapitel zu Vision und Mission (S. 38) wurde durch konkrete Tipps ergänzt
  • das gilt auch für das Kapitel zu Körper, Seele, Geist (S. 49)
  • im Kapitel zu Fähigkeiten und Selbstentwicklung (S. 61) werden die Themen “Gewohnheiten” und “persönliche Planung” vertieft
  • in das Kapitel zu Partner, Mitarbeiter und Netzwerke (S. 71) ist ein längerer Abschnitt zur flexiblen Zusammenarbeit und zur Rolle der Führungskraft eingefügt
  • der Teil zu Prozesse und Strukturen (S. 79) wird jetzt durch “Grenzen der Selbstführung” eingeleitet
  • im Kapitel zu Mehrwert (S. 99) werden zusätzlich “Indikatoren für ein gutes Leben” aufgelistet
  • der dritte Teil des Buchs (Methoden und Instrumente mit Hebelwirkung) stellt nun mit “Eine Gleichung für Erfolg” und “Die dynamische 5 – aktualisiert” zwei neue praktische Ansätze vor

Video zur neuen Auflage:

 


Bestellungen

Burkhard Bensmann: Wirksam handeln durch Selbstführung. In turbulenten Zeiten die eigene Vision finden, Ziele setzen und Ausgleich finden

BoD Norderstedt 17. Mai 2019,
Taschenbuch, 160 Seiten: 18,99 Euro
(2., überarbeitete und erweiterte Auflage)


Das Buch ist im Buchhandel oder als Print-  und  E-Bookversion u.a.erhältlich bei:
BoD-Bookshop    thalia.de    Amazon

 

 


Dank

Der Einfachheit halber nehme ich die entsprechende Passage aus der neuen Auflage, um meinen Dank für die Unterstützung bei der Erstellung des Buchs auszudrücken:

Im Rahmen der Arbeit an diesem Kompaktbuch geht mein besonderer Dank an meine zahlreichen Interviewpartner, vor allem für meine Podcasts. Für die Durchsicht des Buchmanuskripts und zahlreiche Anregungen bedanke ich mich bei Stefanie Gerdes, Carmen Gomes dos Santos und für die neue Auflage insbesondere bei Simone Batthaus. Ebenso habe ich mich in meiner Beratertätigkeit über Hinweise, Wünsche und Anregungen von einigen – im positiven Sinne – besonders kritischen Kunden gefreut, die auch in dieses Buch eingeflossen sind; meine Kunden treiben mich an, präzise und klar zu bleiben und den Nutzen für den Führungsalltag im Blick zu behalten.


Grundlage für Seminare und Coachings

Das Buch dient mir vor allem auch als Grundlage meiner Coachings und Seminare zum Thema Selbstführung (hier eine Übersicht meiner Dienstleistungen). Es ist ein integraler Bestandteil meiner Arbeit mit unternehmerischen Menschen. Meine Kunden erfahren mit der neuen Auflage wichtige Hebel, um die eigene Wirksamkeit zu steigern und können Coachingsessions oder Seminare optimal vor- und nachbereiten.

 

 

SF105 Kreativität fördern – Erkenntnisse des Steelcase-Reports

Willkommen zur Staffel 2 meiner Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“ innerhalb meiner Podcasts, die ich mit dieser Episode abrunde. Die Serie bietet erneut kompakte Soloepisoden mit praktischen Tipps für Ihren Führungsalltag. Die Links zu den Episoden der ersten Staffel finden Sie hier unten in den Shownotes zu dieser Folge. Ich habe die Episoden bereits zur Jahreswende in meiner Produktionsklausur auf Lanzarote und Teneriffa aufgenommen. Unser Thema heute: Kreativität fördern – Ergebnisse und Impulse des Steelcase Reports.
Wie auch bei den anderen Teilen dieser Serie gibt es zwei Ausführungen zu diesem Thema: diese Audioversion und ein Videoclip – siehe unten. Auch diese zweite Staffel besteht wieder aus sechs Folgen (Video- und Audioversion).

