SF100 Best of 100 Podcasts – meine persönliche Auswahl

Ich feiere die 100. Episode

Das Jahr ist noch jung, wenngleich die meisten von Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, vermutlich schon wieder voll in Projekten und Alltagsthemen stecken. Insofern ist der Jahreswechsel für viele keine Auszeit mehr, sondern lediglich eine kurze Atempause. A propos: Nicht nur in der Populärmusik wird die Atemlosigkeit unserer turbulenten Zeit besungen – sie ist auch Kennzeichen des Handelns in zahlreichen Organisationen.
Damit verweise ich auf das Jahresmotto 2019 – Durchatmen – auf unserer Ld 21 academy-Startseite eingeleitet. Dazu kommen wir später noch einmal.
Doch zurück zum Podcast an sich, der mit dem Titel „Selbstführung und Leadership Development“ eine besondere Nische erfolgreich besetzt. Was mit der Folge SF01 Grundlagen der Selbstführung am 25. Februar 2015 als eine Art Experiment begann, ist nun, nach fast genau vier Jahren, für mich ein wichtiger Kanal geworden. Themen rund um Selbstführung und Leadership Development, vor allem zu Fragen der persönlichen Wirksamkeit, konnte ich mit diesem Medium zu Ihnen, meine Hörerinnen und Hörer, tragen. Die zahlreichen Interviews mit Führungskräften und führenden Kräften haben mir einen tiefen Einblick in die tatsächliche Praxis von unternehmerischen Menschen erlaubt und ich habe auf diese Weise tolle Typen kennengelernt. Für meine Artikel (siehe auf unserer Homepage ld21.de den Reiter download) und meine bisher vier Fachbücher (siehe eben dort unter Bücher) konnte ich aus diesen Begegnungen mit meinen Interviewgästen eine Menge „Honig“ saugen. Übrigens auch für meine Beratung und mein Coaching.


Welche sind meine Lieblingsepisoden?

Das ist schwierig. Ich musste erst einmal durchscrollen, um eine Auswahl zu treffen. Sicherlich zählt die zwischenzeitlich mal neu aufgenommene Folge SF01 “Selbstführung – Grundlagen“ zu den alltime favourites. Wichtig ist auch die noch frische Folge SF97 “Angemessene Ziele: sechs Kriterien“ (https://ld21.de/sf97-angemessene-ziele/). Mir und den meisten der Hörerinnen und Hörer gefallen natürlich meine Interviews mit unternehmerischen Menschen sehr gut. Hier kann ich tatsächlich keinen Interviewpartner hervorheben, ohne andere zurückzusetzen. Für mich sind diese Begegnungen ohne Ausnahme spannend und erkenntnisreich.
Die erste Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“, bestehend aus 6 Episoden (als Audio- und Videoversion), ist ebenfalls ein wichtiger Block innerhalb der ersten 100 Podcasts. Darin gebe ich handfeste Tipps, wie wir in turbulenten Zeiten trotz zahlreicher Ablenkungen auf Kurs bleiben (oder zumindest wieder zurück auf den Kurs kommen).
Die folgenden drei Episoden sollten Sie hören bzw. – im Video – hören UND sehen:

SF73 Persönliche Planungszeit – 5 Tipps, damit sie gelingt 
SF79 Den Überblick gewinnen – Was wollen Sie wirklich?
SF85 Die eigenen Erfolge wahrnehmen

Jetzt, zum Zeitpunkt der Ausstrahlung dieser 100. Podcast-Episode, sind von der zweiten Staffel von ebenfalls 6 Folgen zum Thema „Persönliche Wirksamkeit steigern“ bereits schon wieder vier erschienen, die ich hier natürlich auch empfehle (SF95 „Persönliche Mission“, SF96 Deep Work – sind Sie Manager oder Maker?“, SF97 „Angemessene Ziele“ (s.o.) und SF99 „Den Fokus halten – 4 neue Tipps“).
Da ich keine absolute Lieblingsepisode habe, mich aber trotzdem festlegen will, wähle ich als eine für mich persönlich wichtige Podcastfolge das Update-Gespräch mit dem Lebensunternehmer Niels-Peter Jensen, das im August 2018 erschienen ist (SF86 „Ein begeisterter Lebensunternehmer“ (https://ld21.de/sf86-ein-begeisterter-lebensunternehmer/).


Was wünsche ich mir?

Was mir zuerst in den Sinn kam: ich wünsche mir von meinen Hörerinnen und Hörern mehr Kommentare bei iTunes. Mir ist klar, dass das technisch anspruchsvoll ist, überhaupt erst mal zu der Stelle zu kommen, wo Sie den Kommentar auf iTunes hinterlassen können. Daher haben wir hier unten auf der Seite – wie bei jeder Episode – auch die Anleitung zum Anklicken positioniert.
Ich wünsche mit weiterhin und noch zahlreicher als bisher direkte Rückmeldungen zu den Podcasts. Ich habe bewusst auf Kommentarfunktionen verzichtet, um nicht auch dort noch mit Spam kämpfen zu müssen. Gleichwohl freue ich mich immer wieder, wenn mir eine Hörerin oder ein Hörer ein direktes (übrigens meist ermutigendes) Feedback zum Podcast gibt. Ebenso freue ich mich, wenn Sie sich mit mir über linkedIn und XING verknüpfen.


