Beiträge

LDC 2018 – Der Kongress war voller Inputs

Ein persönlicher Rückblick auf den Leadership Development Congress (LDC 2018)

Bei der Konzeption unseres fünften Kongresses stand die persönliche Wirksamkeit im Zentrum und wir haben uns bei dem Inhalt an folgenden Leitfragen orientiert:

  • Wie schaffe ich es als Führungskraft mich angesichts der digitalen Ablenkungen zu fokussieren?
  • Wie bleibe ich trotz der Phänomene Beschleunigung, Fragmentierung und Unsicherheit auf Kurs und erreiche meine Ziele?
  • Wie gehe ich mit Veränderungen konstruktiv um?

Der Kongress war prall gefüllt mit Anregungen, Dialog und persönlichen Lernerkenntnissen, um die genannten Fragen für die eigene Führungspraxis zu beantworten. Nachfolgend ein schneller persönlicher Rückblick…

 


Vorbereitung ist alles

Unser Premiumpartner pro office hatte in bewährter Kooperation mit Steelcase den großen Tagungsraum optimal mit Möbeln ausgestattet, dabei bestehende Materialien geschickt integriert und in den Stationen der Thementankstelle zusätzliche Akzente gesetzt.

Ralf Geisenhanslüke (Foto: Lisa Mai)

Ralf Geisenhanslüke, Chefredakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung und Gastgeber im NOZ Medienhaus in Osnabrück, begrüsste die gut achtzig Teilnehmer. Er schlug die Brücke zum Kongressthema “Persönliche Prozesse und Strukturen” indem er vom Transformationsprozess im eigenen Medienkonzern berichtete. Aus seiner Sicht sei insbesondere die Selbstführung von zentraler Bedeutung. Hier der link zu meinem Podcast-Interview mit dem Chefredakteur.

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“Kleine Unternehmen sind offener für Veränderungen”

 DIE WIRTSCHAFT: Marc Nicolaisen / Steelcase im Interview

Sind kleine, insbesondere inhabergeführte Unternehmen tatsächlich agiler? Marc T. Nicolaisen, mit dem ich bereits ein Podcast-Interview geführt habe (SF29 “Wellbeing und förderliche Büroräume”), hat dies jüngst im Interview mit der Zeitschrift DIE WIRTSCHAFT (NOZ Medien) erläutert – hier der Download. Bereits in unserem Blogbeitrag zum Steelcase Global Report (Thema Mitarbeitermotivation, link) haben wir aufgezeigt, dass die Bürogestaltung Einfluss auf das Mitarbeiterengagement nehmen kann. Wie die meisten der Blog-LeserInnen wissen, ist Steelcase wieder unser Partner beim diesjährigen Leadership Development Congress (LDC 2016) am 22. September.


Auszüge aus dem Interview in DIE WIRTSCHAFT:

“Die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeiter motiviert sind, wächst in Relation zur Zufriedenheit mit dem Büroarbeitsplatz.”

“Heute müssen sich Unternehmen fragen: Wie bleiben wir innovativ in einem globalisierten Wettbewerb? Dazu brauchen sie Freiräume für Kreativität.”

“Ich finde den regionalen Mittelstand extrem spannend. Diese Unternehmen sind viel agiler als große Konzerne.Kleine, inhabergeführte Unternehmen sind meist offener für Veränderungen.”

Lesen Sie den gesamten Artikel hier.

Motivation: nur 12% der Mitarbeiter hoch motiviert

*** Update 2: Marc Nicolaisen im Interview in DIE WIRTSCHAFT – hier als pdf zum Nachlesen: “Kleine Unternehmen sind offener für Veränderungen.” ***

*** Update: Marc T. Nicolaisen im Podcast-Interview SF29 “Wellbeing und förderliche Büroräume”***

Mittlerweile ist mein Interview mit Herrn Nicolaisen online; er wird beim diesjährigen Leadership Development Congress (LDC 2016) über die wesentlichen Erkenntnisse aus der globalen Untersuchung zum Mitarbeiterengagement und -motivation berichten – im Podcast gibt er erste Einblicke.

