Von der Vision zum persönlichen Erfolg – neue Auflage

Das Kompaktbuch zur Selbstführung in erweiterter Form

“Von der Vision zum persönlichen Erfolg” – so lautet nicht nur der Titel meines jetzt in überarbeiteter und ergänzter Form vorliegenden Buchs, sondern dies ist auch der Titel unserer Audiolecture Nr. 01. Vom Dezember bis zum Juni  lief der erste Durchgang dieses neuen Seminarformats mit einer Pilotgruppe. Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz, ebenso über die Anregungen. Bereits im Sommer letzten Jahres hatte ich mit dem Kompaktbuch die “5 Wirkungsfaktoren für Führungskräfte” beschrieben. Jetzt habe ich das Buch gründlich überarbeitet und ergänzt und es liegt sowohl als Printausgabe als auch als E-Book neu vor. Es vermittelt Konzepte, Einstellungen und Methoden, um die eigene Zukunft als unternehmerischer Mensch aktiv zu gestalten und die persönlichen Ziele zu entwerfen, fortzuschreiben und zu erreichen. Mit Vertiefungsfragen können Sie die Inhalte nachhaltig nutzen.


Ergänzende Inhalte

Seit März 2015 haben wir bis heute 34 Podcast-Episoden veröffentlicht, die sich allesamt mit den Themen “Selbstführung und Leadership Development” (so auch der Titel des Podcasts) befassen, darunter zahlreiche Interviews mit unternehmerischen Menschen und Wissenschaftlern.
In der neuen Auflage des Kompaktbuchs finden Sie passgenau die Verweise auf einzelne Podcastepisoden, die Sie kostenfrei laden können. Damit erzielen Sie als LeserIn eine nachhaltige Lernwirkung und vertiefen Ihr Wissen. Die Fallbeispiele wurden aktualisiert, das Kapitel über Selbstsabotage überarbeitet und die Verknüpfung mit der Frage nach den Hauptaufgaben eingefügt.

Check-Map Hauptaufgaben (Copyright: Dr. Bensmann)

Check-Map Hauptaufgaben (Copyright: Dr. Bensmann)

Außerdem habe ich einen weiteren Exkurs eingefügt, nämlich zur Frage “Warum lernen Sie eigentlich?” Darin identifiziere ich vier wesentliche Antriebe des persönlichen Lernens, die ich häufig bei Führungskräften feststelle.


Zur Info

Hier für diejenigen, die das Buch noch nicht kennen, die zusammenfassende Info (siehe auch den Buchrücken):

Welche persönliche Strategie muss ich entwickeln, damit ich die gesteckten Ziele erreiche? Wie vermeide ich es, mich digital zu verzetteln? Dr. Burkhard Bensmann, Experte für Selbstführung, erläutert in diesem Kompaktbuch praxistaugliche und erprobte Einstellungen, Werkzeuge und Methoden, um die eigenen Zielvorstellungen zu realisieren.
Die zweite Auflage dieses Kompaktbuchs wurde überarbeitet und ergänzt. Für nachhaltiges Arbeiten bietet das Buch zahlreiche links auf vertiefende Podcastepisoden.
Der Autor zeigt auf knapp 100 Seiten auf, warum wir eine kraftvolle und uns selbst überzeugende Mission benötigen. Das Buch widmet sich dem Thema Selbstsabotage – und möglichen Gegenrezepten. Und es nennt fünf ausgewählte Ansätze (“Wirkungsfaktoren”), mit denen wir uns selbst unterstützen können, um von der Vision zum persönlichen Erfolg zu gelangen.


Bezugsquellen

Cover_Von_der _Vision_Auflage_2

 

 

Printbuch: Buch.de  buchweb.de amazon.de ebook.de
E-Book: amazon.de

 

 

 

Lernen in Bewegung / Kreuzfahrterlebnisse

Interview im Podcast von Oliver Leisse

Nach einem Seminar an Bord eines großen Kreuzfahrtschiffs habe ich meinen Kollegen und Mit-Podcaster, den Zukunftsforscher Oliver Leisse, zum Gespräch in Hamburg getroffen. Ich war noch ganz bewegt von den Erlebnissen und dem schwankenden Schiff… In der aktuellen Folge seines Podcasts “Zukunft, Trends und Strategien” (ZTS057 Leben heißt bewegen)  sprechen wir

  • über Selbstführung,
  • schwankende Schiffe und wie man sich über Exkursionen in Bewegung setzt
  • über die Wichtigkeit neue Orte für neues Denken zu finden
  • über die Gefahr, zu sehr in Traditionen zu denken statt voraus
  • über Innehalten und Ruhe-Orte
  • über die Wanderschuh-Mentalität
  • über Sitzen als das neue Rauchen und
  • über die Notwendigkeit Eigenbewegung im Kopf und Körper zu erzeugen – mit Hilfe von Mentoren, neuer Rituale und neuer Hobbys.

