SF143 Jährliches Planungsritual in einfachen Schritten


Planungsritual – fokussiert in das neue Jahr starten

Das Jahresende naht und das ist ein guter Zeitpunkt, den Check der persönlichen Ziele durchzuführen. Haben Sie ein System der persönlichen Planung, das einfach und präzise zugleich ist, um Ihre Position zu bestimmen und den Kurs für die nächste Etappe zu setzen? Oder ist alles umständlich und unsexy? In dieser Podcast-Soloepisode führe ich Sie durch die Schritte meiner jährliche Planungsklausur. Nutzen Sie die Anregungen und prüfen Sie, was Sie in Ihren Planungsprozessen “recyclen” können.


Inhalte

Ich stelle Ihnen folgende Bestandteile meines Planungsrituals vor:

  • Rückblick / Würdigung: Liste der Erfolge, Ziele-Check
  • Innehalten: Weiter so? Oder ist es Zeit für Veränderungen? Was würde Ihr 85jähriges Ich Ihnen raten?
  • Vierung: Weiter machen, anders machen, neu machen, nicht mehr machen
  • Ziele: Mission rekapitulieren, Vision checken, Bedingungen für meine Zufriedenheit, Zielsystem noch passend?
  • Motto für das kommende Jahr festlegen
  • Nachfassen mit geeigneten Ritualen

links

Im Podcast weise ich auch auf die Episode SF138 “Indikatoren für ein gutes Leben”, worin ich beschreibe, welche gedeihlichen Bedingungen ich für mein Wohlbefinden und meine Produktivität benötige.

Schon im Januar 2018 habe ich mich mit dem Thema “Planungszeit” auseinander gesetzt. Hören Sie dazu die Podcast-Episode SF73 “Persönliche Planungszeit – 5 Tipps, damit sie gelingt”


In die eigene Weiterentwicklung investieren: Masterclass Selbstführung 2021

Wenn Sie in diesen turbulenten Zeiten Ihre eigenen Fähigkeiten weiterentwickeln wollen, lade ich Sie ein, an der Masterclass Selbstführung 2021 teilzunehmen. Im Januar startet dieses Kompetenzcoaching erneut und bereits jetzt können Sie vorab an der Verbesserung Ihrer Selbstführung arbeiten (u.a. Bonusvideo und attraktive Frühbucher-Konditionen). Wir nutzen die Vorteile der Digitalisierung: In zehn Videosequenzen als Lernetappen behandeln wir die wichtigsten Aspekte einer gelingenden Selbstführung. Jede Lerneinheit ist kompakt und Sie entscheiden, wann und wo Sie sie sehen – im Zug, im Flugzeug, in Wartezeiten oder auch im Büro. Inhaltlich setzen wir am Kern an: bei der eigenen Wirksamkeit.

Alle Infos zur Masterclass finden Sie in diesem PDF: MCSF2021_Info-2

 


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

 

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SF138 Indikatoren für ein gutes Leben


Wellbeing – Was bedeutet das für Sie?

Wann geht es Ihnen gut? Anders gefragt: Wie lauten Ihre Indikatoren für ein gutes, ein gelingendes Leben? Und damit willkommen zu einer neuen Episode meines Podcasts! In dieser Folge will ich Sie anregen, über die genannten Fragen nachzudenken. Als Inspiration liefere ich Ihnen meine Indikatoren oder Bedingungen. In meinem aktuellen Buch “Wirksam handeln durch Selbstführung” geht es in einem Kapitel um genau diese Indikatoren für ein gutes Leben. Dort betrachte ich unter anderem auch die Ansätze der Positiven Psychologie (Wellbeing) und den sogenannten Better Life Index der OECD. Ich selbst stelle mir die Frage, was denn meine Bedingungen für Zufriedenheit sind, periodisch immer wieder. In dieser Podcast-Soloepisode stelle ich Ihnen daher meine aktuelle Sammlung vor. Ich lade Sie ein, über Ihre persönlichen Indikatoren oder Bedingungen zu reflektieren.