 


Erkenntnisse aus dem neuen Global Report von Steelcase

Der Report liegt seit März auch auf deutsch vor und es lohnt sich, ihn zu studieren. 12.480 Büromitarbeitern aus 17 Ländern wurden vom internationalen Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag von Seelcase befragt, hier einige ausgewählte Ergebnisse (Quelle: Pressemitteilung, s.u.):

  • Die Studienergebnisse zeigen, dass Mitarbeiter, die mit ihrem Arbeitsplatz insgesamt sehr zufrieden sind, auch ein höheres Engagement aufweisen.
  • Ein charakteristisches Merkmal engagierter Mitarbeiter ist, dass sie in hohem Maße selbst entscheiden können, wo und wie sie arbeiten, und dass bei Bedarf geeignete Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
  • In Wirklichkeit arbeiten die meisten Mitarbeiter weltweit allerdings noch in einem traditionellen Büroumfeld, in dem Hierarchien und Einzelarbeit am Schreibtisch nach wie vor an der Tagesordnung sind.

 


Selbstbestimmtes Arbeiten fördert die Motivation

Die Ergebnisse der Befragung bestätigen, dass es den Mitarbeitern vielfach an Privatsphäre und an Möglichkeiten zum Rückzug für fokussiertes Arbeiten mangelt, wie auch der Vorstand der Steelcase Werndl AG, Stephan Derr, unterstreicht:

Das Engagement am Arbeitsplatz zu steigern ist eine wichtige, aber schwierige und komplexe Aufgabe. Sehr interessant war für mich die Erkenntnis, dass diejenigen Mitarbeiter, die die Kontrolle darüber haben, wie und wo sie arbeiten, am engagiertesten sind. Dazu zählt insbesondere die Möglichkeit, sich ungestört zurückzuziehen und die Arbeitsumgebung je nach anstehender Aufgabe frei wählen zu können. In Deutschland haben weniger als die Hälfte der Mitarbeiter diese Freiheit.


Zusätzlicher Impulsvortrag zum Global Report beim diesjährigen Leadership Development Congress

Logo_LDC_2016_final_kleinWir haben Marc T. Nicolaisen, Director Brand Communications EMEA bei Steelcase Werndl AG, für einen Impulsvortrag beim diesjährigen Leadership Development Congress (22.09.) gewonnen. Aus unserer Sicht sind die Ergebnisse des Reports überaus wichtig, um die wirksamen Hebel für Mitarbeitermotivation zu kennen und richtig zu nutzen. Der Referent wird uns nicht nur die für Deutschland zentralen Erkenntnisse vorstellen, sondern auch für einen vertiefenden Austausch zur Verfügung stehen. Zur Einstimmung in seinen Beitrag, aber auch als Information für diejenigen, die nicht beim Kongress dabei sein können, werde ich in den kommenden Wochen ein Podcast-Interview mit ihm führen – wir werden aktuell darauf hinweisen.

Hier der link zur ausführlichen Pressemitteilung von Steelcase zum Report.

Und hier die Infoseite zum Report bei Steelcase.

Den Report anfordern

Auf dieser Seite können Sie den Report bei Steelcase direkt anfordern.

360 Grad: neue Ausgabe

Think better – Neurowissenschaften. Der nächste Wettbewerbsvorteil

Die neue deutsche Ausgabe des Magazins 360 Grad ist erschienen. Steelcase, unser Premiumpartner beim diesjährigen Leadership Development Congress (LDC 2015 am 24.09.2015), schlägt wieder einmal die Brücke von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen in die heutige Arbeitswelt. Hier ein Auszug aus der neuen Ausgabe:

An Arbeitsplätzen in aller Welt wächst das Bewusstsein, dass wir nicht unser gesamtes Potenzial ausschöpfen und dass wir zu vielen Ablenkungen ausgesetzt sind. Die Diagnose scheint klar zu sein, dennoch fühlen sich die meisten Menschen hilflos, irgendetwas anderes dagegen zu unternehmen, als noch härter und noch konzentrierter zu arbeiten. Neurowissenschaftliche Forschungen werfen nun ein neues Licht auf dieses Thema und zeigen klare Anhaltspunkte dafür, wie sich die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter beim Arbeiten besser fördern lässt. Das WorkSpace Futures Team führte die Entdeckungen der Wissenschaftler mit ihren eigenen Untersuchungen zu den Verhaltensweisen von Büromitarbeitern und der sich wandelnden Arbeitswelt zusammen. Dadurch ist Steelcase heute in der Lage, neue Erkenntnisse und Ideen zu präsentieren, wie Arbeitsplätze auf innovative Weise neu erfunden werden können, um eine optimale Gehirnleistung zu ermöglichen.