Wenn Sie die Folge direkt laden wollen: ZTS057 Leben heißt bewegen

 

Zur Website von SEEMORE

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Frühere Podcasts mit Oliver Leisse:

SF05 Blick in die Zukunft (15.04.2015)

SF12 Interview zum neuen Kompaktbuch (27.07.2015)

SF25 Die Zukunft des Lernens (23.03.2016)

Tipps: Maßstäbe für das eigene Handeln

Praxisnahe Leitfragen in Anlehnung an Brendon Burchard

Haben Sie sich auch schon einmal bei beruflichen Entscheidungen in einer Zwickmühle wiedergefunden? War Ihnen bewusst, welche Kriterien Sie anlegen konnten? Insbesondere bei solchen unternehmerischen Entscheidungen, die neben Kostenaspekten auch Wertefragen berühren, tun wir uns manchmal schwer.

Bei dem amerikanischen Autor und Coach Brendon Burchard fand ich ein Instrument, das er “Action Indicator Assessment” nennt. Darin geht es genau um die Frage, welche Maßstäbe wir für unser Handeln und speziell für Entscheidungen anlegen können. Im folgenden lege ich sein Modell zugrunde:

 

Wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…

… ist dies dann relevant für meine langfristigen Ziele bzw. Vision? Oder gar ein Umweg? [Relevanz]

… ist dies etwas, das für mich oder andere nützlich ist? [Nützlichkeit]

… was kann ich statt dessen NICHT verfolgen oder tun? Wovon halte ich mich ab? Ist der Aufwand an Zeit, Energie, Geld, Willenskraft angemessen? [Opportunitätskosten]

… ist dies etwas, das Leidenschaft, Freude, Stolz auslöst und / oder wertvoll ist? Tue ich es aus eigenem Antrieb? [Intrinsische Motivation]

… liegt dies im Rahmen meiner Fähigkeiten und Ressourcen? Wenn nicht: kann ich mir die Voraussetzungen dafür selber schaffen? [Persönliche Kontrolle]

… werde ich dann die Unterstützung von außen (Freunde, Mitarbeiter, andere) erhalten? [Unterstützung]

 


Kriterien für Entscheidungen

Brendon Burchard legt, wie aufgezeigt, im wesentlichen folgende Kriterien an:

  • Relevanz
  • Nützlichkeit
  • Opportunitätskosten
  • Innere Motivation
  • Persönliche Kontrolle
  • Unterstützung

Welche Kriterien können Sie aus Ihrer Sicht eventuell ergänzen? Reflektieren Sie kurz, welche Maßstäbe Sie in Ihrer unternehmerischen Praxis noch anlegen!

 


Maßstäbe – Zur Vertiefung: Mehrwert, das Siebte Feld der Selbstführung

Bei dem Modell der Sieben Felder der Selbstführung geht es im Siebten Feld um “Mehrwert” und damit auch um die Maßstäbe für das eigene Handeln.  Das Feld fokussiert unsere Vorstellungen und Indikatoren für Erfolg: Wie genau definiere ich Erfolg? Woran messe ich ihn? In meinem Coachings und Seminaren höre ich hin und wieder, dass die Messung nicht unbedingt leicht fällt. Aus meiner Sicht hängt dies auch damit zusammen, dass wir uns unsere (Wert-)Maßstäbe häufiger vor Augen halten und damit bewusst machen sollten. Wenn Sie für sich weiter über diese Thematik reflektieren wollen, so nutzen Sie gerne den Artikel zur Selbstführung in WIR Wirtschaft Regional, den sie hier kostenlos laden und lesen können.