Meine aktuellen sechs Indikatoren bzw. Bedingungen für “Wellbeing”

  • Gestaltung / Kreativität
  • Meine Talente nutzen und entwickeln
  • Eigenzeit
  • Beitrag liefern
  • Leichtigkeit
  • Konstruktive Beziehungen

 


Einblicke in meine Produktionswochen

Im Podcast habe ich versprochen, Ihnen zumindest ein paar Eindrücke hier von Lanzarote zu vermitteln – hier sind zwei Fotos.

Foto © Burkhard Bensmann

Foto © Burkhard Bensmann


Vertiefung

Wenn Sie diese Themen vertiefen wollen, dann nutzen Sie mein aktuelles Buch, “Wirksam handeln durch Selbstführung”.


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by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

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SF124 Agilität plus Besonnenheit – drei Ansätze für gelingenden Wandel

Agilität braucht Besonnenheit, um wirksam zu sein

Agilität – das ist doch zwingend notwendig, um heute in der Wirtschaftswelt zu überleben, oder? Wir sind immer an, wir sind „busy“ und wenn wir stehen bleiben, dann werden wir vom Markt zurückgedrängt. Richtig? Hm, ich habe da meine Zweifel und plädiere daher in dieser Podcast-Soloepisode dafür, Agilität mit Besonnenheit zu koppeln. Ich hatte 2019 unter das Fokusthema „Durchatmen – Begeisterung statt Leidenschaft“ gestellt. Hier werde ich einige der Gedanken fortführen.
Das Thema Agilität war bereits im Podcast-Interview mit dem Unternehmer Timo Seggelmann im Zentrum, das war die Episode SF88 „Agile Organisationen entwickeln“ vom August 2018. Damals interessierte es mich insbesondere, wie man ein schnell wachsendes Unternehmen in einem dynamischen Umfeld führt und was wir als unternehmerische Menschen daraus für unsere eigenen Organisationen und für unsere Selbstführung lernen können. Also, die Episode SF88 sei hiermit noch einmal zum Hören empfohlen (es ist eine meiner Top-Episoden, was die Hörerzahl angeht).
Wie ein etabliertes Familienunternehmen die Transformation schafft, das habe ich vor einer Weile im Podcast-Interview mit Moritz Böcking, einem der beiden Geschäftsführer der Klasmann-Deilmann GmbH, erörtert: SF107 „Innovation und Tradition – den Wandel meistern“ (Juni 2019). Auch diese Episode empfehle ich zum (Wieder-) Hören.


Unsere heutigen Inhalte:

  1. Antworten auf die Frage, warum uns die derzeitge Transformation so sehr fordert – und manche überfordert
  2. Definition: Was ist mit Agilität gemeint? und
  3. Drei Ansätze, wie wir Agilität mit Besonnenheit verknüpfen können

Warum belastet uns die Transformation?

Es ist eine Binsenweisheit: Wir leben in turbulenten Zeiten. Aber warum empfinden wir diese Zeit als so schnellebig? Warum befürchten viele, dass Veränderungen vor allem auch Verschlechterungen bringen? Grundsätzliche Veränderungen oder Transformationen hat es, soviel ist klar, immer wieder in der Menschheitsgeschichte gegeben.  Fredmund Malik, der Schweizer Management-Guru, beschreibt warum uns die gegenwärtigen Veränderungen so sehr irritieren („Navigieren in Zeiten des Umbruchs“, 2015). Er führt aus, dass wesentliche Veränderungen sich über ca. 50 Jahre hinwegzogen. Angesichts der vergleichsweise kurzen Lebenserwartung der Menschheit z.B. im Mittelalter oder der Renaissance vollzogen sich Transformationen daher über mehrere Generationen.
„Heute sind 50 Jahre im Leben eines einzelnen Menschen aber nicht mehr lange. Daher wird die gegenwärtige Transformation schwerwiegender sein als die früheren, denn sie wird als dramatischer empfunden werden, weil die demografische und psychologische Ausgangslage verschieden ist. Der Anpassungsdruck“, so Malik weiter, „der sich früher auf mehrere nacheinander lebende Generationen verteilte, trifft heute geballt zwei bis drei gleichzeitig lebende Generationen.“

Neben diesem demografischen Aspekt betont Malik auch den psychologischen. „Keine andere Generation hat bisher ein so hohes Wohlstandsniveau gehabt und daher einen so hohen Verwöhnungsgrad.“ (beides: S. 48)
Wenn ich hier einerseits dafür plädiere, „agil“ zu handeln und gleichzeitig Besonnenheit zu wahren, dann steht das auch im Zusammenhang mit dem Hype um „Digitalisierung“.