Jahresausblick

Greifen wir das Jahresmotto 2019 noch einmal auf. Auf unserer Ld 21 academy-Startseite heißt es weiter: 2019 will ich bei aller Agilität auch zur Besonnenheit, zum Durchatmen einladen. Zu diesem Zweck habe ich mir erlaubt, den bisher für diesen September angesetzten sechsten Leadership Development Congress um ein Jahr zu verschieben, um Freiraum für meine laufenden Projekte und für Reflexion zu gewinnen. Mich reizt es weiterhin, den Unterschied zwischen Begeisterung und Leidenschaft in Artikeln, Blogbeiträgen, Podcasts und Videos zu betrachten. Gestartet habe ich mit der schon erwähnten Podcast-Episode SF97 “Angemessene Ziele: sechs Kriterien“ (https://ld21.de/sf97-angemessene-ziele/).
Wie auf der Startseite schon erwähnt,  habe ich mein Modell der Sieben Felder aktualisiert und neue Erkenntnisse aufbereitet und integriert. Freuen Sie sich mit mir auf die zweite, wesentlich überarbeitete und erweiterte Auflage meines viertes Buchs („Wirksam handeln durch Selbstführung“), die in wenigen Monaten erscheint.
Durch meine Projekte im Bereich Organisationsentwicklung und Unternehmensberatung habe ich den Ansporn bekommen, nach den Sieben Feldern der Selbstführung nun endlich auch meine Sieben Felder der Organisationsentwicklungzu benennen, zumindest in einem ersten Entwurf. Lesen Sie dazu gerne meinen Beitrag vom 11. Februar im Blog (https://ld21.de/sieben-felder-der-organisationsentwicklung/).
Ich kann Ihnen auch hier im Podcast versprechen, dass ich Ihnen im Jahresverlauf immer wieder Anregungen und Tipps geben werde, um Ihre Begeisterung in und für die Arbeit zu nutzen, besonnen und wirksam zu handeln und damit Ihren langfristigen Zielen näher zu kommen.
Die einfachste und wirksamste Art, sich selbst zu unterstützen, ist es vermutlich, zwischendurch immer wieder einmal innezuhalten und – Sie ahnen es – einfach durchzuatmen. Auch in diesem Sinne wünsche ich Ihnen in dieser besonderen, der 100. Podcast-Episode, alles Gute und vor allem eine wirksame Zeit, Ihr Burkhard Bensmann.


Links:

Verknüpfen Sie sich mit mir:
linkedIn
XING


Blogbeitrag:

Sieben Felder der Organisationsentwicklung – ein erster Entwurf
Blogbeitrag vom 11. Februar 2019 (https://ld21.de/sieben-felder-der-organisationsentwicklung/)


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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SF97 Angemessene persönliche Ziele: sechs Kriterien

Habe ich die richtigen Ziele?

Willkommen zur Staffel 2 meiner Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“ innerhalb meiner Podcasts. Die Serie bietet erneut kompakte Soloepisoden mit praktischen Tipps für Ihren Führungsalltag. Die Links zu den Episoden der ersten Staffel finden Sie hier unten in den Shownotes zu dieser Folge. Ich nehme die Episoden wieder in meiner Produktionsklausur auf Lanzarote und Teneriffa auf. Wie auch bei den anderen Teilen dieser Serie gibt es zwei Ausführungen zu diesem Thema: die Audioversion und ein Videoclip – link dazu in den Shownotes. Auch diese zweite Staffel besteht wieder aus sechs Folgen (Video- und Audioversion).

Unser Thema heute: Angemessene persönliche Ziele: welche Kriterien kann ich anlegen?

Vermutlich haben auch Sie sich schon häufiger gefragt, ob die Ziele, die Sie sich setzen – oder die Sie gar von außen gesetzt bekommen – eigentlich angemessen sind und zum Beispiel Ihren Werten und Lebensperspektiven entsprechen. Hierzu fand ich bei dem Buchautor und Speaker Brendon Burchard einen Ansatz, sechs spezifische Kriterien oder Prüffelder anzuwenden. Burchard nennt den Ansatz übrigens „Action Indicator Assessment“. Den Link setze ich in die Shownotes. Ich verknüpfe diese nachfolgend zum Teil mit meinem Modell der Sieben Felder der Selbstführung.
Nutzen Sie die Fragen, um zu checken, ob Ihre Ziele tatsächlich passend sind oder ob Sie nachsteuern müssen.

 Episode auch als Video

 


Sechs Kriterien oder Prüffelder

1. NÜTZLICHKEIT [MEHRWERT]

Erfolgreich, so meine Definition, ist derjenige, der seine eigenen Fähigkeiten erkennt, entwickelt, zur Anwendung bringt und damit die beabsichtigte Wirkung erzielt. Selbstführung schließt auch die kritische Frage nach der Wirksamkeit und den Resultaten meines Tuns ein: Habe ich mit meinen Dienstleistungen, Projekten oder Produkten einen Nutzen gestiftet? Vergleichen Sie dazu auch mein Modell der Sieben Felder der Selbstführung (Episode SF50), speziell das 7. Feld, in dem es um „Mehrwert“ geht.
Wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… ist dies etwas, das für mich oder andere nützlich ist?