Und natürlich finden Sie in meinem ersten Buch zur Selbstführung eine ausführliche Darstellung nicht nur des Modells der Sieben Felder der Selbstführung, sondern auch Tipps von Praktikern: Die Kunst der Selbstführung. Gespräche mit Führungskräften und führenden Kräften (bei buch.de und bei amazon).

Interview mit Burkhard Bensmann im Podcast Abenteuer Problemlösen

Fokus: sinnvolle Problemlösungen

Ich freue mich, dass jetzt mein Interview im Podcast “Abenteuer Problemlösen” meines österreichischen Kollegen Georg Jocham erschienen ist. Mit seinem Podcast fokussiert er sich auf das Thema Problemlösen – hier seine Begründung (Quelle: Homepage):
“Weil das Bewältigen von unbekannten Aufgaben, indem man sinnvolle Lösungsstrategien wählt, plant und umsetzt – also das Lösen von Problemen – zu den wichtigsten Anforderungen der heutigen Zeit und aller künftigen Zeiten gehört. Gleichzeitig wird es maßlos unterschätzt, sei es in der Bildung und Ausbildung, sei es im Beruf oder im Privatleben. Darüber hinaus wird es nicht konsequent vermittelt und erlernt. Vielmehr muss jeder seinen eigenen Zugang finden und das Lösen von Problemen durch Beobachtung und Ausprobieren lernen.”
Für Georg Jocham ein guter Grund, dieser Thematik einen eigenen Podcast zu widmen, in dem er einfache Ansätze und Instrumente aufspürt und vorstellt, die für die Praxis tauglich sind.

Grundlagen der Selbstführung kompakt erläutert

Er hat mich vor kurzem zu den Grundlagen der Selbstführung und dem Modell der Sieben Felder der Selbstführung befragt. Schließlich ist es mein Anliegen, mit dem Ansatz der Selbstführung wesentliche Grundlagen dafür zu schaffen, dass wir andere führen können. Ein Teil der Problematik der Mitarbeiterführung – könnte man formulieren – lässt sich also mit dem Konzept und den Methoden der Selbstführung angehen.
Daraus ist ein kurzweiliges Gespräch entstanden, das ich allen denjenigen empfehle, die entweder das Wissen über Selbstführung auffrischen wollen oder aber neu einsteigen.

Hier der direkte link zur Podcast-Episode des Kollegen.

Und hier der link zu seiner Homepage “Abenteuer Problemlösen”.

Erkenntnisse aus dem Kongress von 2015 und neue Angebote

Wir lernen mit Ihnen gemeinsam

Während wir jetzt nahezu alle Details für das Programm des diesjährigen Leadership Development Congress (22.09.2016) stehen haben und wir einige der Referenten im Podcast vorstellen (der 3-Sterne-Koch Thomas Bühner), gilt unser Blick noch einmal dem letztjährigen Kongress. Wir hatten den Speicher 3 von Hellmann Worldwide Logistics nutzen dürfen und konnten in Kooperation mit Steelcase und pro office Osnabrück ein dialogförderndes Ambiente aufbauen. Unsere damaligen Referenten haben das Thema (“Körper, Seele, Geist: Die eigene Leistungsfähigkeit als Führungskraft erhalten”) aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und sind mit den TeilnehmerInnen in intensive Dialoge eingestiegen (zum Thema auch unser Podcast SF16 “Körper, Seele, Geist”).


Neue Produkte entstehen im Dialog mit unseren Kunden

Aus den damaligen Diskussionen und Anregungen ist unter anderem auch unser neues digitales Produkt, die erste AudioLecture, hervorgegangen. Im Dezember startete die AudioLecture Ld21-01 “Von der Vision zum persönlichen Erfolg”. Noch bis zum Mai werden die Pilotteilnehmer in insgesamt 1o Folgen die eigenen Führungsfähigkeiten reflektieren und weiterentwickeln können. Wir haben damit schnell auf die Nachfrage nach zeit- und ortsunabhängigen Seminarangeboten reagiert und freuen uns, dass die derzeitigen “Piloten” so emsig dabei sind!

Und wir haben neue Impulse aus dem LDC 2015 aufgenommen und in unsere Kompaktseminare mit der regionalen Wirtschaftsförderung (WIGOS) integriert; damit entwickeln wir auch unsere “Klassiker” weiter. “Grundlagen der Selbstführung” und “Von der Vision…” sind immer wieder schnell ausgebucht, deshalb achten Sie bitte auf unsere Übersicht zu neuen Terminen.