Episode auch als Video


Kreativität braucht förderliche Bedingungen

Workshops mit Lego-Steinen (LEGO Serious Play), Design Thinking Events, Maker Spaces zum konkreten Ausprobieren … das sind nur einige aktuelle Beispiele. Kreativität ist angesagt, und zumindest auf absehbare Zeit werden wir als Menschen den Maschinen hier Vorteile gegenüber besitzen (die wir JETZT nutzen sollten). Wir benötigen Kreativität in der Gegenwart, vor allem zur Lösung für besondere Probleme in unserem Führungsalltag. Wir wollen das Bestehende anders und besser nutzen. Und wir brauchen Kreativität hinsichtlich unserer Zukunft: um neue Möglichkeiten zu entdecken, bestehende Dinge neu zu kombinieren und echte, sprunghafte Innovationen zu erzielen. Kreativität erfordert förderliche Bedingungen: So sehr wir uns klare Ziele, Prozesse und Strukturen in unseren Organisationen wünschen, so sehr können uns diese davon abhalten, neue Wege zu gehen und bessere Lösungen zu finden. Weitere Hindernisse in der Organisation: Zeitdruck, Gruppendenken und -konformität, fehlende Freiräume und Ressourcen. Eine noch immer aktuelle Untersuchung zum Thema Kreativität in der Arbeitswelt hat der amerikanische Büromöbelhersteller Steelcase vorgelegt. Im Folgenden will ich Ihnen daraus einige Aspekte nennen.

Report des Büromöbelherstellers STEELCASE

STEELCASE hat im Juni 2018 den Report „Kreativität am Arbeitsplatz“ veröffentlicht, eine Studie, die von Harris Interactive durchgeführt wurde und zwar in einer Stichprobe von 4802 berufstätigen Erwachsenen in Frankreich, Deutschland, den USA, Großbritannien, Japan und Spanien. Hier ist der link zu einem zusammenfassenden pdf: https://www.steelcase.com/eu-de/kreativitat-arbeitsplatz/
Ich will hier nicht auf die sehr wohl zwischen den Ländern vorhandenen Unterschiede der Ausprägung von Kreativität im Unternehmensalltag eingehen, sondern empfehle, den Report selbst zu studieren.

Ursachen für die wachsende Bedeutung von Kreativität

Warum hat Kreativität in den vergangenen Jahren so sehr an Bedeutung gewonnen? Ausgangspunkt des Reports sind dazu folgende Feststellungen:
“In Unternehmen auf dem ganzen Globus brechen hierarchische Strukturen auf und machen eng miteinander verflochtenen und sich permanent verändernden Netzwerken Platz, die auf innovativen Technologien basieren. Entscheidungsprozesse und Kontrolle sind heute stärker verteilt als früher. Von Mitarbeitern wird erwartet, dass sie auf das sich stetig verändernde Umfeld rasch reagieren. Die sich in permanentem Umbruch befindliche Unternehmenslandschaft führte außerdem zu einer Flut an sogenannten komplizierten Prob- lemen, die sich durch eine unvollständige, widersprüchliche oder instabile Informationslage auszeichnen. Solche Probleme können nur durch die Erschließung neuer Denkweisen gelöst werden.
Ursachen der gesteigerten Bedeutung von Kreativität werden zudem gesehen in der rasanten Entwicklung der KI und den veränderten Erwartungen der gegenwärtig auf den Arbeitsmarkt drängenden Generationen.

Wichtige Aussagen aus dem Report

  • Unsere Definition von Kreativität hat sich erweitert: Kreativität ist nicht nur auf Kunst begrenzt und nicht nur einzelnen besonders begabten Menschen vorbehalten.
  • Arbeitnehmer werden zunehmend kreativ und wünschen sich noch häufigere Gelegenheiten, um Kreativität einzusetzen.
  • Kreativität wird in Zukunft mindestens gleichbleibenden, eher gesteigerten Wert im Unternehmensalltag besitzen.
  • Hindernisse für Kreativität: hier werden organisatorische Abläufe und aktuelle Arbeitsbelastung genannt, weiterhin nicht inspirierende Umgebungen und veraltete Technologien.
  • Die Generationen Y und Z halten sich für kreativer als ihre älteren Kollegen und wollen Kreativität in steigendem Maße in ihrem Arbeitsalltag einsetzen  (insbesondere diese Aspekte sollten Sie im Report im Detail studieren).
Steelcase bietet in dem Report übrigens auch konkrete Hinweise, wie das Thema Kreativität konkret gefördert werden kann, differenziert nach Arbeitgeber- und Mitarbeiterperspektiven (S. 12-16).