Wird “Digitalisierung” übertrieben?

Auf die Frage, ob das Thema übertrieben würde, meinte der Zukunftsforscher Matthias Horx im Interview: “Und wie! In der Art und Weise, wie wir Digitalisierung heute öffentlich diskutieren, handelt es sich um eine Mischung aus Selbstverständlichkeit und Hysterie. Die moderne Form der Digitalisierung erleben wir schon seit mindestens drei Jahrzehnten, wenn nicht länger. 1940 gab es zum Beispiel die ersten Lochkartensysteme, die die Arbeit der Mathematiker ersetzten und das Zeitalter der Computer einläuteten. Das war kein Einzelereignis, sondern Teil eines Prozesses, der bis heute andauert – und übrigens damals schon vorauszusehen war.“ (Interview in „Digitaler Mittelstand“, März 2017)


Definitionen – gemeinsames Verständnis schaffen

Haben wir eigentlich ein gemeinsames Verständnis davon, was „Agilität“ meint? Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert: “Agilität ist die Gewandtheit, Wendigkeit oder Beweglichkeit von Organisationen und Personen bzw. in Strukturen und Prozessen. Man reagiert flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse und neue Anforderungen. Man ist, etwa in Bezug auf Veränderungen, nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv.“

Auf der Website von haufe fand ich eine gute Beschreibung der Bedeutung und der Herkunft, Autor ist Prof. Dr. Stephan Fischer, der Artikel ist vom 17.11.2016 (“Definition: Agilität als höchste Form der Anpassungsfähigkeit“). Daraus Auszüge: “Agilität ist kein neues Thema, sondern existiert bereits seit fast 70 Jahren in unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen. Es erhält aber durch die Digitalisierung eine größere Bedeutung und eine hohe Aktualität. […] Das Konzept der Agilität gibt es seit den 1950er-Jahren in der Systemtheorie von Organisationen. […] Die vier Dimensionen von Agilität: Geschwindigkeit, Anpassungsfähigkeit, Kundenzentriertheit und Haltung”

Ich wähle für Agilität hier in dieser Podcast-Episode die Synonyme „schnelles Handeln“, “Flexibilität in Wort und Tat“ und „schnelle Anpassung an Umgebungsbedingungen“. Unter Besonnenheit verstehe ich vor allem reflektiertes Handeln, Umsichtigkeit, Betrachtung der Dinge mit Abstand, das „Sich-nicht-Anstecken-Lassen“. Nachfolgend drei Ansätze, wie wir Agilität mit Besonnenheit verknüpfen können.

Ansatz 1: Plädoyer für einen Wechsel der Phasen: Phasen der Beschleunigung, Phasen der Erholung
Ansatz 2: Plädoyer für Leichtigkeit
Ansatz 3: Hauptaufgaben im Blick behalten

[führe ich in der Podcast-Episode aus]


Tipps zur Vertiefung

Podcast-Episoden
SF88 „Agile Organisationen entwickeln“
SF107 „Innovation und Tradition – den Wandel meistern“

„33 Regeln erfolgreicher digitaler Pioniere.” Zusammengestellt von Microsoft und Markus Albers, http://mb.cision.com/Public/7849/9577019/8b8c358b27f1d08a.pdf


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

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SF121 Kreativität – Von Künstlern lernen

Vier Ansätze, um von Künstlern zu lernen

Zum Jahresstart hier ein besonderes Thema: Was können wir von kreativen Menschen, insbesondere von Künstlern, lernen?
Ich nehme diese Folge gerade noch in meiner Planungs- und Produktionszeit hier auf den Kanaren auf, und zwar jetzt auf Teneriffa. Sie hören im Hintergrund das Rauschen der Wellen hier in der kleinen Bucht, direkt unter unserer Unterkunft.
In dieser Episode biete ich Ihnen vier Ansätze, um in Ihrem unternehmerischen Leben von Künstlern zu lernen. Und ich nenne Ihnen konkrete Namen, so dass Sie selber weiter forschen können oder eben Ihre eigenen inspirierenden Künstler finden.
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir in Zeiten der digitalen Ablenkung die Hinwendung zur Kunst oder gar eigene künstlerische Tätigkeiten sehr gut gebrauchen können, um ein erfülltes Leben zu führen.