2. RELEVANZ

Der Blogger und Autor Greg McKeown hat in seinem Buch „Essentialism” (mittlerweile auch auf Deutsch erschienen mit dem Titel „Essentialismus“) eine verblüffend einfache Regel aufgestellt, mit der wir prüfen können, ob eine Handlung oder ein Ziel für uns relevant sind: Wenn es kein klares Ja ist, ist es ein klares Nein. Das wird sicher für den einen oder anderen provokativ sein. Mit dieser radikalen Frage können wir einschätzen, ob Ziel oder Tat das Eigentliche oder Wesentliche betreffen.
Also: wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… ist dies dann relevant für meine langfristigen Ziele bzw. meine Vision?

3. INTRINSISCHE MOTIVATION

In meinem dritten Buch, „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“, schreibe ich auch über Selbstsabotage. Wir folgen im Berufsleben immer auch Zielen, die von anderen (zum Beispiel Kunden, Stakeholdern) vorgegeben werden. Häufig schaffen wir es, diese oft eher kurzfristig angelegten Unternehmensziele und unsere persönlichen Ziele zumindest teilweise zur Deckung zu bringen, so dass wir nicht gegen eigene innere Widerstände arbeiten müssen. Kritisch sind aber aus meiner Sicht tiefere, elementarere Ziele und Zielbilder, die mit unseren Werten und Visionen verbunden sein müssen. Eine wirksame Maßnahme, um sich selbst ein Bein zu stellen, so meine Erkenntnis im Buch, ist es, die falschen Ziele zu verfolgen, zum Beispiel solche, die uns von den Eltern eingeimpft wurden. Im traurigsten Fall wird dann das Leben, das andere vorgegeben haben, von uns gelebt. Prüfen wir also, was die Ziele auslösen, um daran zu ermessen, ob wir wirklich damit übereinstimmen.
Wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… ist dies etwas, das Begeisterung, Freude, Stolz bei mir auslöst und wertvoll ist? Würde ich es aus eigenem Antrieb tun?

4. PERSÖNLICHE KONTROLLE

Das dritte der Sieben Felder der Selbstführung thematisiert Fähigkeiten und Selbstentwicklung. Im Zusammenhang mit unserer Frage, welche Ziele angemessene Ziele sind, spielt die eigene Einschätzung, ob wir die Situation bewältigen oder kontrollieren können, eine wichtige Rolle. Wenn Sie sich mit dieser Thematik vertiefend auseinander setzen wollen, empfehle ich auch das Konzept  der Selbstwirksamkeitserwartung zu studieren, welches der Psychologe Albert Bandura bereits in den 1970er Jahren entwickelt hat. Es bezeichnet und ergründet die Erwartung, dass wir aufgrund unseres eigenen Vermögens, insbesondere unserer Kompetenzen, von uns gewählte Handlungen wie von uns gewünscht umsetzen können. Hören Sie dazu auch die Podcast-Episode SF18 “Selbstwirksamkeit steigern“.
Wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… habe ich dann dafür die Fähigkeiten und Ressourcen? Kann ich mir die Voraussetzungen dafür selber schaffen?

5. UNTERSTÜTZUNG

Der Historiker Yuval Noah Harari stellt in seinem Buch „Homo Deus“ die Frage, wie es dem Homo Sapiens gelingen konnte, die Welt zu erobern. Er kommt zu der Einschätzung, dass es nicht die höhere Intelligenz oder die Werkzeugherstellung seien. „Der entscheidende Faktor für unsere Eroberung der Welt“, so Harari, „war vielmehr unsere Fähigkeit, viele Menschen miteinander in Verbindung zu bringen.“ Die Gattung sei als einzige in der Lage, „in großer Zahl flexibel zu kooperieren.“ Nehmen wir erneut das Modell der Sieben Felder und hier speziell das Feld 4, Partner, Mitarbeiter und Netzwerke, als Hintergrund. Ich plädiere in diesem Kontext immer wieder, sich das richtige Unterstützerteam aufzubauen, denn wir werden eigene oder gemeinsame Visionen selten ganz allein erreichen.
Wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… werde ich dann Unterstützung von außen erhalten? Und: Was muss ich unternehmen, um die richtigen Leute dafür zu gewinnen?

6. OPPORTUNITÄTSKOSTEN

Mit diesem Begriff werden üblicherweise entgangene mögliche Gewinne oder entgangener Nutzen bezeichnet, die ich bei einer Alternative hätte erzielen können.  Wenn wir uns Ziele setzen und uns auf bestimmte Aktivitäten fokussieren, dann bedeutet dies eben auch, andere Felder oder Dinge bewusst oder unbewusst zu vernachlässigen oder abzuwählen.  Wir müssen daher auch über mögliche „entgangenen Gewinne“ in diesen anderen Feldern nachdenken.
Wenn ich dieses Ziel verfolge oder diese Aktivität unternehme…
… vernachlässige ich dann andere für mich wichtige Dinge? Geht das, ohne mich zu viel Energie, Ressourcen und Willenskraft zu kosten, die ich woanders brauche?


links:

„Action Indicator Assessment“ von Brendon Burchard, das Original ist über diese Internetseite downloadbar; das englische Original ist ein Fragebogen, meine Darstellung nutzt die Items, die ich geringfügig abgewandelt habe


Das aktuelle Kompaktbuch: “Wirksam handeln durch Selbstführung” (Januar 2018, als Print- und E-Book)

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by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

 

 

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SF96 Deep Work – sind Sie Manager oder Maker?