Ebenfalls als Anregung aus dem Kongress und aus zahlreichen Gesprächen, Workshops und Coaching entstanden: unsere drei INHOUSE-Seminare:

  • Wirksamkeit fördern, digitale Überlastung vermeiden
  • Selbstführung – die Grundlagen
  • Von der Vision zum persönlichen Erfolg

Diese Art in einer festen Gruppe zu arbeiten (z.B. die Führungsgruppe) hat u.a. den Vorteil, dass die TeilnehmerInnen nicht nur individuell für sich lernen, sondern dass sie auch gemeinsam über Engpässe und Hindernisse sprechen, die sie durchaus auch gegenseitig darstellen – dann ist es gut, diese Erkenntnisse gleich im Seminar zu erhalten und Schritte zur Optimierung zu beschließen.


Wir machen weiter

Die neue AudioLecture Ld21-02 “Wirksames Arbeiten statt digitaler Überforderung” antwortet auf die zahlreichen Rufe nach Unterstützung angesichts der Smartphone-Sucht und der individuellen Überforderung durch die Flut von Informationen. Wir brauchen praktische wissenschaftliche Erkenntnisse, müssen prüfen, wo wir hinderliche Gewohnheiten haben und müssen uns dann mit geeigneten Methoden und Instrumenten so steuern, dass wir wirksam sind. Wir haben diese neue AudioLecture bewusst als “Speed-AudioLecture” konzipiert, die die TeilnehmerInnen in 7 Wochen absolvieren können. Anmeldeschluss ist übrigens der 18. April.

 


 

Wir brauchen das Feedback – deshalb danke an alle, die mit uns im Dialog stehen!

Feedback – Stimmen zum LDC 2015

Wir nehmen die Rückmeldungen zum letztjährigen Leadership Development Congress (LDC 2015) als Anspruch, die “Flughöhe” zu halten. Gleichzeitig sind wir auch stolz, dass wir diesen Kongress so realisiert haben – eine Gemeinschaftsaktion!

 

“Selten passen Titel und Inhalt so gut zusammen. Der zweite Block des „Leadership Development Congress 2015” hat mir in eindrucksvoller Weise deutlich gemacht, dass es eben nicht ausreichend ist, sich Themen mit hoher inhaltlicher Präzision und breitem Wissen zu stellen. Es sind Menschen, die hinter den Themen stehen, es sind Menschen, die die Lösungen erarbeiten, es sind Menschen mit ihren vielfältigen Bedürfnissen. Es war ein großer Gewinn zu sehen, wie gute Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz und ein Blick auf die menschlichen Bedürfnisse gemeinsame Arbeit auf eine ganz andere Ebene heben können. Einen wichtigeren Baustein für langfristigen und nachhaltigen Erfolg kann es nicht geben! Dieser zweite Block hat mir – wieder einmal – die Augen geöffnet. Danke!”

Prof. Dr. Stephan Rolfes Vorstand Verkehr und Hafen, Stadtwerke Osnabrück AG

 

„Der Leadership Development Congress unter dem Motto Körper, Seele, Geist hat mich in seiner Art der Umsetzung begeistert. Dem Thema entsprechend luden bereits die verschiedenen Möbel und die Aufforderung zum Platzwechsel zwischen den verschiedenen Sequenzen dazu ein, nicht nur räumlich andere Perspektiven einzunehmen. Andere Perspektiven ermöglichten in diesem Kontext auch andere Gesprächsteilnehmer, die gleichfalls den offenen Dialog und Gedankenaustausch gesucht haben. Die Keyspeaker und Thementankstellen haben den Tag inhaltlich perfekt abgerundet. Ein gut investierter Tag!“

René Stöcker Geschäftsleitung Deutschland, Hellmann Worldwide Logistics GmbH & Co. KG , Osnabrueck

 