Bei Videoaufnahmen auf dem Montana Roja, Lanzarote (Foto: Anja Termöllen)

Einleitung

Eine kleine Einleitung, warum ich glaube, dass wir von Künstlern etwas für unternehmerisches Leben lernen können. Ich habe mich bereits im Studium und später in meiner Promotion intensiv mit Kunst und einigen ausgewählten Künstlern beschäftigt. Mein Fachbereich hieß damals „Kommunikation & Ästhetik“, das ist noch heute Teil meines Lebensprogramms.

Ich bin, während ich diesen Podcast aufnehme, wie gesagt zum Arbeiten auf den Kanaren. Auf der Insel Lanzarote begegnet man auf Schritt und Tritt dem Werk des Künstlers Cesar Manrique. Er wäre im Jahr 2019 100 Jahre alt geworden. Ich habe in einige Videoclips der Masterclass ganz bewusst Bezüge zu diesem Lebenswerk hergestellt und füge auch hier ein paar Fotos in die Shownotes ein.


Cesar Manrique, Sin Titulo, 1983


Was ist das „Lebenswerk“?

In der Philosophie Zeitschrift „Hohe Luft“, Ausgabe 6/2015 fand ich folgende Beschreibung für „Lebenswerk“: Im Werk eines Menschen kommen seine Werte und Ziele zum Ausdruck, seine Fähigkeiten und Anstrengungen. Ein Werk ist etwas, was Bestand hat, was den Tag überdauert. In ihm steckt sowohl der Aufwand wie das Gelingen. Im Begriff des Werks sind Leistung und Erfolg untrennbar verbunden. Ich hatte es dann in meinem Buch „Wirksam handeln durch Selbstführung“ so zusammengefasst:

Mit dem Begriff des Lebenswerks erweitern wir das Verständnis unserer Produkte und Projekte über deren ökonomische Verwertungsperspektiven und kurzfristige Erfolge hinaus und berücksichtigen in angemessenerer Weise die langfristigen Ansätze unserer Mission und Vision, die wir als Lebenskünstler verwirklichen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Haltungen, Einstellungen und Methoden von Künstlern studieren und einiges davon für uns kreativ nutzen können. Insbesondere solche Künstler, die im Laufe Ihres Lebens ein „Werk“ aufgebaut haben, interessieren mich. In dieser Podcast-Episode gebe ich Ihnen nachfolgend Anregungen und Verweise auf einzelne Künstler, die aber nur stellvertretend genannt werden: finden Sie Ihre eigenen, für Sie inspirierenden Künstler.


Vier Anregungen

  1. Möglichkeitsräume erkennen und erweitern; Empfehlung: Cesar Manrique
  2. Das eigene Schaffen zu einem Werk verknüpfen; Empfehlung: Marcel Duchamp
  3. Die eigene Wahrnehmung erweitern; Empfehlung: James Turrell
  4. Die Verbundenheit mit der Natur empfinden; Empfehlung: Richard Long und Andy Goldsworthy

Masterclass Selbstführung

Soweit meine heutigen Anregungen in Sachen Selbstführung und Leadership Development, die sicher auch gut zum Jahresstart 2020 passen, für den ich Ihnen alles Gute und eine wirksame Zeit wünsche. Falls Sie kurzfristig noch in Ihre Wirksamkeit investieren wollen: wir starten jetzt mit unserer Masterclass.