Wünsche von Mitarbeitern

Was wünschen sich die Befragten? „Was würde Ihnen helfen, damit Sie bei der Arbeit kreativer sein können?“, so lautete eine der wesentlichen Fragen. Hier die zusammengefassten Wünsche der Befragten aus Deutschland:
  • Mehr Zeit, um kreative Ideen entwickeln zu können.
  • Mehr Entscheidungskompetenz und Unabhängigkeit bei der Umsetzung von Ideen.
  • Die Freiheit, Dinge einfach mal auszuprobieren.
  • Bessere Technologien, die kreative Prozesse unterstützen.
  • Weniger Regulierungen und Prozesse.
  • Mehr Zeit und Freiräume, um Konzepte und Ideen entwicklen zu können.
  • Büros, die inspirieren.
  • Mehr Unterstützung und Vertrauen durch die Führungskraft
  • Bessere Unternehmenskultur, in der Ideen reifen können.
  • Erholungsmomente.

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Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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SF104 Medien unternehmerisch nutzen – Interview mit dem PR-Experten Carsten Krome

Klassische und “neue” Medien nutzen

In dieser Podcast-Episode interviewe ich Carsten Krome, der als Zeitschriftenverleger und PR-Experte sowie außerdem als New Media-Presenter mit gut 40 Livestream-Events aktiv ist. Ich kannte ihn bereits vorab durch seine Publikationen im Bereich Motorsport. “Live” getroffen habe ich ihn auf der diesjährigen Jahresstart-Veranstaltung der Agentur tolimit. Ich habe mich heute zu ihm nach Münster aufgemacht, um seine Arbeit vorzustellen und Tipps vom Medien- und Netzwerkprofi für unsere Hörerinnen und Hörer einzufangen. Ganz aktuell steht bei ihm ein neues Produkt am Start, die zweite Druckausgabe von rennsport revue | legenden leben (ab 20. April 2019 im Zeitschriftenhandel).

Inhalte dieser Episode:

Ich spreche mit ihm u.a. über
  • eine (un-)typische Arbeitswoche
  • seine Begeisterung für Produkte
  • eine wirksame Selbstorganisation als Solopreneur
  • die kluge Nutzung sozialer Medien
Zum Abschluss dieses Interviews liefert uns Carsten Krome noch konkrete Tipps, wie wir die sozialen Medien sinnvoll einsetzen können.

Infos zu Carsten Krome

Auf seiner persönlichen Website heißt es über ihn:

Quelle: Website von Carsten Krome

Der eine hat das Pferd, der andere kann reiten. Darum bringt Carsten Krome Netzwerkeins seit dem 14. Februar 2018 zusammen, was zusammen gehört – bezogen auf so ziemlich alles, was mit Medien, Dienstleistung und Investitionsberatung, speziell im Markenumfeld Porsche, verbunden ist. Dabei ist Carsten Krome Netzwerkeins weder Anzeigen- oder Sponsorenvermittlung noch KFZ-Gutachtenbüro oder Werkstattbetrieb. Vielmehr gibt Carsten Krome Netzwerkeins einen hochwertigen Zeitschriftentitel, werk1 Sports | Cars | Culture, heraus und betreibt aus einem eigenen, ab 1976 aufgebauten Archiv heraus Recherchen über Rennsport-Legenden vom Porsche 935 bis hin zum Porsche 911 Carrera Cup. Livestream-Moderationen sowie Öffentlichkeitsarbeit für Rennsport-Veranstalter, Unternehmen oder Institutionen runden das weit gesteckte Portfolio ab. Eine überaus starke, kontinuierlich gepflegte Präsenz in den sozialen Medien ist selbsterklärend.


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SF103 Persönliche Wirksamkeit im digitalen Zeitalter – Update-Interview mit Markus Albers

new work braucht unterschiedliche Orte

Digitale Erschöpfung, so lautet der Titel des aktuellen Buchs von Markus Albers. Regelmäßige Hörerinnen und Hörer kennen mein Interview mit Ihm, das in der Podcast-Episode SF66 erschienen ist. Das war im Oktober 2017 und mir schien es jetzt an der Zeit für ein Update mit ihm. Für diejenigen, die ihn noch nicht kennen, hier seine Selbstbeschreibung auf der Seite seiner Agentur rethinkIch bin Co-Founder und Managing Partner von Rethink. Vorher war ich Journalist, zum Beispiel für Monocleund Brand Eins. Ich habe mehrere Sachbücher geschrieben, darunter „Morgen komm ich später rein“, „Meconomy“ und „Digitale Erschöpfung“. Ganz im Sinne von new work findet unser Interview im Soho House in Berlin statt.