Was konzentrierte Arbeit und Makerzeit verbindet

Willkommen zur Staffel 2 meiner Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“ innerhalb meiner Podcasts. Die Serie bietet erneut kompakte Soloepisoden mit praktischen Tipps für Ihren Führungsalltag. Die Links zu den Episoden der ersten Staffel finden Sie hier unten in den Shownotes zu dieser Folge. Ich nehme die Episoden wieder in meiner Produktionsklausur auf Lanzarote und Teneriffa auf. Wie auch bei den anderen Teilen dieser Serie gibt es zwei Ausführungen zu diesem Thema: die Audioversion und ein Videoclip – link dazu in den Shownotes. Auch diese zweite Staffel besteht wieder aus sechs Folgen (Video- und Audioversion).

Unser Thema heute: Deep Work – sind Sie Manager oder Maker?

In dieser Episode verknüpfe ich die Ansätze der Maker-Zeit und des Deep Work miteinander. Auf diese Weise will ich Sie dafür sensibilisieren, noch stärker auf die Verwendung Ihrer Zeit als Führungskraft zu achten.


 Episode auch als Video


Vier konkrete Tipps, damit Sie Deep Work für sich ermöglichen

Tipp Nr.1: Innere Entscheidung treffen: mehr Maker sein?

Ich kenne zahlreiche Inhaber von Unternehmen, die sich sehnsüchtig wünschen, wieder mehr Zeit für die Entwicklung neuer Produkte oder Verfahren zu haben, die aber aber eine Zerstückelung ihres Kalenders zulassen. Sie kennen das: das Dringende ist der Feind des Wesentlichen.
Prüfen Sie für sich, ob und inwieweit Sie die Teile Ihrer Persönlichkeit stärker zum Ausdruck kommen lassen wollen, die dem Maker zuzuordnen sind, also zum Beispiel der Erfinder oder Tüftler, der Künstler oder Schöpfer. Ihnen fallen sicherlich noch weitere Rollen ein.
Treffen Sie eine echte Entscheidung, mehr Zeit für diese Persönlichkeitsteile einzubauen.

Tipp Nr. 2: Beteiligen Sie Ihr Team, schaffen Sie gemeinsam Spielregeln

Wenn wir Gewohnheiten verändern wollen, müssen wir einen entsprechenden förderlichen Kontext schaffen: kommunizieren Sie Ihre Absicht, den eigenen Maker-Anteil zu erhöhen. Erklären Sie bei Bedarf, warum Sie sich für Maker-Time mit Deep Work zurückziehen.
Und fragen Sie Ihr Team, wie deren Bedürfnisse nach Maker-Zeit und ungestörter Vertiefung sind. Stellen Sie gemeinsam Spielregeln auf, um den Maker-Anteil an der Team-Arbeitszeit klug zu organisieren und zu verteidigen. Überprüfen Sie die Fortschritte.

Tipp Nr. 3: Erhöhen Sie den „Maker“-Anteil in Ihrer wöchentlichen Arbeit

Der Blogger und „Leadership-Mentor“ Michael Hyatt nutzt eine praktische  Lösung, indem er den einzelnen Wochentagen jeweils klar unterschiedene Hauptaufgaben zuordnet (und so zum Beispiel Meetings möglichst auf den Freitag legt). Wenden Sie das Prinzip an und bilden Sie zumindest Blöcke in Ihrem Wochenkalender – damit können Sie eine wirkungsvolle Stapelbearbeitung einrichten. Checken Sie auch, welche Umgebung für welche Aufgaben wann förderlich ist. Auf diese Weise können Sie den Maker-Anteil erhöhen.

Tipp Nr. 4 Persönliche Maker-Methoden einführen

Gute Ideen kommen nicht auf Knopfdruck und nicht jede Kreativklausur produziert Innovationen. Mußezeiten können „Empfangszeiten“ sein. Entscheidend ist es, die Ideen zunächst zu sammeln und dann in Denk- und „Maker“-Zeiten zu sichten, Zusammenhänge zu erkennen und die Ideen dann zu verarbeiten.
Finden Sie die passenden Methoden und Instrumente der Traum- und Ideensammlung. Dies kann eine Kladde sein, ein smarter elektronischer Zettelkasten wie die App evernote, das kann aber auch ein „Vision-Board“ in Ihrem Arbeitszimmer sein. Machen Sie aus den ersten Anfängen des Deep Work stabile Gewohnheiten.

Zusatztipp

Betrachten Sie bitte nicht nur die Woche hinsichtlich der Planung Ihrer Manager- und Makeranteile. Ich erlebe es an mir selbst, dass ich eher ein ganzes Jahr in den Blick nehmen muss, um eine wirksame Einteilung zu finden. Als Honorarprofessor an der Hochschule habe ich meine Lehrveranstaltungen an wenigen Tagen im Semester geblockt und für meine Schreib- und Produktionszeiten schreibe ich mir ebenso mehrtägige Blöcke in den Jahreskalender. Für meine Aufgaben als Coach und Berater achte ich auf wiederkehrende Muster im Jahresverlauf, zum Beispiel Hochzeiten für Workshops, die ich für eine bessere Planung meiner Arbeitsbelastung berücksichtige (zumindest versuche ich das). Zum Jahresende ziehe ich mich gar für einen längeren Zeitraum aus allen operativen Tätigkeiten heraus, um mit Abstand an meinen Langzeitprojekten zu arbeiten.
Also: wenn Sie für sich eine bewusstere Verteilung von Manager- und Makerzeiten anstreben, dann nehmen Sie ein ganzes Jahr in den Blick.


links

Die erste Staffel der Serie “Persönliche Wirksamkeit steigern”:

SF73 Persönliche Planungszeit – 5 Tipps, damit sie gelingt

SF75 Ablenkungen vermeiden, Fokussierung fördern – 5 Tipps für Ihren Führungsalltag

SF77 Erst Effektivität, dann Effizienz – 4 Ansätze für Ihre Wirksamkeit

SF79 Den Überblick gewinnen – Was wollen Sie wirklich?

