SF180 Wandel zum Wesentlichen – Rezept mit 4 + 1 Zutaten

 


Erfolgreiche Veränderungen und deep work

Wie sind Sie in das neue Jahr eingestiegen? Haben Sie Ihr persönliches Planungsritual durchgeführt und sind nun motiviert gestartet? Haben Sie sich vorgenommen, in den kommenden Monaten den Blick fest auf das Wesentliche zu richten?
Vielleicht hören Sie den Podcast erst im Jahresverlauf und haben schon die eine oder andere persönliche Enttäuschung mit Ihren Vorsätzen erlebt, sind vielleicht nach einem ambitionierten Start recht schnell wieder in die alten Verhaltensmuster zurück gefallen. Was können wir tun, damit wir uns auf das Eigentliche konzentrieren und auf Kurs bleiben?
Während ich die Episode SF179 auf der Fähre von Cádiz nach Lanzarote aufgenommen habe, so bin ich nunmehr schon eine Weile hier auf der Insel angekommen. Ganz bewusst nehme ich die heutige Episode wieder draußen auf, Sie hören es am Rauschen der Wellen. Ich befinde mich wieder an einem meiner Lieblingsorte, an der süd-westlichen Felsküste der Insel. Wenn Sie meine kurzen Videos der Leadership Impulse gesehen haben – Videoseite (https://ld21.de/videos/) – dann haben Sie jetzt ein Bild vor Augen.
Die Frage nach erfolgreichen Veränderungen und nach den Rezepten für deep work bewegt natürlich auch mich als Experten für Selbstführung. Schließlich erscheinen nahezu täglich neue Studien und Bücher, deren Autorinnen oder Autoren quasi den heiligen Gral der Veränderung gefunden haben wollen. Aber ich finde in dem großen Stapel auch immer wieder Publikationen, die wirklich eine Hebelwirkung erzeugen können. Hierzu zählt z.B. das Buch „Change. The Science of Getting to Where You Want to Be“ von Kate Milkman. 


Die Frage nach dem Wesentlichen


Mich interessieren funktionierende Veränderungen in Richtung auf das Eigentliche nicht nur in Bezug auf meine Arbeit als Coach mit meinen Klienten. Mich interessiert es auch in Bezug auf mich selbst. Bei meinen persönlichen Planungstagen zur Jahreswende habe ich mir selbst auch wieder ein Motto gegeben. Für 2023 lautet es: Wandel zum Wesentlichen.
Langjährige Hörerinnen und Hörer wissen es: die Frage nach dem Wesentlichen, dem Eigentlichen, treibt mich seit vielen Jahren um. Und ich unterhalte mich gerne im Rahmen meiner Podcast-Episoden mit Freunden darüber, so z.B. mit Dr. Thomas Hake (SF170 Philosophie für Manager? https://ld21.de/sf170-philosophie-fuer-manager/) und auch mit Oliver Leisse  (noch relativ frisch: SF177 Träume verwirklichen https://ld21.de/sf177-traeume-verwirklichen-neue_perspektiven/).


Die Verführungen der Ablenkung

Von der Fokussierung auf das Eigentliche wollen uns zahlreiche Kräfte abhalten. Sie werden schon öfter von mir gehört haben, dass unser wichtigstes Gut in meinen Augen heutzutage nicht etwa Zeit oder Geld ist.
Nein, es ist Aufmerksamkeit. Wenn Sie im Netz surfen oder durch eine Einkaufsstraße flanieren, dann wollen zahlreiche Verkäufer Ihre Aufmerksamkeit für sich und die Produkte gewinnen. Unser Bemühen, uns auf die eigentlichen Dinge, das wirklich Wichtige in unserem Leben zu konzentrieren, wird einem nahezu permanenten Ablenkungsgewitter ausgesetzt. Wenn Sie dann selbst noch Verstrickungen durch Social Media zulassen, dann lassen Sie freiwillig zu, immer wieder in den Strudel der timelines von Twitter, Facebook oder linkedin gezogen zu werden.
Und es gibt immer wieder neue Angebote. Vermutlich haben auch einige von Ihnen bereits Zeit mit Chat GPT, dem auf künstlicher Intelligenz basierten Chatbot verbracht. Das ist verführerisch, kann ich aus jüngster eigener Erfahrung bestätigen.
Als ein Gegenmittel zu diesen Abhängigkeiten empfiehlt der Technik-Guru und Internet-Mitschöpfer Jaron Lanier, komplett auszusteigen – sein Buch hat auch den passenden Titel: Zehn Gründe, warum du deine Social Media Accounts sofort kündigen musst.

 


Wie gelingt der „Wandel zum Wesentlichen“?