Inhalte

Wir sprechen u.a. über…
  • seine Kommunikationsagentur rethink
  • aktuelle und ungewöhnliche Projekte, wie z.B. für audible
  • warum er unterschiedliche Orte für seine Arbeit aufsucht
  • wozu in Zeiten von new work das Büro noch dient
  • Selbstführung: seine Vision einer idealen Arbeitswoche
  • Arbeitsverhältnisse in der Zukunft

 


Links

Das Agentur rethink

Markus Albers, der Autor: www.markusalbers.com

Das Buch “Digitale Erschöpfung

SF96 Deep Work – Sind Sie Manager oder Maker?


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Leichtigkeit und das eigene Tempo finden

Krank sein macht mich ungeduldig

Noch im Januar hatte ich meinem Kollegen Uli Vogel freudestrahlend berichtet, dass ich mich einer robusten Gesundheit erfreue, vermutlich, weil ich doch immer schön morgens meinen Ingwertee trinke. Wenige Tage später, noch immer auf Teneriffa und in meiner Produktionsklausur, erwischte mich eine fiese Erkältung. Und diese zog sich dann über Wochen hinweg.

Passend zum Jahresmotto unserer Ld 21 academy – hier der Blogbeitrag “Durchatmen” – nahm ich mir vor,  das Beste aus der Krankheit zu machen. Schließlich bin ich doch Experte für Selbstführung. Leichter gesagt als getan, denn kleine Einschränkungen meiner Produktivität nerven mich schon. Irgendwann warf mich dann der Infekt sogar für eine Woche ins Bett. Zwangsläufig hatte ich Zeit und Muße… Unmittelbar vor einem runden Geburtstag  war die Krankheit vermutlich eine notwendige Erinnerung daran, das zu beherzigen, was ich meinen Kunden immer rate:

  • das eigene Tempo zu finden und einzuhalten,
  • sich nur so viel aufzuladen, wie man tragen kann,
  • auf den eigenen Körper und dessen Signale zu hören,
  • zu akzeptieren, was gerade nicht geändert werden kann.

Leichtigkeit

Meine Mußezeit diente nicht nur meiner Erholung, sondern war auch eine gute Einstimmung in die jährliche persönliche Planungsklausur mit meinem Netzwerkkollegen Volker Starr, die wir vor ein paar Tagen durchführten. Seit Jahren nutze ich ein zweitägiges Format: ein Tag für meinen Kollegen, ein Tag für mich; wir sind jeweils Austauschpartner für den anderen. Hat zumindest entfernt auch etwas von kollegialer Beratung, könnte man auch als sehr kleine Mastermind-Session sehen. Ich habe mir dann sofort das Thema Leichtigkeit für meinen Tag gewünscht und mein Kollege hat – wieder einmal – sehr klar und konsequent dafür gesorgt, dass wir am Thema blieben.


Meditation

Mir hilft in Sachen Leichtigkeit seit Jahrzehnten die morgendliche Meditation. Damit auch die Hörerinnen und Hörer meines Podcasts für sich prüfen können, ob diese Achtsamkeitspraxis für sie passend sein könnte, habe ich jüngst den Experten Jonas Leve interviewt. Er ist einer der Gründer der 7mind GmbH und hat mit seinem Unternehmen eine App entwickelt, die einen einfachen Zugang zur Meditation bietet. Hören Sie einfach die Podcast-Episode SF102 “Meditation für Manager wozu ist das gut?”.

 

SF102 Meditation für Manager – wozu ist das gut?

**** Bonus für meine Podcast-Hörer – siehe unten ****

Interview mit dem Experten Jonas Leve von der 7mind GmbH

Während vor 10 Jahren ein Manager nur hinter vorgehaltener Hand über seine Meditationspraxis gesprochen hätte, so ist diese Achtsamkeitstechnik mittlerweile in oder hip. Da stellen sich mir u.a. die Fragen, was denn der Nutzen sein könnte, wieso es jetzt angesagt ist und worauf man achten sollte, wenn man diese Methoden für sich anwenden möchte.
In dieser Podcast-Episode interviewe ich dazu einen Experten, nämlich Jonas Leve, einen der beiden Geschäftsführer der 7mind GmbH. Das etablierte Startup-Unternehmen bietet neben einem hörenswerten Podcast vor allem eine App, die das Meditieren unterstützt – diese wurde bereits über 1,4 Millionen mal geladen. Lesenswert auf der 7mind-Homepage ist auch das Magazin. Mittlerweile, so berichtet Jonas Leve im Interview, wird die Meditations-App auch von Krankenkassen anerkannt und gefördert. Damit, so scheint mir, ist Meditation endlich auch als eine gesundheitsfördernde Maßnahme akzeptiert.