SF81 Auftanken und Abschalten – mit fünf praktischen Tipps

SF85 Die eigenen Erfolge wahrnehmen


Das aktuelle Kompaktbuch: “Wirksam handeln durch Selbstführung” (Januar 2018, als Print- und E-Book)

 

 

 

 

 

 

 

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SF95 Persönliche Mission: vier Tipps, um den Sinn in der eigenen Arbeit wiederzufinden

Sich auf das Eigentliche besinnen

Willkommen zur Staffel 2 meiner Serie „Persönliche Wirksamkeit steigern“ innerhalb meiner Podcasts. Die Serie bietet wieder kurze Soloepisoden mit praktischen Tipps für Ihren Führungsalltag. Die Links zu den Episoden der ersten Staffel finden Sie hier unten in den Shownotes zu dieser Folge. Ich nehme die Episoden wieder in meiner Produktionsklausur auf Lanzarote und Teneriffa auf. Unser Thema heute: Persönliche Mission: den Sinn in der eigenen Arbeit wiederfinden.
Wie auch bei den anderen Teilen dieser Serie gibt es zwei Ausführungen zu diesem Thema: diese Audioversion und ein Videoclip – siehe unten. Auch diese zweite Staffel besteht wieder aus sechs Folgen (Video- und Audioversion).

Episode auch als Video


4 Tipps, um den Sinn in der eigenen Arbeit wiederzufinden

Tipp Nr. 1: Formulieren Sie Ihre Mission schriftlich

Wenn Sie Ihre persönliche Mission formulieren, dann sollte dies in maximal zwei Sätzen gelingen. Meine Mission lautet so: „Ich begleite unternehmerische Menschen zum Erfolg, vor allem in Veränderungen.“ Durchaus möglich, dass Sie für sich eine spezifischere Formulierung benötigen – finden Sie es heraus, schreiben Sie verschiedene Versionen auf einen großen Zettel und schauen Sie mehrere Tage immer wieder darauf: Was bleibt haften, was ist leicht merk- und wiederholbar und gleichzeitig kraftvoll?

Tipp Nr. 2: Jährlicher Werte- und Zielecheck

Wie lauten Ihre wichtigsten Werte? Machen Sie es sich zur Angewohnheit, einen „Wertecheck“ durchzuführen, entweder tournusgemäß einmal im Jahr (zum Beispiel bei Ihrer jährlichen Persönlichen Planungskonferenz) oder anlassbezogen.  Und: stehen Ihre persönlichen Ziele etwa konträr den Zielen Ihres Unternehmens gegenüber? Es geht für engagierte Führungskräfte eben auch darum, dass sie sich mit ihren Werten, persönlichen Zielvorstellungen im eigenen Unternehmen am richtigen Platz fühlen. Es braucht eine möglichst große Überlappung der Zielvorstellungen des Unternehmens und der persönlichen Zielvorstellungen.

Tipp Nr. 3: Kontrakt mit mir selbst

Wenn alles zur Arbeit wird, wenn ich umfassend identisch bin mit meiner Arbeit und mich als Person primär und leidenschaftlich über mein berufliches Tun definiere, dann allerdings wird dies schnell zum Rezept für ein Desaster, wie uns Spezialisten für Burnout und Sucht erläutern können: Leidenschaft ist das, was Leiden schafft. Mein Vorschlag: schließen Sie einen Vertrag mit sich selbst und definieren Sie darin auch die Grenzen Ihres beruflichen Engagements. In diesem Kontrakt können Sie festlegen, was Sie im beruflichen Kontext anbieten und welche Grenzen des Engagements nicht zu überschreiten sind – weder von Ihnen, noch vom Unternehmen.

Tipp Nr. 4: Unterstützung holen

Wir sind, so meine ich, auch deshalb auf der Welt, um uns gegenseitig in unserer Entwicklung zu unterstützen. Wenn Sie also mit dem Sinn in der eigenen Arbeit hadern, dann suchen Sie sich professionellen Support, um die eigene Mission und Ihre Werte zum Maßstab für ein angemessenes berufliches Engagement zu machen. Für einen im Wortsinn gründlichen derartigen Prozess sollten Sie sich auch Zeit nehmen.


Das aktuelle Kompaktbuch: “Wirksam handeln durch Selbstführung” (Januar 2018, als Print- und E-Book)

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MehrWert – Vortrag bei der Spiekermann & CO.AG

Thema Persönliche Wirksamkeit

Ich freue mich über das interessierte Publikum aus unternehmerischen Menschen, für die ich bereits im Oktober meinen Vortrag halten konnte. Die Gäste kamen auf Einladung des Vermögensberaters Spiekermann & CO.AG und der Vortrag war Bestandteil der Reihe MehrWert.