Als ich mir für diese Podcast-Episode meine Gedanken notierte, da kam mir in diesem Zusammenhang die Entscheidung eines Mönchs oder einer Nonne in den Sinn: diese Menschen richten ihr Leben ganz und gar aus und treffen eine das Leben radikal verändernde Entscheidung.
Ich weiß nicht, ob das jetzt bei Ihnen, werte Hörerinnen und Hörer, eine positive, negative oder beunruhigende Reaktion auslöst. Ich glaube, dass diese Ausrichtung in ihrer Radikalität für uns, die wir im „normalen“ Wirtschaftsleben unterwegs sind, zumindest einige Hinweise geben kann.
Was können wir ableiten? Nun, zunächst braucht es bei uns den klaren Vorsatz, unser Leben tatsächlich auf das in unseren Augen Wesentliche auszurichten. Was sind die Auslöser für diesen Willen? Viele von uns werden eine innere Unzufriedenheit feststellen, die weder durch „Shopping“, noch durch Genussmittel dauerhaft ruhig gestellt werden kann, auch nicht durch exzessiven Medienkonsum. Auslöser können also eine in uns gespürte Sehnsucht nach einer wirklich bedeutsamen Tätigkeit sein. Es würde den Rahmen des Podcasts sprengen, hier ausführlicher auf die Auslöser, die wirklich wesentlichen inneren Bedürfnisse, einzugehen.
Der Wandel zum Wesentlichen, so können wir von Mönch und Nonne auch lernen, gelingt dann leichter, wenn man für sich Rahmenbedingungen schafft, die die Ausrichtung unterstützen. Das sind die klösterlichen Lebensbedingungen, klare Regeln und Rituale. Spätestens hier wird die Eine oder der Andere von Ihnen sagen: Sorry, das geht mir zu weit, schließlich habe ich Haus und Kinder (oder ähnliche Verpflichtungen).
O.k., verstehe ich. Gibt es praktikable Verfahren, das eigene Leben als Führungskraft stärker auf das Wesentliche auszurichten und welche Zutaten benötige ich? Also wie eine Art Rezept. Ja, diese Zutaten und Ansätze gibt es, ich wähle hier einmal vier für Sie aus, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit..

 


Vier plus eine Zutat

Zutat 1: Der Wunsch nach Veränderung

Spätestens bei Ihrer jährlichen individuellen Planungsklausur werden Sie Ihren bisherigen Lebenskurs reflektieren. Sie kennen mein Frageraster der „Vierung“, das ich in diesem Kontext einsetze:

  • Was will ich weiter machen?
  • Was will ich anders machen?
  • Was will ich neu machen?
  • Was will ich nicht mehr machen?

Wenn Sie für sich feststellen, dass Sie eine Veränderung oder gar Neuausrichtung wollen oder benötigen, dann empfehle ich, mit solchen oder ähnlichen Fragen zu arbeiten. Gut möglich, dass Sie ohne eigenes Zutun in eine Situation geraten sind, wo Sie sich einfach verändern müssen. Hier ein übergeordneter Rat: Wenn Sie psychisch besonders belastet sind, dann holen Sie sich bitte professionelle therapeutische Unterstützung. 

Zutat 2: Das Fundament der Veränderung

Was genau ist das Wesentliche? Hier helfen uns Mission und Vision, sowohl, wenn wir mit und durch sie erstmals unseren Kurs definieren, als auch später, wenn wir auf unserem Weg sind, quasi zur Navigation. Nach meiner Erfahrung ist die eigene Mission sogar noch wichtiger als die Vision. Hier erneut meine Definition:

„Mission“ bezeichnet den eigentlichen Grund, die Daseinserklärung oder auch den Zweck eines Individuums. Leitfragen können sein: Wozu bin ich auf der Welt? Welchen Sinn und Zweck verbinde ich mit meinem Leben? 

  • Wenn Sie – was ich hoffe – Ihre Mission schon einmal ausformuliert haben, dann sollten Sie diese wie Ihre Ziele immer wieder griffbereit haben um darauf zu schauen und damit immer besser diese verinnerlichen zu können. Mit der Ausformulierung unserer Mission legen wir das Fundament für die Ausrichtung auf das Wesentliche.
Zutat 3: Rituale der Fokussierung auf das Wesentliche

Wie ich bereits in einigen Podcast-Episoden (links) und vor allem in meinem aktuellen Buch, Wirksam handeln durch Selbstführung, aufgezeigt habe, benötigen wir in unserem Leben passende Gewohnheiten und Rituale, um das Wesentliche im Blick zu behalten. In diesem Kontext spielt das Thema deep work eine wesentliche Rolle. Den Begriff hat Cal Newport populär gemacht, er definiert ihn so:

berufliche Aktivitäten, die in einem Zustand ablenkungsfreier Konzentration ausgeübt werden und Ihre geistigen Kapazitäten an die Grenzen bringen. Diese Leistung schafft neuen Wert, verbessert Ihre Fähigkeiten und ist schwer zu kopieren. 