Jonas Leve und Burkhard Bensmann (Foto: Ld 21 academy GmbH


Inhalte dieser Episode

Mich interessiert, wie uns ausgerechnet eine technische Lösung – hier eine Smartphone-App – helfen kann, in Zeiten der permanenten digitalen Erreichbarkeit abzuschalten. Geht das überhaupt oder verführt mich die Meditations-App auf dem Smartphone nicht gerade dazu, “mal eben schnell” meine Mails und Timelines zu checken? Zu diesem und anderen Aspekten unterhalte ich mich mit Jonas Leve. Wir sprechen u.a. über folgende Themen:
  • was ist überhaupt Meditation und wozu ist sie gut
  • die Entstehungsgeschichte des Startups 7mind
  • wie Meditation zum Thema Selbstführung passt
  • woher das besondere Interesse an Entspannung und Achtsamkeit kommt
  • Trends und Entwicklungen

Abschließend gibt Jonas Leve noch Tipps für den Alltag.


7mind-Bonus für meine Podcast-Hörer

Jonas Leve hat speziell Ihnen, meine Hörerinnen und Hörer, einen 30%-Bonus eingeräumt, der mit den nachfolgenden Schritten eingelöst werden kann:
1. Einfach in Ihren App Store gehen und kostenfrei 7Mind App für iOS oder Android herunterladen
2. In der App mit Mail Adresse oder Facebook registrieren
3. Im Browser https://www.7mind.de/angebot eingeben
4. Mit Ihren Daten aus der App anmelden und LEADERSHIP2019 (Großschreibung beachten) eingeben
Checken Sie, inwieweit diese App Ihnen helfen kann, abzuschalten und die Konzentration zu fördern (ich habe übrigens keinen Affiliate-Link und auch in keiner Weise einen finanziellen Bonus).

Links

Homepage der 7mind GmbH

Die Meditations-App

Der 7mind-Podcast

Whitepaper anfordern


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by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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SF101 Wozu Methoden der Selbstführung? Vier Anregungen plus Mind-map

Was bezwecken wir mit unseren Tools eigentlich?

Willkommen zur Staffel 2 meiner Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“ innerhalb meiner Podcasts. Unser Thema heute: Wozu benötige ich Methoden der Selbststeuerung? Wie auch bei den anderen Teilen dieser Serie gibt es zwei Ausführungen zu diesem Thema: die Audioversion und ein Videoclip – siehe unten. Auch diese zweite Staffel besteht wieder aus sechs Folgen (Video- und Audioversion).

Zunächst muss ich Sie enttäuschen: ich liefere Ihnen in dieser Episode keine Schnellvorstellung ausgewählter Methoden oder „Tools“. Vielmehr will ich Sie auf eine bestimmte Flughöhe mitnehmen, um mit Ihnen über unseren Gebrauch von Methoden der Selbstführung zu reflektieren.

Methoden und Instrumente – um WAS zu tun? Natürlich orientieren wir uns – ausgehend von Vision und Mission – an unseren Absichten und entsprechend an den jeweiligen Zielen.
Der Organisations- und Wirtschaftspsychologe Lutz von Rosenstiel hatte definiert: „Führung ist die bewusste und zielbezogene Einflussnahme auf Menschen.“ In diesem Kontext führen wir dreifach:

  • uns selbst
  • andere Menschen
  • die Organisation (wir wirken auf Prozesse, Strukturen, letztlich Systeme ein)

Methoden und Instrumente: 4 Anregungen

Anregung 1: Nur wenn mir die eigene Mission und die langfristigen Ziele klar sind, können die gewählten Methoden wirksam sein. Hier ist Grundlagenarbeit gefragt, hören Sie zum Thema Mission auch die Episode SF95 „Persönliche Mission“. Ebenso wichtig: angemessene Ziele – hierzu die Episode SF97 mit genau diesem Titel.

Anregung 2: Wenn mir bewusst ist, für welchen (alltäglichen) Zweck ich welche Methode und die zugehörigen passenden Instrumente nutzen will, kann ich erfolgreich handeln. Hier gilt es, nicht eine Methode um der Methode willen anzuwenden, wie das mir manchmal bei gerade gehypten Apps und Groupware vorkommt.
Mein Appell: was genau bezwecken Sie? Wählen Sie zur Erfüllung des Zwecks die einfachste und stabilste Methode, die Sie auch langfristig durchhalten. Anders gesagt: die Methode sollte im Wortsinne „zweckmäßig“ sein.