„Es tat gut, einen Tag über die Wichtigkeit der Ausgewogenheit von Körper, Seele und Geist als Führungskraft nachzudenken.  Für mich war es interessant, über die körperlichen und mentalen Anforderungen von Piloten und Astronauten zu erfahren. Haben wir Unternehmer doch alle ähnliche Anforderungen, nämlich die BESTEN der BESTEN für unsere Unternehmen zu gewinnen. Organisation des Tages und insbesondere das kommunikative Ambiente, welches heute jeder relativ einfach in seinem Unternehmen realisieren kann , machten   den Tag zu einem gelungenen Tag. Vielleicht hat der Tag nicht nur dazu beigetragen, die Leistungsfähigkeit als Führungskraft zu erhalten, sondern hat diese in dem einen oder anderen Punkt auch noch gesteigert.“

Dipl. Kfm. Michael Koch Vorstand, Kaffee Partner Leasing AG, Sylt

 

„Der Leadership Development Congress 2015 war intensiv, informativ und eine prima Gelegenheit zum Netzwerken. Die Location im Speicher 3 von Hellmanns Logistik war sensationell. Ich habe viele neue Impulse zu Selbstführung, Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zur Personalauswahl und auch zu optimalen Bürosettings erhalten. Schön war, dass ich bei Burkhard Bensmann zahlreiche Führungskräfte aus Wirtschaft und Wissenschaft wieder getroffen habe. Ich freue mich bereits auf den nächsten Congress in 2016.“

Dr. Kathrin Strässer-Knüttel Pirmasens

 

„Begeistert hat mich schon zu Beginn der feinsinnig gewählte Veranstaltungsort (Speicher 3 von Hellmann) und die Art und Gestaltung der Sitzmöbel. Hier habe ich Mut für viele verrückte Ideen für mich und meine Organisation ableiten können. Fit sein heißt auch Mut zu haben, einen ungewöhnlichen Weg zu gehen und das Risiko des Scheiterns nicht zu scheuen. Die Keyspeaker haben Mut, Inspiration und seelische Fitness in mir gestärkt und mich motiviert, Gas zu geben.  Fazit: Eine mehr als lohnende Auszeit vom täglichen Job.“

Christian Eckstein Geschäftsführender Gesellschafter der Systemgastronomie Christian Eckstein GmbH & Co. KG, Franchise-Nehmer der McDonald´s Deutschland Inc.

 

„… meine Teilnahme an dem diesjährigen Leadership Development Congress hat mir wieder verdeutlicht, das durch das allgegenwärtige Tagesgeschäft der mindestens ebenso wichtige Blick auf die eigenen Bedürfnisse viel zu kurz kommt. Durch die erfrischende und direkte Vermittlung der Inhalte des Congress habe ich mein Bewusstsein geschärft, auch achtsam mir gegenüber sein zu dürfen und zu müssen! Ich freue mich auf die Fortsetzung im kommenden Jahr …“

Gregor Thier Geschäftsführung, pro office Büro + Wohnkultur

 

„Der LDC 2015 war eine Bereicherung für meinen beruflichen Alltag, trägt mit seinem Motto „Körper, Seele, Geist: Die eigene Leistungsfähigkeit als Führungskraft erhalten“ aber viel weiter. Die von den hervorragend ausgewählten Keyspeakern und Referenten vermittelten  Anregungen und Denkanstöße haben wichtige Impulse gesetzt, die auch in meinem privaten Bereich nutzbringend sein werden. Die angenehme Atmosphäre der Veranstaltung ließ darüber hinaus genügend Raum für einen intensiven Austausch und Networking mit Berufskollegen. Gerne bin ich im nächsten Jahr wieder dabei.“

Andreas Stoppe Personalleiter, Neue Osnabrücker Zeitung

 

„Der LDC 2015 war ein außergewöhnliches Angebot um die eigene Selbstführung zu hinterfragen und diese wieder zu „erden“. Die persönliche Spiegelung der Selbstführung war ebenso wertvoll wie die inspirierenden Vorträge und der Austausch mit anderen Teilnehmern. Ein Congress der besonderen Art! Herzlichen Dank dafür und ich freue mich bereits jetzt auf den LDC 2016.“

Ulrich Kruthaup Geschäftsführer, Hasselmann Gruppe

 

 

