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Eine Gleichung für ERFOLG

Was ist Erfolg? (dazu auch die neue Podcast-Episode SF20)

*** Erneute Ergänzung am 13.12.: Jetzt haben wir die neue Podcast-Episode SF20 Mehrwert und Erfolg veröffentlicht – darin werden die Inhalte dieses Blogbeitrags ausführlich erörtert. Ebenfalls thematisch passend unser Podcast “Von der Vision zum persönlichen Erfolg”***

Seit den Vorbereitungen für unser erstes Kompaktseminar „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“ (im Mai dieses Jahres in Kooperation mit der WIGOS) beschäftige ich mich intensiv mit dem Begriff des ERFOLGS.
Was ist überhaupt Erfolg? Letztlich kann es zahlreiche unterschiedliche Definitionen geben. Selbst beim einzelnen Menschen kann die Definition sich in den Lebensphasen verändern. Meine Sicht, die ich zum Ende meines ersten Buchs beschrieben habe („Die Kunst der Selbstführung“, S. 150):
„Erfolgreich … ist derjenige, der seine eigenen Fähigkeiten erkennt, entwickelt, zur Anwendung bringt und damit eine beabsichtigte Wirkung erzielt. Selbstführung schließt … die kritische Frage nach der Wirksamkeit und den Resultaten meines Tuns als Führungskraft ein: Habe ich mit meinen Dienstleistungen, Projekten oder Produkten einen Nutzen gestiftet?“

Gibt es ein Rezept für Erfolg?

Auf der Suche nach einem (Patent-)Rezept entdecke ich – trotz marktschreierischer Behauptungen – keine überzeugenden Angebote. Nach meinen bisherigen Recherchen finde ich eher eine Art Gleichung. Sie basiert auf einem Vorschlag, den ich in einem Blog des amerikanischen Beraters Simon Sinek gefunden habe:
Talent + Effort + Luck = Success. Zahlreiche Leser seines Blogs schrieben darunter ihre Kommentare und machten Vorschläge dahingehend, in der Gleichung die Elemente eher miteinander zu multiplizieren – das finde ich einleuchtend.

4 Elemente spielen eine Rolle

Ich nehme die Vorschläge auf und ergänze sie. Aus meiner Erfahrung sind es insgesamt vier wesentliche Elemente:

  1. Talent
  2. Einsatz
  3. Methoden
  4. Glück

Unter Talent verstehe ich im weitesten Sinne Begabungen; Talent berührt den Persönlichkeitskern mit unseren spezifischen Anlagen.
Einsatz bedeutet für mich, dass ich mich mit Hingabe, Fleiss, Investment von Ressourcen einer Aufgabe oder einem Ziel widme.
Methoden umfasst vor allem richtiges und planmäßiges Vorgehen, unterstützende Gewohnheiten, Haltungen und Denkrahmen.
Und Glück meint das Unplanbare, den unterstützenden Zufall, der aber eine Offenheit und Vorbereitung benötigt, um für mich nutzbar zu werden, auch das Erkennen von sich ergebenden Möglichkeiten.

Die Gleichung

Diese Elemente, miteinander multipliziert, ergeben ERFOLG, so mein Vorschlag für eine Gleichung:

Talent x Einsatz x Methoden x Glück = ERFOLG

Dies ist für mich keine Aussage mit dogmatischer Gültigkeit, eher eine Annäherung. Nutzen Sie die Gleichung zur persönlichen Reflexion:

  • Wie schaffen Sie es, einerseits auf Ihre Ziele fokussiert zu sein, aber doch die ungeplanten unternehmerischen Gelegenheiten zu entdecken und in Ihre Pläne zu integrieren?

 

Hören Sie dazu die neue Podcast-Episode SF20 Mehrwert und Erfolg – darin werden die Inhalte dieses Blogbeitrags ausführlich erörtert.

Episoden

SF101 Wozu Methoden der Selbstführung? Vier Anregungen plus Mind-map

Was bezwecken wir mit unseren Tools eigentlich?