Anregung 3: Voraussetzung für Erfolg und Zufriedenheit – ich wähle die Methoden und Instrumente, die zu mir als Person passen. Wenn ich z.B. plane, dann nutze ich Methoden der Visualisierung wie mind-maps, vision boards und ähnliche Ansätze. Dies passt zu mir. Aber Achtung: das heißt nicht, dass ich mich vor neuen, eventuell besseren Methoden und Instrumenten drücken sollte – dazu die nächste Anregung.

Anregung 4: Ich benötige das richtige Maß zwischen dem Erproben neuer Methoden und dem Festhalten an bewährten Methoden. So ist für mich die App Evernote eine wichtige Unterstützung zu meinen handschriftlichen Notizen. Diese Kombination ermöglicht es mir seit Jahren, Innovationen zu finden und zu implementieren – eine meiner zentralen Aufgaben. Gleichwohl checke ich immer wieder andere Apps und variiere meinen Workflow. Bleiben Sie neugierig.


Hinweis auf Material: Methoden – mind-map

In diese Podcast-Episode erwähne ich meine Übersicht der Methoden als mind-map. Betrachten Sie das mind-map als Sammlung, die Sie gerne erweitern oder ändern können (Copyright für das Original: Burkhard Bensmann).

Hier können Sie das erwähnte mind-map downloaden.


Episode auch als Video


links

Die erste Staffel der Serie “Persönliche Wirksamkeit steigern”:

SF73 Persönliche Planungszeit – 5 Tipps, damit sie gelingt

SF75 Ablenkungen vermeiden, Fokussierung fördern – 5 Tipps für Ihren Führungsalltag

SF77 Erst Effektivität, dann Effizienz – 4 Ansätze für Ihre Wirksamkeit

SF79 Den Überblick gewinnen – Was wollen Sie wirklich?

SF81 Auftanken und Abschalten – mit fünf praktischen Tipps

SF85 Die eigenen Erfolge wahrnehmen


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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SF100 Best of 100 Podcasts – meine persönliche Auswahl

Ich feiere die 100. Episode

Das Jahr ist noch jung, wenngleich die meisten von Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, vermutlich schon wieder voll in Projekten und Alltagsthemen stecken. Insofern ist der Jahreswechsel für viele keine Auszeit mehr, sondern lediglich eine kurze Atempause. A propos: Nicht nur in der Populärmusik wird die Atemlosigkeit unserer turbulenten Zeit besungen – sie ist auch Kennzeichen des Handelns in zahlreichen Organisationen.
Damit verweise ich auf das Jahresmotto 2019 – Durchatmen – auf unserer Ld 21 academy-Startseite eingeleitet. Dazu kommen wir später noch einmal.
Doch zurück zum Podcast an sich, der mit dem Titel „Selbstführung und Leadership Development“ eine besondere Nische erfolgreich besetzt. Was mit der Folge SF01 Grundlagen der Selbstführung am 25. Februar 2015 als eine Art Experiment begann, ist nun, nach fast genau vier Jahren, für mich ein wichtiger Kanal geworden. Themen rund um Selbstführung und Leadership Development, vor allem zu Fragen der persönlichen Wirksamkeit, konnte ich mit diesem Medium zu Ihnen, meine Hörerinnen und Hörer, tragen. Die zahlreichen Interviews mit Führungskräften und führenden Kräften haben mir einen tiefen Einblick in die tatsächliche Praxis von unternehmerischen Menschen erlaubt und ich habe auf diese Weise tolle Typen kennengelernt. Für meine Artikel (siehe auf unserer Homepage ld21.de den Reiter download) und meine bisher vier Fachbücher (siehe eben dort unter Bücher) konnte ich aus diesen Begegnungen mit meinen Interviewgästen eine Menge „Honig“ saugen. Übrigens auch für meine Beratung und mein Coaching.


Welche sind meine Lieblingsepisoden?