Was bringt Erfolg? Es geht um das Lebenswerk

“Das Märchen vom Erfolg” – Leitartikel in HOHE LUFT

Bereits in einem früheren Blogbeitrag (Eine Gleichung für Erfolg) und in der Podcastepisode SF20 (“Mehrwert und Erfolg”  habe ich mich mit dem Thema ERFOLG beschäftigt. Derzeit bin ich ein paar Tage in Schreib- und Produktionsklausur und finde endlich die Zeit, auch die gestapelten Artikel zu lesen. Die Philosophie-Zeitschrift HOHE LUFT (“Für alle, die Lust am Denken haben”) widmete sich in der Ausgabe 06/2015 der Frage “Was bringt Erfolg?”. In dem Leitartikel (“Das Märchen vom Erfolg”, S.22-28) erläutern Tobias Hürter, Rebekka Reinhard und Thomas Vasek die Begriffsherkunft, betrachten Youtube-Stars und schlagen vor, “Leistung und Erfolg wieder in ein sinnvolles Verhältnis zu setzen”. Im Kontext von “Leadership Development” und insbesondere von SELBSTFÜHRUNG kommen wir nicht umhin, unsere eigenen Maßstäbe für Erfolg zu definieren und anzulegen (in unserem Modell der Sieben Felder der Selbstführung widmet sich vor allem das siebte Feld – “Mehrwert” – dem Thema Indikatoren für Erfolg, hören Sie dazu auch den allerersten Podcast SF01 “Selbstführung: Grundlagen”).
Nachfolgend einige der Gedanken aus dem Artikel – ich finde das Magazin anregend, es hilft dabei, im Alltag benutzte Begriffe zu “schärfen”.

Drei Arten von Erfolg

Die Autoren unterscheiden drei Arten von Erfolg:

  • den ökonomischen Erfolg, basierend auf einem quantitativen Wertbegriff: “Ökonomischer Erfolg kann sich aus cleverem Selbstmarketing, ehrlicher Arbeit oder aber aus reinem Zufall ergeben.”
  • den ästhetischen Erfolg: “Dieser steht in Zusammenhang mit im weiteren Sinne >nutzlosen< kreativen Tätigkeiten, die die Umwelt erfreuen, ergreifen, erheben, inspirieren”  und
  • den ethischen Erfolg, “der für das objektiv Gute steht… […] Ethischer Erfolg zeigt sich in Handlungen, die objektiv wertvoll sind, weil sie der Menschheit zugute kommen, zum Beispiel in ökologischer, medizinischer oder wissenschaftlicher Hinsicht.”

Wir tragen die Verantwortung für unser Lebenswerk

Wenn wir uns mit den Maßstäben für Erfolg auseinandersetzen, dann – so die Autoren – kommt das WERK ins Spiel: “Unter >Werk< versteht man zum einen ein Tätigsein, das einer bestimmten Aufgabe dient: Man >geht ans Werk<, man >verrichtet< ein Werk, man ist >werktätig<…. […] Der Begriff Werk hat also eine schöpferische Dimension… […] Doch es gibt keinen Grund, den Begriff auf künstlerisches oder intellektuelles Schaffen zu beschränken… […] Ein Werk ist etwas, auf das wir zu Recht stolz sein können, weil es eben das Ergebnis unseres Wirkens ist – und nicht irgendeines Zufalls. Im Werk eines Menschen kommen seine Werte und Ziele zum Ausdruck, seine Fähigkeiten und Anstrengungen. Ein Werk ist etwas, was Bestand hat, was den Tag überdauert. In ihm steckt sowohl der Aufwand wie das Gelingen. Im Begriff des Werks sind Leistung und Erfolg untrennbar verbunden.” Im Schlussteil des Artikels steht in konsequenter Weise der Appell: “Wir sollten Menschen weder an ihrer Leistung messen, noch an ihrem Erfolg, sondern an ihrem Werk.” Wir sollten, so die Autoren, “uns alle als >Künstler” unseres Lebens verstehen, als >Lebenskünstler< im buchstäblichen Sinn. Auch wenn der Erfolg nicht immer in unserer Hand liegt: Die Verantwortung für unser >Lebenswerk< tragen wir selbst.”

Wenn Sie das Heft (Ausgabe 6 / 2015) direkt bestellen wollen: abo@hoheluft-magazin.de 

 

Nach den Anschlägen in Paris

Nach den verheerenden Anschlägen: Wir denken an Frankreich.  Jetzt kommt es mehr denn je auf Besonnenheit und Orientierung an humanistischen Werten an.