Auf der Webseite zur Masterclass 2020 finden Sie alle wichtigen Informationen zu dieser Online-Lernreise, die Sie dabei unterstützt, auch in turbulenten Zeiten Ihren Kurs zu setzen und zu halten: https://ld21.de/masterclass-selbstfuehrung/


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

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Erfolgreiche Projekte unter widrigen Bedingungen

Ich drehe in diesen Wochen die zehn Videoclips für meine Masterclass Selbstführung hier auf Lanzarote. Gestern stand das sechste Feld meiner Sieben Felder der Selbstführung auf dem Drehprogramm. Im Gegensatz zum Beispiel zu Teneriffa ist Lanzarote eine karge Insel, deren Lavafelder mir manchmal wie eine Mondlandschaft vorkommen. Buzz Aldrin, der zweite Mensch auf dem Mond, beschrieb seine ersten Eindrücke dort mit „magnificent desolation“, also ungefähr „großartige Öde“.

Im Vulkan (Foto: Burkhard Bensmann)

 

Weltberühmtheit hat die besondere Art des Weinbaus erlangt, vor allem hier im Tal La Geria (das Museum Of Modern Art in NYC hat die Gegend in den 1960ern zum Gesamtkunstwerk erklärt). Die hufeisenförmigen Steinmauern sollen den Wind von den kargen Reben abhalten und die Wärme des Tages speichern helfen. Während die Anstrengungen im Bereich La Geria offenbar Früchte tragen (im wahrsten Sinne des Wortes), so zeigen andere Gegenden, dass der Weinanbau unter solchen Bedingungen eben ein mühsames Unterfangen ist – an vielen Stellen sieht man aufgegebene Anlagen.

La Geria: Weinanbau (Foto: Burkhard Bensmann)

 

Ich mag übrigens auch die Salinen mit den großen Feldern. Wie hier in den Salinas de Janubio ist es eine anstrengende Arbeit, aber die Entwicklung der letzten Jahre (ich bin jedes Jahr zur Planungs- und Produktionsklausur auf Lanzarote, hier ist ein Podcast mit Tipps für eine gelingende Persönliche Planungsklausur) belegen, dass es mit solchen Projekten wieder aufwärts geht. Ich zeige Ihnen diese Bilder, da ich großen Respekt für diese Anstrengungen habe. Für mich sind das Belege, dass wir unser Vision folgen sollten, auch wenn die Umstände nicht immer rosig aussehen. Dranbleiben.

 

 

 

 


Foto: Burkhard Bensmann

An der persönlichen Mission arbeiten: Masterclass Selbstführung

Die Anmeldungszeit für die Masterclass Selbstführung läuft. Sie ist ein Online-Kompetenzcoaching, das digitale und analoge Lerneinheiten wirksam verknüpft. In diesem Durchlauf setzen wir auf kurze Videoclips, die die Teilnehmer*innen dann sehen und hören können, wann es Ihnen passt. Und sie wählen selbst, ob sie die Lernvideos auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem Standcomputer studieren wollen. Wir nutzen die Vorteile der Digitalisierung: In zehn Videosequenzen als Lernetappen behandeln wir die wichtigsten Aspekte einer gelingenden Selbstführung.

Anmeldungen zum Frühbucherpreis
Noch bis zum 31. Dezember 2019  gilt der Frühbucherpreis von € 680,00 zzgl. 19%  USt. = € 809,20 für verbindliche Anmeldungen (bis 31.12.2019, 23:59 Uhr).  Der reguläre Teilnehmerpreis ab 01.01.2020 ist € 980,00 zzgl. 19% USt. = € 1166,20. Änderungen, speziell des Inhalts und des Ablaufs der Masterclass, vorbehalten.

Auf der Webseite zur Masterclass 2020 finden Sie alle wichtigen Informationen zu dieser Online-Lernreise, die Sie dabei unterstützt, auch in turbulenten Zeiten Ihren Kurs zu setzen und zu halten:
https://ld21.de/masterclass-selbstfuehrung/

Hier ist der direkte link zur Anmeldeseite: 
 https://ld21.de/masterclass-selbstfuehrung-anmeldeseite/

Die wichtigsten Infos zur Masterclass auf einen Blick im pdf
Hier können Sie ein pdf mit den wichtigsten Infos zur Masterclass 2020 laden: https://ld21.de/wp-content/uploads/2019/12/MCSF2020_Info-2.pdf

 

 

 

 

 

 

 

Leichtigkeit und das eigene Tempo finden

Krank sein macht mich ungeduldig

Noch im Januar hatte ich meinem Kollegen Uli Vogel freudestrahlend berichtet, dass ich mich einer robusten Gesundheit erfreue, vermutlich, weil ich doch immer schön morgens meinen Ingwertee trinke. Wenige Tage später, noch immer auf Teneriffa und in meiner Produktionsklausur, erwischte mich eine fiese Erkältung. Und diese zog sich dann über Wochen hinweg.