Inhaltlich habe ich mich in dem Vortrag sehr stark auf die fünf ausgewählten Hebel, mit denen Führungskräfte ihre Wirksamkeit optimieren können, bezogen. Hören Sie hierzu auch die Podcast-Episode SF89 Persönliche Wirksamkeit steigern. Die Inhalte können Sie ebenso hier im Video erfahren: Videoclip.  Die ausgewählten Hebel stellen einen Vorschlag meinerseits dar, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, neuen praxistauglichen Büchern sowie der eigenen Beratererfahrung:

  • Hebel Nr. 1: Persönliche Motivation erhalten
  • Hebel Nr. 2: Flexibilität trainieren
  • Hebel Nr. 3: Pragmatisch planen
  • Hebel Nr. 4: Risikobereitschaft bewahren
  • Hebel Nr. 5: Fokussiertes Arbeiten ermöglichen

 


Interview im Kundenmagazin MehrWert

Im Vorfeld hatte mich die Spiekermann & CO.AG für das eigene Kundenmagazin befragt, hier können Sie das Interview kostenlos lesen:

Download des Interviews

SF92 Unternehmerische Eigenschaften – Die Dynamische 5 reloaded

Ausgewählte Eigenschaften für unternehmerisches Handeln – das erneuerte Modell

In dieser Soloepisode des Podcasts  stelle ich Ihnen die aktualisierte Version meines Modells der Dynamischen 5 vor. Erneut gibt es davon auch eine Videoversion –  siehe unten. Ich habe das Modell vor einigen Jahren entworfen, um eine Auswahl der aus meiner Sicht wichtigsten Fähigkeiten von Führungskräften zu vermitteln. Die erste Podcast-Episode dazu ist vom Februar 2015 und gehört zu den am Meisten gehörten Folgen.
Jetzt war es Zeit für ein Update und vor allem die Arbeit an meinem im Januar 2018 erschienen Buch „Wirksam handeln durch Selbstführung“ brachte mich dazu, das Modell kritisch zu hinterfragen und zu erneuern.


Warum ist die neue Dynamische 5  heute relevant?

Ich sehe für Führungskräfte und führende Kräfte heute interne und externe Herausforderungen, auf die wir ein besonderes Augenmerk legen sollten. Was die internen Herausforderungen angeht, bemerke ich Folgendes:

  • die persönliche Motivation insbesondere bei langjährig erfolgreichen unternehmerischen Menschen flacht ab
  • die Risikobereitschaft lässt nach und
  • hektisches und aktionistisches Vorgehen tritt an die Stelle eines zielgerichteten und gleichzeitig besonnenen Handelns.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Einstellungen und Eigenschaften ich entwickeln oder auch neu ausbilden muss, um unternehmerisch zu handeln.


Fünf Eigenschaften…

… die ich im Podcast erläutere:

  1. Möglichkeiten erkennen
  2. Denkrahmen beeinflussen
  3. Fokus setzen und halten
  4. Machen
  5. Loslassen und abgeben

Episode auch als Video


Dieses Modell ist insbesondere für Sie wichtig, wenn…

… Sie in Veränderungssituationen sind oder den Entschluss gefasst haben, die Weichen in Ihrem Leben selbst zu stellen. Oder wenn Sie als Inhaberin oder angestellter Geschäftsführer neue Impulse in Ihre Organisation senden wollen. Angesichts der geschilderten internen und externen Herausforderungen will ich mit dem erneuerten Modell der Dynamischen 5 für Sie einen Vorschlag vorlegen, auf welche Fähigkeiten es jetzt ankommt.


Weiteres Material rund um diese Thematik:

Podcast-Episoden:
SF73 “Persönliche Planungszeit – 5 Tipps, damit sie gelingt”  https://ld21.de/sf73-persoenliche-planungszeit/
SF75 „Ablenkungen vermeiden, Fokussierung fördern – 5 Tipps für Ihren Führungsalltag  https://ld21.de/sf75_fokussierung_foerdern/
SF77 „Erst Effektivität, dann Effizienz – 4 Ansätze für Ihre Wirksamkeit“ https://ld21.de/sf75_fokussierung_foerdern/
SF79 „Den Überblick gewinnen – Was wollen Sie wirklich?“ https://ld21.de/sf75_fokussierung_foerdern/
 
Blog-Beiträge:
Erkennen Sie die Möglichkeiten? (mit Grafik: Der Möglichkeitsraum)  https://ld21.de/den-moeglichkeitsraum-ausnutzen-2/
5 Hebel, um das Lernen zu fördern https://ld21.de/5-hebel-um-das-lernen-zu-foerdern/
In Zeiten digitaler Überlastung ist Selbstführung wichtiger denn je (Interview) https://ld21.de/interview_pro_office_2016/

Zur Vertiefung: MASTERCLASS SELBSTFÜHRUNG (Early-Bird-Tarif bis 31.10.18)

Wenn Sie Themen rund um Selbstführung und persönliche Wirksamkeit vertiefen wollen, dann bietet sich unsere Masterclass Selbstführung an, die im Dezember zum vierten Mal startet. Sie bietet in zehn Audiolektionen theoretischen und praktischen Input, damit Sie sich selbstgesteuert weiterentwickeln können.

Hier geht es zu den Infos: https://ld21.de/masterclass-selbstfuehrung/ Derzeit bieten wir besonders günstige Konditionen mit dem Early-Bird-Tarif, der aber nur bis einschließlich 31. Oktober 2018 gilt.