Podcast von Bernd Geropp

Interview in der neuen Podcastepisode von Bernd Geropp

Heute ist es erschienen: das Interview, welches ich Dr. Bernd Geropp, Geschäftsführercoach und Führungstrainer aus Aachen, gegeben habe: Selbstführung: Persönlicher Erfolg als Führungskraft mit Vision, Mission und Zielen. Ich schätze Bernd Geropp nicht nur als Beraterkollegen, sondern vor allem als Podcaster und kann an dieser Stelle ausdrücklich empfehlen,  seine Episoden zu hören. DIe Episoden sind sorgfältig aufgebaut, das Themenspektrum für Führungskräfte relevant und alles wir “auf den Punkt gebracht”. Hier der link zu seiner Homepage.

Transkription des Interviews

Im soeben erschienenen Interview geht es um Vision und Mission und um praxistaugliche Einstellungen, Instrumente und Methoden, um die eigenen Ziele zu realisieren. Bernd Geropp hat sich zudem die Mühe gemacht, auch eine vollständige Transkription des Interviews einzustellen – auch auf der Seite zu dieser Podcastepisode.

Kleiner Auszug aus dem Interview als “Appetithappen”

Geropp:

…[…] Braucht eine Person, braucht eine Führungskraft immer eine persönliche Vision, Mission und das Zielbild, um erfolgreich zu sein?

Bensmann:

Klare Antwort: Nein. Ich habe in den gut 100 Gesprächen, die ich geführt habe – meist anderthalbstündige Interviews mit den Führungskräften vor Ort – bei denen festgestellt, dass es auch Leute gab, die hatten so etwas wie eine Intuition, die gar nicht vollkommen klar ausgemalt war. Die hatten so einen inneren Antrieb und dem Antrieb sind sie gefolgt und haben dann eine Kette von Supermärkten aufgemacht oder mussten unbedingt in die Fertigung gehen von Automobil-Technik oder was auch immer.

Also es gibt Leute, die sind intuitiv begabt und ich glaube, die dürfte man gar nicht von ihrem Weg abbringen, indem man sagt, „Du musst doch jetzt erstmal dein Bild malen und ist das überhaupt in strahlenden Farben?“ und dies und das. Die machen einfach. Und die darf man gar nicht stören. Also insofern, die gibt es auch.

Ich habe  Leute erlebt, öfter mal im Coaching, die sagen, „Mensch, ich habe überhaupt keine Vision. Bin ich jetzt verkehrt?“ oder so etwas. Nein, das glaube ich nicht. Vielleicht an dieser Stelle schon der Hinweis, was gerade mir in meinem dritten Buch beim Schreiben deutlich geworden ist, ich glaube, dass die MISSION wichtiger ist, als die VISION. Bei der Mission, aus meiner Sicht, geht es darum herauszufinden, warum bin ich eigentlich auf der Welt? Oder: welchen Sinn und Zweck kann ich erfüllen? Oder: welchen Beitrag kann ich liefern? Mike Meiré, der Gestalter von Brand eins und Designer, den ich interviewt habe (für das zweite Buch in dem Fall), Mike Meiré hat gesagt, „Ich muss meinen evolutionären Auftrag herausfinden“, wie immer man das für sich beschreibt. Ich glaube so: Was sind meine Werte? Was zieht mich an? Warum bin ich auf der Welt? – in der Kurzfassung. Das scheint mir das Wichtigste zu sein.

Ich glaube, wenn wir das nicht haben, das lehrt uns ja auch die positive Psychologie, wenn wir das nicht haben, dann werden wir leicht vom Kurs abgebracht. Dann werden wir Spielball von anderen Interessen beispielsweise und dann haut uns irgendein Schicksalsschlag viel stärker um und wir stehen viel langsamer auf. Also, ich glaube, Mission ist ein zentraler Punkt. Das ist mir richtig aufgegangen. Zielbilder sind schön. Habe ich auch. Aber Ziele und Visionen müssen sich verändern. Das, denke ich, sagen uns die Pragmatiker einfach auch. Weil die Welt sich verändert. Weil wir uns auch verändern.

Auch an dieser Stelle HERZLICHEN DANK an Bernd Geropp für ein tolles Gespräch! Im Gegenzug werde ich in den kommenden Wochen ein Interview mit ihm führen und ihn insbesondere zu seiner Leadership-Plattform befragen.