Download des Magazins hier: Magazine360_11_DE.compressed

 

Future of WorkSpace

Besuch bei Steelcase in Rosenheim

Anfang Juli konnte ich unseren Premiumpartner beim Leadership Development Congress, das Unternehmen Steelcase Werndl AG, in Rosenheim besuchen. Mich interessierten die Inszenierungen gegenwärtiger und zukünftiger Arbeitskontexte in Büroräumen, wie sie dort erlebbar gemacht werden. Steelcase erforscht die Bedingungen für Engagement und Leistungsfähigkeit in zahlreichen Projekten und Initiativen (WorkSpace Futures). Dem Thema Well-being wird bei Steelcase besondere Aufmerksamkeit gewidmet, empfehlenswert sind diverse kurze Videoclips, die frei bei Youtube zugänglich sind, z.B. hier: Well-being. Die praktische Forschung von Steelcase fördert auch Erstaunliches zutage. So zeigte sich, dass neue Arbeitsmittel wie Smartphones und Tablet-Computer völlig neue Sitzhaltungen nach sich ziehen. Der hochflexible Bürostuhl Gesture ist darauf eine Antwort – hier ein Video dazu.

Ein kaum genutztes Potenzial – die “Stillen”

Ein besonderes Augenmerk wird bei Steelcase auf die eher ruhigen, introvertierten Mitarbeiter gelegt. Forschungen zeigen, dass diese Gruppe – “the Quiet” – besondere räumliche Bedingungen benötigt, um die volle Leistungsfähigkeit und die eigene Leidenschaft zur Verfügung stellen zu können. In klassischen Großraumbüros werden Engagement und Fähigkeiten dieser Gruppe eher erstickt. Ich finde es erstaunlich, dass dieser Gruppe und deren besonderen Bedürfnissen bisher so wenig Beachtung geschenkt wurde, siehe hierzu auch Susan Cain: Still – Die Kraft der Introvertierten, z.B. hier) und ein Video mit der Buchautorin hier.

First, Second, Third Place

Spannend ist in den Bürokonzepten auch, inwieweit die verschiedenen Lebens- und Arbeitsräume in Zukunft ineinander verwoben werden. Wir sprechen bisher von “First Place”, der Privatsphäre; dem “Second Place”, der Arbeitswelt; und dem “Third Place”, zum Beispiel dem Café, das viele MitarbeiterInnen mittlerweile als zumindest gelegentlichen Arbeitsplatz nutzen. Der Begriff “Third Place” wurde stark von dem Soziologen Ray Oldenburg geprägt. In einem Interview mit dem Steelcase Magazin “360 Grad” erläutert Oldenburg, warum diese dritten Orte eine solche Anziehungskraft und Bedeutung erlangt haben: “Manager haben erkannt, dass die Produktivität steigt, wenn man die Menschen arbeiten lässt, wo und wann sie wollen.” Das komplette Interview finden Sie hier.
Der Trend ist heute, den Third Place wieder in die Räume des Unternehmens zu integrieren. Spannende Konzepte finden sich auch in Deutschland, zum Beispiel im Headquarter von Soundcloud.

Interview mit Stephan Derr

Hören Sie hierzu auch mein Interview mit Stephan Derr, Vorstand Steelcase Werndl AG, im Podcast SF11 – Wie Büromöbel die Leistung beeinflussen.

 

 

Episoden

SF105 Kreativität fördern – Erkenntnisse des Steelcase-Reports

Willkommen zur Staffel 2 meiner Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“ innerhalb meiner Podcasts, die ich mit dieser Episode abrunde. Die Serie bietet erneut kompakte Soloepisoden mit praktischen Tipps für Ihren Führungsalltag. Die Links zu den Episoden der ersten Staffel finden Sie hier unten in den Shownotes zu dieser Folge. Ich habe die Episoden bereits zur Jahreswende in meiner Produktionsklausur auf Lanzarote und Teneriffa aufgenommen. Unser Thema heute: Kreativität fördern – Ergebnisse und Impulse des Steelcase Reports.
Wie auch bei den anderen Teilen dieser Serie gibt es zwei Ausführungen zu diesem Thema: diese Audioversion und ein Videoclip – siehe unten. Auch diese zweite Staffel besteht wieder aus sechs Folgen (Video- und Audioversion).