Das ist schwierig. Ich musste erst einmal durchscrollen, um eine Auswahl zu treffen. Sicherlich zählt die zwischenzeitlich mal neu aufgenommene Folge SF01 “Selbstführung – Grundlagen“ zu den alltime favourites. Wichtig ist auch die noch frische Folge SF97 “Angemessene Ziele: sechs Kriterien“ (https://ld21.de/sf97-angemessene-ziele/). Mir und den meisten der Hörerinnen und Hörer gefallen natürlich meine Interviews mit unternehmerischen Menschen sehr gut. Hier kann ich tatsächlich keinen Interviewpartner hervorheben, ohne andere zurückzusetzen. Für mich sind diese Begegnungen ohne Ausnahme spannend und erkenntnisreich.
Die erste Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“, bestehend aus 6 Episoden (als Audio- und Videoversion), ist ebenfalls ein wichtiger Block innerhalb der ersten 100 Podcasts. Darin gebe ich handfeste Tipps, wie wir in turbulenten Zeiten trotz zahlreicher Ablenkungen auf Kurs bleiben (oder zumindest wieder zurück auf den Kurs kommen).
Die folgenden drei Episoden sollten Sie hören bzw. – im Video – hören UND sehen:

SF73 Persönliche Planungszeit – 5 Tipps, damit sie gelingt 
SF79 Den Überblick gewinnen – Was wollen Sie wirklich?
SF85 Die eigenen Erfolge wahrnehmen

Jetzt, zum Zeitpunkt der Ausstrahlung dieser 100. Podcast-Episode, sind von der zweiten Staffel von ebenfalls 6 Folgen zum Thema „Persönliche Wirksamkeit steigern“ bereits schon wieder vier erschienen, die ich hier natürlich auch empfehle (SF95 „Persönliche Mission“, SF96 Deep Work – sind Sie Manager oder Maker?“, SF97 „Angemessene Ziele“ (s.o.) und SF99 „Den Fokus halten – 4 neue Tipps“).
Da ich keine absolute Lieblingsepisode habe, mich aber trotzdem festlegen will, wähle ich als eine für mich persönlich wichtige Podcastfolge das Update-Gespräch mit dem Lebensunternehmer Niels-Peter Jensen, das im August 2018 erschienen ist (SF86 „Ein begeisterter Lebensunternehmer“ (https://ld21.de/sf86-ein-begeisterter-lebensunternehmer/).


Was wünsche ich mir?

Was mir zuerst in den Sinn kam: ich wünsche mir von meinen Hörerinnen und Hörern mehr Kommentare bei iTunes. Mir ist klar, dass das technisch anspruchsvoll ist, überhaupt erst mal zu der Stelle zu kommen, wo Sie den Kommentar auf iTunes hinterlassen können. Daher haben wir hier unten auf der Seite – wie bei jeder Episode – auch die Anleitung zum Anklicken positioniert.
Ich wünsche mit weiterhin und noch zahlreicher als bisher direkte Rückmeldungen zu den Podcasts. Ich habe bewusst auf Kommentarfunktionen verzichtet, um nicht auch dort noch mit Spam kämpfen zu müssen. Gleichwohl freue ich mich immer wieder, wenn mir eine Hörerin oder ein Hörer ein direktes (übrigens meist ermutigendes) Feedback zum Podcast gibt. Ebenso freue ich mich, wenn Sie sich mit mir über linkedIn und XING verknüpfen.


Jahresausblick

Greifen wir das Jahresmotto 2019 noch einmal auf. Auf unserer Ld 21 academy-Startseite heißt es weiter: 2019 will ich bei aller Agilität auch zur Besonnenheit, zum Durchatmen einladen. Zu diesem Zweck habe ich mir erlaubt, den bisher für diesen September angesetzten sechsten Leadership Development Congress um ein Jahr zu verschieben, um Freiraum für meine laufenden Projekte und für Reflexion zu gewinnen. Mich reizt es weiterhin, den Unterschied zwischen Begeisterung und Leidenschaft in Artikeln, Blogbeiträgen, Podcasts und Videos zu betrachten. Gestartet habe ich mit der schon erwähnten Podcast-Episode SF97 “Angemessene Ziele: sechs Kriterien“ (https://ld21.de/sf97-angemessene-ziele/).
Wie auf der Startseite schon erwähnt,  habe ich mein Modell der Sieben Felder aktualisiert und neue Erkenntnisse aufbereitet und integriert. Freuen Sie sich mit mir auf die zweite, wesentlich überarbeitete und erweiterte Auflage meines viertes Buchs („Wirksam handeln durch Selbstführung“), die in wenigen Monaten erscheint.
Durch meine Projekte im Bereich Organisationsentwicklung und Unternehmensberatung habe ich den Ansporn bekommen, nach den Sieben Feldern der Selbstführung nun endlich auch meine Sieben Felder der Organisationsentwicklungzu benennen, zumindest in einem ersten Entwurf. Lesen Sie dazu gerne meinen Beitrag vom 11. Februar im Blog (https://ld21.de/sieben-felder-der-organisationsentwicklung/).
Ich kann Ihnen auch hier im Podcast versprechen, dass ich Ihnen im Jahresverlauf immer wieder Anregungen und Tipps geben werde, um Ihre Begeisterung in und für die Arbeit zu nutzen, besonnen und wirksam zu handeln und damit Ihren langfristigen Zielen näher zu kommen.
Die einfachste und wirksamste Art, sich selbst zu unterstützen, ist es vermutlich, zwischendurch immer wieder einmal innezuhalten und – Sie ahnen es – einfach durchzuatmen. Auch in diesem Sinne wünsche ich Ihnen in dieser besonderen, der 100. Podcast-Episode, alles Gute und vor allem eine wirksame Zeit, Ihr Burkhard Bensmann.