Willkommen zur Staffel 2 meiner Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“ innerhalb meiner Podcasts. Unser Thema heute: Wozu benötige ich Methoden der Selbststeuerung? Wie auch bei den anderen Teilen dieser Serie gibt es zwei Ausführungen zu diesem Thema: die Audioversion und ein Videoclip – siehe unten. Auch diese zweite Staffel besteht wieder aus sechs Folgen (Video- und Audioversion).

Zunächst muss ich Sie enttäuschen: ich liefere Ihnen in dieser Episode keine Schnellvorstellung ausgewählter Methoden oder „Tools“. Vielmehr will ich Sie auf eine bestimmte Flughöhe mitnehmen, um mit Ihnen über unseren Gebrauch von Methoden der Selbstführung zu reflektieren.

Methoden und Instrumente – um WAS zu tun? Natürlich orientieren wir uns – ausgehend von Vision und Mission – an unseren Absichten und entsprechend an den jeweiligen Zielen.
Der Organisations- und Wirtschaftspsychologe Lutz von Rosenstiel hatte definiert: „Führung ist die bewusste und zielbezogene Einflussnahme auf Menschen.“ In diesem Kontext führen wir dreifach:

  • uns selbst
  • andere Menschen
  • die Organisation (wir wirken auf Prozesse, Strukturen, letztlich Systeme ein)

Methoden und Instrumente: 4 Anregungen

Anregung 1: Nur wenn mir die eigene Mission und die langfristigen Ziele klar sind, können die gewählten Methoden wirksam sein. Hier ist Grundlagenarbeit gefragt, hören Sie zum Thema Mission auch die Episode SF95 „Persönliche Mission“. Ebenso wichtig: angemessene Ziele – hierzu die Episode SF97 mit genau diesem Titel.

Anregung 2: Wenn mir bewusst ist, für welchen (alltäglichen) Zweck ich welche Methode und die zugehörigen passenden Instrumente nutzen will, kann ich erfolgreich handeln. Hier gilt es, nicht eine Methode um der Methode willen anzuwenden, wie das mir manchmal bei gerade gehypten Apps und Groupware vorkommt.
Mein Appell: was genau bezwecken Sie? Wählen Sie zur Erfüllung des Zwecks die einfachste und stabilste Methode, die Sie auch langfristig durchhalten. Anders gesagt: die Methode sollte im Wortsinne „zweckmäßig“ sein.

Anregung 3: Voraussetzung für Erfolg und Zufriedenheit – ich wähle die Methoden und Instrumente, die zu mir als Person passen. Wenn ich z.B. plane, dann nutze ich Methoden der Visualisierung wie mind-maps, vision boards und ähnliche Ansätze. Dies passt zu mir. Aber Achtung: das heißt nicht, dass ich mich vor neuen, eventuell besseren Methoden und Instrumenten drücken sollte – dazu die nächste Anregung.

Anregung 4: Ich benötige das richtige Maß zwischen dem Erproben neuer Methoden und dem Festhalten an bewährten Methoden. So ist für mich die App Evernote eine wichtige Unterstützung zu meinen handschriftlichen Notizen. Diese Kombination ermöglicht es mir seit Jahren, Innovationen zu finden und zu implementieren – eine meiner zentralen Aufgaben. Gleichwohl checke ich immer wieder andere Apps und variiere meinen Workflow. Bleiben Sie neugierig.


Hinweis auf Material: Methoden – mind-map

In diese Podcast-Episode erwähne ich meine Übersicht der Methoden als mind-map. Betrachten Sie das mind-map als Sammlung, die Sie gerne erweitern oder ändern können (Copyright für das Original: Burkhard Bensmann).

Hier können Sie das erwähnte mind-map downloaden.


Episode auch als Video


links

Die erste Staffel der Serie “Persönliche Wirksamkeit steigern”:

SF73 Persönliche Planungszeit – 5 Tipps, damit sie gelingt

SF75 Ablenkungen vermeiden, Fokussierung fördern – 5 Tipps für Ihren Führungsalltag

SF77 Erst Effektivität, dann Effizienz – 4 Ansätze für Ihre Wirksamkeit

SF79 Den Überblick gewinnen – Was wollen Sie wirklich?

SF81 Auftanken und Abschalten – mit fünf praktischen Tipps

SF85 Die eigenen Erfolge wahrnehmen


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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