Beiträge

www.Ld21.de als neue Landeseite

Internetauftritt erneuert

Haben Sie es schon bemerkt? Wir haben wir den neuen Internetauftritt von www.Ld21.de vor etwas mehr als einer Woche online geschaltet, jetzt haben wir (hoffentlich) auch alle kleinen Fehler rausgebügelt. Das klare WordPress-Format / Theme: Enfold, das auf allen Endgeräten (PC, Laptop, Tablet, Smartphone) ermöglicht eine intuitive Bedienung und sieht einfach frisch aus.

Analoge und digitale Angebote

Wir haben das Motiv des Segelboots auf die Startseite gesetzt, denn die Akademie hilft unternehmerischen Menschen, den eigenen Kurs zu finden und zu halten (und manchmal auch neu zu bestimmen). Natürlich ist dieses Motiv auch auf dem Cover meines neuen, dritten Buchs über Selbstführung (Von der Vision zum persönlichen Erfolg) zu finden. Dies war für uns der erste Schritt, den Zugang zum Blog, zum Podcast, zum Kongress und zur Akademie zu erleichtern, sprich: eine zentrale “Landestelle” anzubieten. Während derzeit noch auf die bisherigen Seiten von Kongress und Akademie umgeleitet wird, wollen wir in einem zweiten Schritt (ab Oktober) auch diese Seiten voll integrieren und in dasselbe Layout bringen. Das “Makeover” sehen wir als wichtigen Schritt in unserer eigenen Digitalisierung: wir werden im kommenden Jahr unsere Lern- und Begegnungsplattformen (wie den Kongress und unsere Kompaktseminare) um digitale Angebote ergänzen.

Aber zunächst freuen wir uns auf den Leadership Development Congress (LDC 2015), der am 24. September das Thema “Körper, Seele, Geist: Die eigene Leistungsfähigkeit als Führungskraft erhalten” in den Mittelpunkt rückt.

 

 

Episoden

SF64 Persönliche digitale Fitness – 5 Ansätze zur Selbstorganisation

Abhängigkeit von digitalen Instrumenten

Liebe Hörerinnen und Hörer, hier ist endlich mal wieder eine Soloepisode, heute zum Thema „Persönlich digitale Fitness“. Der Anlass: ich bin derzeit in den finalen Vorbereitungen zum sogenannten Chef-Seminar mit dem Titel „Digitale Fitness – 5 Erfolgsfaktoren für ein produktives Selbstmanagement in Zeiten der Informationsflut“, das am 26.10. in Osnabrück stattfindet (link in den shownotes) und für die WIGOS, die regionale Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück.
Warum ist „Persönliche digitale Fitness” heute ein Thema? Nun, zunächst ist die Abhängigkeit von unseren digitalen Instrumenten – also Smartphone, Tablet, PC – ein Problem, das in den vergangenen fünf Jahren dramatisch zugenommen hat. Ich habe mich bereits in Blogbeiträgen und in Podcast-Episoden damit beschäftigt, auch dazu die links in den Shownotes. Insbesondere in der Podcast-Episode SF21 „Smartphone-Sucht?“ habe ich mich mit diesem Gerät, das ich den elften Finger nenne, intensiver beschäftigt. Hierzu habe ich auch einen einfachen Fragenkatalog vorgestellt, mit dem Sie checken können, ob auch Sie smartphone-süchtig sind.
Ich habe bereits in einem Interview in 2016 dazu Stellung genommen (http://ld21.de/interview_pro_office_2016/), die Aussagen sind nach wie vor gültig: Wenn wir aktuelle Untersuchungen zu dieser Thematik ansehen, so stellen wir fest, dass uns unsere tatsächliche Nutzung von Smartphones oder Tablets überhaupt nicht klar ist. Wir glauben, rational damit umzugehen und uns selbst zu steuern mithilfe dieser Instrumente. Offenbar ist genau das Gegenteil der Fall: die meisten von uns surfen in sozialen Netzen, spielen oder chatten. Und wir unterbrechen unsere Arbeitsprozesse ständig, indem wir schauen, ob neue Infos gekommen sind.