Episode auch als Video


Kreativität braucht förderliche Bedingungen

Workshops mit Lego-Steinen (LEGO Serious Play), Design Thinking Events, Maker Spaces zum konkreten Ausprobieren … das sind nur einige aktuelle Beispiele. Kreativität ist angesagt, und zumindest auf absehbare Zeit werden wir als Menschen den Maschinen hier Vorteile gegenüber besitzen (die wir JETZT nutzen sollten). Wir benötigen Kreativität in der Gegenwart, vor allem zur Lösung für besondere Probleme in unserem Führungsalltag. Wir wollen das Bestehende anders und besser nutzen. Und wir brauchen Kreativität hinsichtlich unserer Zukunft: um neue Möglichkeiten zu entdecken, bestehende Dinge neu zu kombinieren und echte, sprunghafte Innovationen zu erzielen. Kreativität erfordert förderliche Bedingungen: So sehr wir uns klare Ziele, Prozesse und Strukturen in unseren Organisationen wünschen, so sehr können uns diese davon abhalten, neue Wege zu gehen und bessere Lösungen zu finden. Weitere Hindernisse in der Organisation: Zeitdruck, Gruppendenken und -konformität, fehlende Freiräume und Ressourcen. Eine noch immer aktuelle Untersuchung zum Thema Kreativität in der Arbeitswelt hat der amerikanische Büromöbelhersteller Steelcase vorgelegt. Im Folgenden will ich Ihnen daraus einige Aspekte nennen.

Report des Büromöbelherstellers STEELCASE

STEELCASE hat im Juni 2018 den Report „Kreativität am Arbeitsplatz“ veröffentlicht, eine Studie, die von Harris Interactive durchgeführt wurde und zwar in einer Stichprobe von 4802 berufstätigen Erwachsenen in Frankreich, Deutschland, den USA, Großbritannien, Japan und Spanien. Hier ist der link zu einem zusammenfassenden pdf: https://www.steelcase.com/eu-de/kreativitat-arbeitsplatz/
Ich will hier nicht auf die sehr wohl zwischen den Ländern vorhandenen Unterschiede der Ausprägung von Kreativität im Unternehmensalltag eingehen, sondern empfehle, den Report selbst zu studieren.

Ursachen für die wachsende Bedeutung von Kreativität

Warum hat Kreativität in den vergangenen Jahren so sehr an Bedeutung gewonnen? Ausgangspunkt des Reports sind dazu folgende Feststellungen:
“In Unternehmen auf dem ganzen Globus brechen hierarchische Strukturen auf und machen eng miteinander verflochtenen und sich permanent verändernden Netzwerken Platz, die auf innovativen Technologien basieren. Entscheidungsprozesse und Kontrolle sind heute stärker verteilt als früher. Von Mitarbeitern wird erwartet, dass sie auf das sich stetig verändernde Umfeld rasch reagieren. Die sich in permanentem Umbruch befindliche Unternehmenslandschaft führte außerdem zu einer Flut an sogenannten komplizierten Prob- lemen, die sich durch eine unvollständige, widersprüchliche oder instabile Informationslage auszeichnen. Solche Probleme können nur durch die Erschließung neuer Denkweisen gelöst werden.
Ursachen der gesteigerten Bedeutung von Kreativität werden zudem gesehen in der rasanten Entwicklung der KI und den veränderten Erwartungen der gegenwärtig auf den Arbeitsmarkt drängenden Generationen.