Passend zum Jahresmotto unserer Ld 21 academy – hier der Blogbeitrag “Durchatmen” – nahm ich mir vor,  das Beste aus der Krankheit zu machen. Schließlich bin ich doch Experte für Selbstführung. Leichter gesagt als getan, denn kleine Einschränkungen meiner Produktivität nerven mich schon. Irgendwann warf mich dann der Infekt sogar für eine Woche ins Bett. Zwangsläufig hatte ich Zeit und Muße… Unmittelbar vor einem runden Geburtstag  war die Krankheit vermutlich eine notwendige Erinnerung daran, das zu beherzigen, was ich meinen Kunden immer rate:

  • das eigene Tempo zu finden und einzuhalten,
  • sich nur so viel aufzuladen, wie man tragen kann,
  • auf den eigenen Körper und dessen Signale zu hören,
  • zu akzeptieren, was gerade nicht geändert werden kann.

Leichtigkeit

Meine Mußezeit diente nicht nur meiner Erholung, sondern war auch eine gute Einstimmung in die jährliche persönliche Planungsklausur mit meinem Netzwerkkollegen Volker Starr, die wir vor ein paar Tagen durchführten. Seit Jahren nutze ich ein zweitägiges Format: ein Tag für meinen Kollegen, ein Tag für mich; wir sind jeweils Austauschpartner für den anderen. Hat zumindest entfernt auch etwas von kollegialer Beratung, könnte man auch als sehr kleine Mastermind-Session sehen. Ich habe mir dann sofort das Thema Leichtigkeit für meinen Tag gewünscht und mein Kollege hat – wieder einmal – sehr klar und konsequent dafür gesorgt, dass wir am Thema blieben.


Meditation

Mir hilft in Sachen Leichtigkeit seit Jahrzehnten die morgendliche Meditation. Damit auch die Hörerinnen und Hörer meines Podcasts für sich prüfen können, ob diese Achtsamkeitspraxis für sie passend sein könnte, habe ich jüngst den Experten Jonas Leve interviewt. Er ist einer der Gründer der 7mind GmbH und hat mit seinem Unternehmen eine App entwickelt, die einen einfachen Zugang zur Meditation bietet. Hören Sie einfach die Podcast-Episode SF102 “Meditation für Manager wozu ist das gut?”.

 

Hararis 21 Lektionen

Anregende Gedanken, ein paar Wiederholungen

Nun habe ich in meiner Planungsklausur auch das aktuelle Buch von Yuval Noah Harari gelesen, Titel: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert.

Wie schon bei meinem Blogbeitrag zu seinem Buch “Homo Deus” so werde ich auch hier keine umfassende Buchbesprechung liefern. Die über 400 Seiten des neuen Buchs waren wieder erbaulich, zumindest in weiten Teilen. Manche Wiederholung der Gedanken ist in meinen Augen nicht nur erlaubt, sondern fördert das Verständnis der Grundideen Hararis.

Die umfassende zwanzigste Lektion (“Sinn. Das Leben ist keine Erzählung” = das 20. Kapitel ab S. 354) ist für mich der wichtigste und anregendste Teil, für den allein es sich schon gelohnt hat, das Buch zu kaufen.