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

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Wirksam handeln – 5 Hebel: hier sind die links

Persönliche Wirksamkeit steigern

Das Jahresthema unserer Ld 21 academy GmbH ist Persönliche Wirksamkeit. An dieser Stelle will ich Ihnen für einen schnellen Zugriff noch einmal die bisher für Sie verfassten Artikel, Podcasts etc. zum Thema auflisten. Zunächst hier die 5 Hebel, die ich angesichts von Beschleunigung, Fragmentierung und Unberechenbarkeit favorisiere:

1. Persönliche Motivation erhalten

2. Flexibilität trainieren

3. Pragmatisch planen

4. Risikobereitschaft bewahren

5. Fokussiertes Arbeiten ermöglichen


Diese Hebel habe ich ausführlich in Artikel, Podcast und Video vorgestellt:

Leitartikel in WIR Wirtschaft aktuell – als pdf zum kostenlosen Download

Podcast SF89 Persönliche Wirksamkeit steigern – hier geht es zur Episode

Video Persönliche Wirksamkeit steigern:


Unsere Videoseite

Downloads (Artikel als pdf)

Bücher von Dr. Burkhard Bensmann

 


Das aktuelle Buch: Wirksam handeln durch Selbstführung

Das neue Grundlagenbuch zum Thema Selbstführung: Wie erreiche ich meine Ziele, ohne auszubrennen? Wie bleibe ich auf Kurs, ohne mich in den digitalen Medien zu verlaufen? Wie finde ich Ausgleich und Entspannung? Und: Wie kann ich wirksam handeln und mich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren?

So lauteten die Leitfragen für mich, als ich die Arbeit an meinem neuen Buch startete. Es nutzt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und zeigt anhand meines in Beratung und Coaching bewährten Modells – Die Sieben Felder der Selbstführung – wie die persönliche Wirksamkeit systematisch gesteigert werden kann.

Das Buch ist u.a.erhältlich bei:

BoD-Bookshop

Buch.de

Amazon

SF89 Persönliche Wirksamkeit steigern – 5 Hebel für Führungskräfte

Die wirksame Führungskraft und ihre Herausforderungen

In dieser Solo-Episode stelle ich Ihnen fünf ausgewählte Hebel vor, die dazu dienen sollen, Ihre persönliche Wirksamkeit zu steigern. Die Episode gibt es auch als Videoversion, siehe unten. Für diejenigen, die nicht am diesjährigen Leadership Development Congress (LDC 2018) teilnehmen können, ist dies die Gelegenheit, wesentliche Inhalte meines Startreferates zu hören. Wenn Sie Teilnehmerin oder Teilnehmer des Kongresses sind, dann können Sie die Inhalte hier noch einmal hören und vertiefen.


Persönliche Überforderung

Engagierte Mitarbeiter und Führungskräfte erleben, dass bestehende Produkte oder Dienstleistungen vor allem aufgrund technologischer Veränderungen und neuer Konkurrenz unbedeutend werden. Die bisherigen Arbeitsstrukturen lösen sich auf, Jobs bis zur Rente werden zur Ausnahme. Für viele Menschen löst sich die bisherige Sinnsetzung der eigenen Tätigkeit auf oder wird zumindest massiv in Frage gestellt. Wir sind zwar dauernd aktiv und online, haben aber in diesen turbulenten Zeiten immer stärker das Gefühl, dass wir überfordert sind oder gar das Eigentliche in unserem Leben verpassen. Ich sehe in diesem Kontext derzeit drei starke und miteinander verknüpfte Phänomene, mit denen wir konfrontiert sind: Beschleunigung, Fragmentierung und Unberechenbarkeit. Ich habe diese drei Phänomene in meinem im Januar 2018 erschienen Buch ausführlich beschrieben.

Was tun? Fangen Sie bei Ihrer Selbstführung an!

In Coachingsitzungen erlebe ich gestandene Manager, die angesichts dieser Herausforderungen und Verunsicherungen den eigenen Antrieb verlieren. Deren Frage, was sie denn unternehmen können, um wieder Übersicht und langfristige Erfolge erzielen zu können, lässt sich nicht simpel beantworten. Es fällt auf, dass klassische Wege wie zum Beispiel ein auf Kontrolle zielender Führungsansatz, nicht zum Ziel führen und die Situation sogar eher verschlechtern.

Wenn der Fokus auf das Unternehmensinnere gelegt wird und nicht auf den Markt des Unternehmens, dann laufen wir als Führungskräfte Gefahr, uns mit Strukturen und Symptomen zu beschäftigen, anstatt uns auf Wertschöpfung zu konzentrieren.
Mein Plädoyer: fangen Sie bei sich selbst an und bewerten Sie Ihre Selbstführung. Leitfragen können sein:
  • Besitze ich eine klare persönliche Vision, die eine ausreichende Überdeckung mit dem langfristigen Zielbild meines Unternehmens hat?
  • Ist mir meine eigene Mission, also mein Daseinszweck und damit auch mein Beitrag zu meinem Unternehmen bewusst und handele ich danach?
  • Übernehme ich die volle Verantwortung für mein Denken und Handeln?
  • Nutze ich diejenigen Methoden und Instrumente, die mir in meiner jetzigen Lebensphase die beste Unterstützung bieten?
Natürlich entbindet uns das nicht von der Aufgabe, auch unser Unternehmen, vor allem dessen Strategie und Kultur, kritisch zu hinterfragen und die Engpässe zu identifizieren.