Links:

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Blogbeitrag:

Sieben Felder der Organisationsentwicklung – ein erster Entwurf
Blogbeitrag vom 11. Februar 2019 (https://ld21.de/sieben-felder-der-organisationsentwicklung/)


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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Sieben Felder der Organisationsentwicklung – ein erster Entwurf

Wie viele Perspektiven auf eine Organisation dürfen es denn sein? Zwölf?

Schon lange arbeite ich daran, die Sieben Felder der Selbstführung auf den Bereich der Organisationsentwicklung (OE) zu transferieren. Das Modell der Sieben Felder der Selbstführung hatte ich bereits 2008 vollständig entwickelt, in meinen bisher vier Büchern zur Thematik angewendet und zuletzt in “Wirksam handeln durch Selbstführung” einer kritischen Durchsicht unterzogen.

Mich beschäftigen das Thema und die Ansätze der OE nun seit über dreißig Jahren, sei es in der konkreten Begleitung von Unternehmen oder als Lehrender und natürlich als Honorarprofessor für Kommunikation und Organisationsentwicklung. Mich haben nicht nur die Bücher von Peter Senge geprägt, sondern auch zahlreiche Konzepte zu dem, was heutzutage als “Change Management” bezeichnet wird. Jüngst fand ich einen weiteren Ansatz in diesem Feld, die “Operating System Canvas“. Dieses “Betriebssystem” nennt gleich 12 Felder:

  1. Purpose
  2. Strategy
  3. Workflow
  4. Membership
  5. Authority
  6. Resources
  7. Meetings
  8. Mastery
  9. Structure
  10. Innovation
  11. Information
  12. Compensation

Sieben wesentliche “Brenngläser”

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber Modelle, die derart in die Breite differenzieren, schrecken mich eher ab (gleichwohl ist der Ansatz lesenswert). Bereits bei meiner Entwicklung des Modells zu den sieben relevanten Feldern der Selbstführung (hören Sie dazu auch die Podcast-Episode SF50 “Die Sieben Felder der Selbstführung – ein schneller Durchlauf”) habe ich angestrebt, die Anzahl der diversen Perspektiven doch möglichst zu reduzieren. Die Sieben Felder haben sich in zahlreichen Seminaren und Coachings als die wesentlichen bestätigt.
In diesen Wochen habe ich mich daran gesetzt, für pragmatische Beratungskonzepte ein überschaubares System oder Modell zu beschreiben.  Dabei nehme ich ältere Ideen wieder auf und wage an dieser Stelle, also hier im Blog, einmal einen ersten öffentlichen Aufschlag, um die relevanten Felder der Organisationsentwicklung auszuwählen und zusammen zu führen.

Sieben Felder der Organisationsentwicklung (Stand: Feb. 2019) © Dr. Burkhard Bensmann


Analogien zur Selbstführung

Wenn Sie Hörerin oder Hörer meines Podcasts sind, dann kennen Sie längst meine Ansätze zum Thema Selbstführung (zur Auffrischung: Episode SF01 “Grundlagen der Selbstführung”). Im Rahmen des Jahresmottos der Ld 21 academy, also “Durchatmen”, will ich mir in den kommenden Monaten Zeit nehmen, die Analogien zwischen Selbstführung und Organisationsführung (und -entwicklung) aufzuzeigen. Hier eine Gegenüberstellung, die zunächst nur ein erster Wurf sein soll:

Selbstführung und Organisationsentwicklung © Dr. Burkhard Bensmann

to be continued…