Einige Fundstücke daraus:

“Die meisten Menschen, die auf Identitätssuche gehen, sind wie Kinder, die sich auf Schatzsuche begeben. Sie finden nur, was Ihre Eltern zuvor für Sie versteckt haben.” (S. 370)

Wissen Sie, woher der Begriff Hokuspokus kommt? Eine Herleitung ist nach Harari die lateinische Formel, die der (katholische) Priester bei der Darbietung der Hostie spricht: “Hoc est corpus meum” (“Dies ist mein Leib”): “In den Köpfen der Bauern, die weder lesen noch schreiben noch Latein konnten, wurde dieses <Hoc est corpus> zu <Hokuspokus> verballhornt, und damit war der mächtige Zauberspruch geboren, der einen Frosch in einen Prinzen und einen Kürbis in eine Kutsche verwandeln kann.” (S. 372)


Der Supermarkt zweifelhafter Ideen

“Die gesamte Geschichte hindurch glaubten fast alle Menschen gleichzeitig an mehrere Erzählungen und waren nie absolut von der Wahrheit irgendeiner dieser Erzählungen überzeugt.” Harari spricht in diesem Zusammenhang vom “Supermarkt zweifelhafter Ideen” (beides S. 389). Und weiter: “All die Geschichten in den Supermarktregalen nämlich sind Fälschungen. Der Sinn des Lebens ist kein Fertigprodukt. Es gibt kein göttliches Drehbuch, und nichts außerhalb von mir kann meinem Leben einen Sinngaben. Ich bin es, der durch seine freien Entscheidungen und durch seine eigenen Gefühle alles mit Sinn auflädt.” (S. 390)

Wichtig für diese Feststellung ist seine Eingrenzung des “freien Willens”: “Wenn mit <freiem Willen> die Freiheit gemeint ist, zu tun, was man sich wünscht – ja, dann haben Menschen einen freien Willen. Wenn jedoch <freier Wille> die Freiheit meint, zu wählen, was man sich wünschen soll – nein, dann haben Menschen keinen freien Willen. (S.392f)


Geschichtenerzähler im Kopf

Für mich sind seine Gedanken zum Ich-Konstrukt herausfordernd, da sich mir für mein Thema Selbstführung ja die Frage stellt, was denn das “Selbst” ist: “Wollen wir uns selbst verstehen, so müssen wir vor allem anerkennen, dass das <Ich> eine fiktionale Geschichte ist, welche die verzweigten Mechanismen unseres Geistes fortwährend herstellen, aktualisieren und umschreiben. In meinem Kopf steckt ein Geschichtenerzähler, der erklärt, wer ich bin, woher ich komme, wohin ich will und was jetzt gerade geschieht.” (S. 394)


Meditation kann helfen…

Für Harari ist ein zentraler Weg zur Erkenntnis die eigene Meditationspraxis, wie er in der letzten, der einundzwanzigsten Lektion erläutert. Aber lesen Sie das doch einfach selbst bei ihm nach…

 

Fitness = Gutes Gefühl

Grußvideo – schon gesehen?

Ich grüße aus der Planungsklausur auf Lanzarote. Haben Sie schon meinen kurzen Jahreswende-Videoclip gesehen? Hier ist der direkte Link.


Erste Folgen der neuen Staffel “Persönliche Wirksamkeit” erschienen”

In diesen Wochen bin ich mit Kameras und Mikrofonen unterwegs, um eine neue (zweite) Staffel zum Thema persönliche Wirksamkeit zu produzieren (hier die ersten beiden Episoden, als Audio- und Videoversion: SF95 Persönliche Mission und SF96 Deep Work – Sind Sie Manager oder Maker?).


Übungen für Fitness (im Videoclip)

Zwischen den Produktions- und Schreibsessions brauche ich immer wieder Muße und Bewegung. Zum Abschalten hilft es mir, auf einen der zahlreichen Vulkane zu steigen oder einfach in die nächstgelegene Fitnessbude zu gehen – es gibt mir ein gutes Gefühl.

Drei Übungen, die unsere Expertin für Achtsamkeit und Fitness, Anja Termöllen, für Sie empfiehlt, finden Sie hier:

 

Sie wollen weitere Tipps? Hier ist der Link zur Videoseite von Anja Termöllen.

Planungszeit 2018/2019

Planung – passt der Ansatz noch?

In meiner diesjährigen Planungs- und Produktionsklausur auf den Kanaren arbeite ich derzeit an Audio- und Videoversionen von Podcasts (aktuell erschienen: https://ld21.de/sf95-persoenliche-mission/) und an der zweiten Auflage meines aktuellen Buchs. Die neue Auflage wird – Stand heute – im Februar 2019 erscheinen und enthält umfassende Ergänzungen und weitere praktische Tools bzw. Konzepte.