Fünf Hebel, um persönlich wirksam zu sein

Angesichts der gebotenen Kürze nenne ich Ihnen im Podcast in kompakter Form fünf ausgewählte Hebel, mit denen Sie Ihre Wirksamkeit optimieren können. Wie immer ist dies eine persönliche Auswahl, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, neuen praxistauglichen Büchern sowie der eigenen Beratererfahrung.

  • Hebel Nr. 1: Persönliche Motivation erhalten
  • Hebel Nr. 2: Flexibilität trainieren
  • Hebel Nr. 3: Pragmatisch planen
  • Hebel Nr. 4: Risikobereitschaft bewahren
  • Hebel Nr. 5: Fokussiertes Arbeiten ermöglichen

Episode auch als Video

 

 


links

Sie können die Inhalte dieser Podcast-Episode auch in meinem Leitartikel im Magazin WIR Wirtschaft Regional 7/2018 nachlesen, hier der link zum download – kostenfrei!

 


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud

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SF83 Zukunftstrends reloaded – Gespräch mit dem Experten Oliver Leisse

Welche Zukunftstrends sind relevant?

Als Führungskraft werden Sie sich periodisch fragen, welche Zukunftstrends sich verstärkt und welche  sich abgeschwächt haben. Es ist Zeit für ein Update und dazu treffe ich wieder einmal den Experten und Netzwerkpartner Oliver Leisse, der mit seinem Institut See More in Hamburg in Kooperation mit seinem weltweiten Netzwerk erforscht, welche Trends auf uns zukommen und wie wir diese möglichst produktiv für uns nutzen können. An dieser Stelle herzlichen Dank an Dich, Oliver, für dieses kurzfristig ermöglichte Gespräch, denn schließlich zieht Ihr gerade mit Eurem Büro um! Noch ein Hinweis: Oliver Leisse und ich nutzen dieses Interview in unseren jeweiligen Podcasts.

Unsere Themen

Worüber spreche ich mit dem Zukunftsexperten? Wir orientieren uns bei unserer Trendbetrachtung an Oliver Leisses Buch „Be Prepared – 30 Trends für das Business von morgen“. In seinem „TrendCircle“ teilt er die dreißig relevanten Consumertrends in sechs Felder auf:
  1. Ausbau
  2. Ausrichtung
  3. Absicherung
  4. Ausgleich
  5. Anregung
  6. Aufbruch
Darüber hinaus sprechen wir darüber, worauf insbesondere Mittelständler im Zeitalter der Digitalisierung gegenwärtig besonders achten sollten.

Buchempfehlung:


links:

Oliver Leisse in meinem Podcast:
Eines der Interviews, das ich im Podcast von Oliver Leisse gegeben habe:
ZTS101 Deep Work und Flow – Gespräch mit Dr. Bensmann http://zts.podcaster.de/seemore/zts101-deep-work-und-flow-gespraech-mit-dr-bensmann/

Musik im Vor- und Nachspann

by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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SF80 Managing Up: Führung von unten – Interview mit dem Berater Georg Jocham

Managing-Up: Sicher entscheiden in digitalen Zeiten

Heute spreche ich mit Georg Jocham. Er ist wie ich Berater und Podcaster und sicherlich einigen von Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, als „der Problemlöser“ bekannt. Seine Biografie mit Stationen in der Strategieberatung und in Managementfunktionen bei großen Playern waren die Vorbereitung, jetzt ist er seit einigen Jahren – auch mit dem Thema Managing-Up – erfolgreich als selbstständiger Managementtrainer und Speaker unterwegs. Sein Slogan auf der Webseite lautet: „Sicher entscheiden in digitalen Zeiten.“ Was es damit auf sich hat, beschreibt er in seiner Mission (siehe Webseite): Entscheiden, besonders das Entscheiden unter Unsicherheit liegt im Kern jeder unternehmerischen Tätigkeit. Jedes Unternehmen kann entscheiden, sonst wäre es kein funktionierendes Unternehmen. Doch die moderne Welt verlangt mehr als das. Heute müssen Entscheidungen nicht nur gut sein, sondern auch rasch getroffen werden. Kunden und Wettbewerber warten nicht. Mein Ziel ist es Organisationen im digitalen Wandel dabei zu unterstützen sicher und gleichzeitig schnell zu entscheiden. 

Dabei spielt es nach Erfahrung von Georg Jocham ein ganz wesentliche Rolle, wie das „Managing-Up“ funktioniert, da die Wirkung von Top-Managern nach seiner Erfahrung davon abhängt, wie sie mit ihren Mitarbeitern kommunizieren und sich von Ihnen in diesen dynamischen und unberechenbaren Zeiten insbesondere hinsichtlich der Entscheidungsvorbereitungen Support holen.

 


Unsere Themen:

Mit Georg Jocham spreche ich u.a. über folgende Themen:

  • „Managing Up“: Was hat es damit auf sich?
  • Herausforderungen für Entscheider
  • aktuelle Projekte
  • Tipps für den Führungsalltag

Bonus

Wir haben dazu noch einen Bonus, denn unsere Hörer können sich kostenlos einen Ratgeber runterladen, Titel: „In 10 Schritten zum perfekten Management Summary.“ Hier ist der link: Managemtnsummary

 


links:

Internetseite von Georg Jocham

Podcast von Georg Jocham


Mein neues Kompaktbuch:

“Wirksam handeln durch Selbstführung” (Januar 2018, als Print- und E-Book)

Das Buch ist u.a. erhältlich bei: BoD Buchshop,  Buch.de,  Amazon


Musik im Vor- und Nachspann

by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

 

 

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