Herausforderungen

Als Coach und Berater, der sich nahezu täglich mit den Alltags-. und Führungsproblemen von Geschäftsführern, Vorständen oder Inhabern (m/w) auseinandersetzt, nehme ich vor allem folgende Herausforderungen wahr:
  1. Persönliche Motivation erhalten – wie gelingt es mir z.B. als Inhaberin eines mittelständischen Unternehmens, über Jahre, vielleicht Jahrzehnte motiviert, fokussiert, mutig und gleichzeitig gelassen zu bleiben?
  2. Risikobereitschaft erhalten – meine Wahrnehmung und die von anderen Experten: wenn wir erfolgreich sind, dann droht die Gefahr, dass wir risikoscheuer werden. Wir selbst werden für unsere Organisation zum Problem, denn wir haben Angst unseren Status, Wohlstand, Image zu verlieren
  3. Flexibilität lässt nach – sind wir noch lernbereit? Wie öffnen wir uns neuen Trends und nutzen diese? Sind wir verliebt in unseren bisherigen Erfolg?
  4. Hektik statt umsichtiger Planung – die Beschleunigung unserer Umwelt durch Technologie, Trends, Konkurrenz und weitere Faktoren lässt viele von uns hektisch werden. Was strahlen wir – gerade in turbulenten Zeiten – auf unsere Mitarbeiter aus?
Angesichts dieser Herausforderungen – die ja nur eine Auswahl darstellen – könnten wir digitale Medien doch eigentlich für uns nutzen, um uns informiert zu halten, neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, wirksam zu kommunizieren und so fort. Wir können dies u.a. an zunehmenden Störungen, Unterbrechungen und Ablenkungen feststellen. Der Forscher Alexander Markowetz spricht in diesem Zusammenhang von der „Fragmentierung des Alltags“. Kritischer noch sind die Auswirkungen:
– sinkende Produktivität
– sinkendes Engagement und, dies ist besonders bedenklich,
– sinkende Lebensfreude.
Wir sind immer „an“, immer beschäftigt, aber immer seltener zufrieden oder gar glücklich mit den Ergebnissen unserer Arbeit. Tatsächlich haben uns die Instrumente im Griff, jedenfalls ist dies laut den aktuellen Forschungsergebnissen der Fall. Was können wir tun?

Lösungen – 5 Ansätze

In dieser Episode stelle ich in kompakter Form diese fünf Ansätze vor:
  1. Ansatz: Kenne Deine Mission und Deine Ziele.
  2. Ansatz: Präge die für Dich angemessenen Gewohnheiten und Rituale ein
  3. Ansatz: Wähle die zu Dir passenden Methoden und Instrumente
  4. Ansatz: Grenze Dich ab – nach innen und nach außen
  5. Ansatz: Mache eine Mediendiät

link:

Chefseminar „Digitale Fitness“ am 26.10.2017 in Osnabrück in Kooperation mit der WIGOS

Blogbeitrag:

“In Zeiten digitaler Überlastung ist Selbstführung wichtiger denn je“ (09.06.2016)

Podcast-Episoden:

SF28 „Digitale Instrumente wieder in den Griff bekommen“ http://ld21.de/sf-28/
SF21 „Smartphone-Sucht“? http://ld21.de/sf21-smartphone-sucht/
SF01 Grundlagen der Selbstführung http://ld21.de/selbstfuehrung-grundlagen/

Interview:

Interview mit pro office

Masterclass Selbstführung

Zur Vertiefung empfehle ich die Teilnahme an unserer Masterclass Selbstführung „Von der Vision zum persönlichen Erfolg”, die im November 2017 startet.
link zur Infoseite: Masterclass Selbstführung

 Musik im Vor- und Nachspann

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SF47 Innovative Arbeit außerhalb der Metropolen

Warum wir “Aufwühler” in unseren Unternehmen brauchen – Interview mit Wolf Goertz, Geschäftsführer von netrocks

Ich bin vor Jahren auf Wolf Goertz aufmerksam geworden, weil er ein Co-Working-Projekt in der scheinbaren Provinz – meiner Heimatstadt –  gestartet hatte. Mit seiner Internetagentur netrocks fokussiert er sich auf digitale Anwendungen. Im vergangenen Jahr war er Podiumsgast bei einer von mir moderierten Veranstaltung zum Thema „Digitale Abhängigkeit“. Er ist ein Musterbeispiel dafür, dass innovative Arbeit sehr wohl auch außerhalb der Metropolen stattfindet.

Unsere Themen sind u.a.:

  • gedeihliche Bedingungen finden: Co-Working Spaces und was wir aus diesen Konzepten lernen können
  • welche Größe des Unternehmens die richtige ist
  • wieso in seinem eigenen Unternehmen auch eine „gesunde Distanz“ zu digitalen Instrumenten herrscht
  • warum Hochschulen entscheidend sind
  • weshalb man sich als Unternehmer in die Entwicklung der eigenen Stadt einmischen muss, um Gehör zu finden
  • wie man im eigenen Unternehmen Ansätze schafft, um Innovationen zu treiben (z.B. “Kannibalisierungsansätze” im eigenen Unternehmen oder Accelerator…)
  • warum Familie das „noch wichtigere Gut als Entrepreneurship“ ist

Die Provinz kann sexy sein

Einige Hörerinnen und Hörer, die in kleineren Städten wohnen, werden vielleicht sogar die Vorzüge für innovatives Denken und Lebensqualität nach diesem Podcast-Interview wieder im eigenen Umfeld wahrnehmen. Im weiteren Gespräch zeigt Wolf Goertz auf, warum sich Unternehmer seiner Meinung nach auch ehrenamtlich engagieren sollten. Er fordert auf, die Themen Start-Up-Förderung, Digitalisierung im Mittelstand und Entrepreneurship sinnvoll zu verknüpfen.
Im Rahmen seiner Tipps zum Umgang mit „Digitalisierung“ empfiehlt er unter anderem engagierte Anders-Denkende ins eigene Unternehmen zu bringen oder dort aufbauen. Lassen Sie sich inspirieren. Und nun: erbauliches Hören!

Links


Musik im Vor- und Nachspann

by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud

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