Derzeit beschäftigt mich gerade der Begriff “Planung”. Der Begriff  hat nicht in allen Kontexten einen guten Ruf. Stellvertretend die Kritik von Silke Hermann und Niels Pflägling in ihrem Buch “Komplexithoden” (2016, S. 51): „Damit Planung wirksam ist, dürfen in der realen Welt keine Überraschungen passieren. Alle Einflussgrößen müssen bekannt und antizipierbar sein.“ Und weiter unten: „Das Ergebnis von Vorbereitung ist Fitness. Das Ergebnis von Planung sind Pläne.“ 

Aber eigentlich planen Unternehmen doch vor allem aus folgenden Gründen: “Absorption von Unsicherheit und Komplexitätsreduktion, Vermittlung von Orientierung und Ausrichtung, Aufsetzpunkt für Lernprozesse über Planabweichungen bzw. veränderte Annahmen, Leistungsmotivation, Kreativitätsförderung, Koordination, Umweltanpassung etc.“, so jedenfalls die Ausführungen in Gablers Wirtschaftlexikon (online hier).

„Planen“ bedeutet für mich keineswegs ein auf rationales Vorgehen reduziertes Vorgehen, um die Zukunft zu beherrschen – was in diesen turbulenten offenbar ein vergebliches Unterfangen ist. Vielmehr sehe ich darin ein komplexes Vorgehen, das durch Reflexion, Abwägung, Iteration, Modellierung und letztlich auch Lernen gekennzeichnet ist und damit eher einer Vorbereitung auf „Unplanbares“ dient. Ich räume allerdings ein, dass mir bisher ein besserer Begriff fehlt. 

Haben Sie einen Vorschlag?


Tipps für die eigene Planungszeit

Wenn Sie sich entscheiden, Ihre eigene Art der persönlichen Planung durchzuführen, dann bedienen Sie sich doch bitte hier an meinen Erfahrungen und Tipps, die ich Ihnen mit den nachfolgenden Links zur Verfügung stelle.

Hier der Link zum Blogbeitrag zu meiner Planungsklausur 2016; schon damals neigte ich offenbar zu einer Zettelflut an der Wand. Nutzen Sie bitte die Prüffragen aus dem damaligen Blogbeitrag.

Und hier der Link zur Podcast-Episode SF73 “Persönliche Planungszeit – 5 Tipps, damit sie gelingt” vom Januar 2018.

 

Teil meiner diesjährigen Planungswand Foto: Burkhard Bensmann

Homo Deus – Buchtipp aus der Planungsklausur

Erkenntnis aus dem Buch von Harari: Höre auf die Algorithmen

In diesen Auszeiten gelingt es mir auch endlich, dicke Bücher zu lesen. Soeben vollendet: “Homo Deus” von Yuval Noah Harari. Da das Buch im Original bereits 2015 erschienen ist und ich möglicherweise einer der wenigen bin, die es noch nicht gelesen hatten, erspare ich mir hier eine Buchbesprechung – statt dessen der Link auf Zeit Online, wo Adrian Lobe dies bereits im April 2017 besprochen hat.

Die über 600 Seiten der Taschenbuchausgabe waren ein Genuss und ich habe nun zumindest einige Anhaltspunkte, wohin wir uns – zumindest nach Harari – entwickeln. Da ich derzeit, wie oben geschrieben, an der zweiten Auflage meines aktuellen Buchs schreibe (das noch immer den Titel “Wirksam handeln durch Selbstführung” tragen wird), beschäftigen mich Fragen im Kontext von Selbsterkenntnis.
Harari nennt die gegenwärtig anbrechende Epoche den “Dataismus”, nach dem man “die gesamte menschliche Spezies als ein einziges Datenverarbeitungssystem betrachten [könne], in dem die einzelnen Menschen als dessen Mikrochips fungieren.” (Homo Deus, S. 579). Aus Sicht des Dataismus heiße es: “Hör auf die Algorithmen! Sie wissen, wie Du Dich fühlst.” Und weiter hinten im Text:

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