Wichtige Aussagen aus dem Report

  • Unsere Definition von Kreativität hat sich erweitert: Kreativität ist nicht nur auf Kunst begrenzt und nicht nur einzelnen besonders begabten Menschen vorbehalten.
  • Arbeitnehmer werden zunehmend kreativ und wünschen sich noch häufigere Gelegenheiten, um Kreativität einzusetzen.
  • Kreativität wird in Zukunft mindestens gleichbleibenden, eher gesteigerten Wert im Unternehmensalltag besitzen.
  • Hindernisse für Kreativität: hier werden organisatorische Abläufe und aktuelle Arbeitsbelastung genannt, weiterhin nicht inspirierende Umgebungen und veraltete Technologien.
  • Die Generationen Y und Z halten sich für kreativer als ihre älteren Kollegen und wollen Kreativität in steigendem Maße in ihrem Arbeitsalltag einsetzen  (insbesondere diese Aspekte sollten Sie im Report im Detail studieren).
Steelcase bietet in dem Report übrigens auch konkrete Hinweise, wie das Thema Kreativität konkret gefördert werden kann, differenziert nach Arbeitgeber- und Mitarbeiterperspektiven (S. 12-16).

Wünsche von Mitarbeitern

Was wünschen sich die Befragten? „Was würde Ihnen helfen, damit Sie bei der Arbeit kreativer sein können?“, so lautete eine der wesentlichen Fragen. Hier die zusammengefassten Wünsche der Befragten aus Deutschland:
  • Mehr Zeit, um kreative Ideen entwickeln zu können.
  • Mehr Entscheidungskompetenz und Unabhängigkeit bei der Umsetzung von Ideen.
  • Die Freiheit, Dinge einfach mal auszuprobieren.
  • Bessere Technologien, die kreative Prozesse unterstützen.
  • Weniger Regulierungen und Prozesse.
  • Mehr Zeit und Freiräume, um Konzepte und Ideen entwicklen zu können.
  • Büros, die inspirieren.
  • Mehr Unterstützung und Vertrauen durch die Führungskraft
  • Bessere Unternehmenskultur, in der Ideen reifen können.
  • Erholungsmomente.

links


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


Podcast auf iTunes bewerten. (Anleitung)

SF11 Wie Büroräume die Leistung beeinflussen

STEELCASE – Bürokontexte erforschen

Das US-amerikanische Unternehmen STEELCASE war mir bereits vor Jahren aufgefallen, denn anders als andere Anbieter für Büromöbel betreibt Steelcase zahlreiche praktische Forschungen zur Arbeitswelt von Morgen. Im einleitenden Text zum Blog heißt es: Seit 100 Jahren unterstützt Steelcase weltweit führende Organisationen mit fundiertem Wissen und seinem bedeutenden Erfahrungsschatz – und zwar überall dort, wo Arbeit stattfindet. Steelcase versteht, wie Menschen arbeiten und wie intelligent gestaltete Räume Menschen dabei unterstützen, produktiver, engagierter und inspirierter zu sein.

Interview mit Stephan Derr, Steelcase Werndl AG

Ich empfehle an dieser Stelle ausdrücklich das kostenlose Steelcase-Magazin “360 Grad“, das sich mit Themen wie Well-Being, Kooperation über Distanz, Privatsphäre oder auch der Notwendigkeit, stille Mitarbeiter richtig zu fördern, beschäftigt. Hierzu ist auch eine kostenlose App erhältlich. In dieser Podcast-Episode habe ich die Gelegenheit, mit Stephan Derr, Vorstand der Unternehmens Steelcase Werndl AG in Rosenheim zu sprechen. Im Interview mit Herrn Derr frage ich, wie diese Forschung bei Steelcase organisiert wird und welche Erkenntnisse besonders relevant sind, damit Unternehmen zukunftsfähig werden oder bleiben. Steelcase misst dem Faktor WELL-BEING ein sehr großes Gewicht bei; dieser Begriff lässt sich mit “Wohlbefinden” nur annähernd übersetzen, es geht um ein ganzes Bündel von Bedingungen, um die Leistungsfähigkeit und das Engagement von Menschen zu fördern. Stephan Derr geht detailliert auf diesen Punkt ein.
Weil Steelcase bei unserem Leadership Development Congress (www.ldc-21.de) ein Premiumpartner ist und uns am Kongresstag auch das praktische Erleben verschiedener Arbeitskontexte und Möbelsettings ermöglichen wird, frage ich Stephan Derr, worauf sich die Teilnehmer des Kongresses am 24. September freuen dürfen.
Und schließlich liefert Herr Derr den Hörern dieser Podcast-Episode noch praxistaugliche Merkpunkte, worauf wir bei der Ausstattung von Büroräumen achten sollten.

Hier noch ein Video von Steelcase, das einen guten Einblick in deren Büroraumkonzepte vermittelt.

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