Überprüfen Sie sich, ob Sie bereits klar zwischen Ihnen schöpferischen deep work Aufgaben und den üblichen Manager-Aufgaben unterscheiden. 

  • Starten Sie den Tag bewusst mit der Frage nach der heute wichtigsten Aufgabe, auf die Sie sich unbedingt konzentrieren wollen.
  • Setzen Sie sich Merker in den Tageskalender, um immer wieder aus der “Fernsteuerung” durch andere auszusteigen und erneut das Wesentliche in den Blick zu nehmen. Blocken Sie am Besten schon im Voraus Zeiten im Kalender für deep work.
  • Und, Sie kennen das schon, nehmen Sie sich mindestens einmal im Jahr Zeit für eine ausführliche Persönliche Planungsklausur.
  • Hören Sie dazu auch meine Podcast-Episode SF96 „Deep Work – sind Sie Manager oder Maker?“ (https://ld21.de/sf96-deep-work/).
Zutat 4: Die richtigen Räume

Vermutlich sind Sie, wenn Sie diesen Podcast hören, Managerin, Inhaber, CEO, Geschäftsführerin – also Führungskraft der oberen Ebenen. Sie werden schon mit Fragen der Raumgestaltung zu tun gehabt haben. Nicht ohne Grund interviewe ich in meinen Episoden auch immer wieder Experten, u.a. von Steelcase (Episode SF176 Wozu Büros? https://ld21.de/sf176-wozu-bueros-steelcase/). Von Steelcase stammt, soweit ich weiß, der Spruch: The office has to earn the commute.“

Räume beeinflussen uns und damit beeinflussen sie die Qualität unserer Arbeit. Zur Beantwortung der Frage, wie uns der Wandel zum Wesentlichen gelingt, müssen wir uns daher auch mit unseren Umgebungen befassen.

  • Haben Sie gedeihliche Bedingungen, also solche Umgebungen, die Ihre jeweiligen Hauptaufgaben optimal unterstützen?
  • Meinen Kunden rate ich ich wieder, für deep work besondere Rückzugsräume zu nutzen oder – falls nicht vorhanden- zu schaffen. Kombinieren Sie diese Zutat mit der eben genannten Zutat „Rituale“ und schaffen Sie für sich einen Rhythmus: Wann sind Sie zu welcher Aufgabe in welchem räumlichen Kontext? Sorgen Sie für Ihre eigene Produktivität, in dem Sie sich optimale Bedingungen für deep work schaffen.

Dies sind vier ausgewählte Zutaten und Ihnen fallen sicherlich weitere ein.

Die vier sollen Ihnen Anregung sein, um über Ihre Fokussierung auf das Wesentliche nachzudenken und in den kommenden Monaten die richtigen Weichen zu stellen. Bedienen Sie sich bitte auch bei den zahlreichen – nun immerhin 180 – Episoden meines Podcasts zu Selbstführung und Leadership Development.

Zusätzliche Zutat: Impuls-Coaching auf Lanzarote 

Ein kleiner Werbeblock in eigener Sache. Auf meine digitale Lernreise, die Masterclass Selbstführung, hatte ich bereits in zurückliegenden Episoden hingewiesen. Wenn Sie sich auf das Eigentliche, das Wesentliche in Ihrem Leben fokussieren wollen, dann gebe ich Ihnen mit dieser Episode quasi die Zutaten für das Rezept dazu. Vier Zutaten habe ich genannt. 

Als weitere Zutat kann ich Ihnen mein Impuls-Coaching auf Lanzarote empfehlen, das ich im letzten Jahr gestartet habe. So wie ich heute diese Episode an der Felsküste der Vulkaninsel aufnehme, so können auch Sie mit mir in Impuls-Coaching-Sessions an ausgewählten Orten der Insel arbeiten und die besondere Atmosphäre für sich nutzen. Diese Arbeit ist intensiv und gleichzeitig wirksam, weil Sie aus Ihrem Alltagskontext herauskommen und wir uns auf die wirklich wichtigen Dinge fokussieren können. Auf meiner Internetseite LD21.DE finden Sie den Reiter „Dienstleistungen“ und dort die Unterseite zum Lanzarote-Coaching mit wichtigen Infos, link:https://ld21.de/bb-lanzarote-coaching/. Im vergangenen Jahr hat ein Kunde von mir das Coaching mit einem Kurzurlaub hier verbunden, das ist sicherlich auch eine gute Idee.

 


Masterclass Selbstführung 2023

Eine digitale Lernreise für Führungskräfte

Diese Masterclass wendet sich an Führungskräfte, die sich z.B. in konkreten Veränderungsprozessen oder besonderen beruflichen Herausforderungen befinden: Sie wollen sich mit dem Thema Selbstwirksamkeit, persönlichen Stolperfallen und einer klaren, gleichzeitig flexiblen Zukunftsplanung fit machen für den Wandel.
Weitere Infos finden Sie auf meiner Homepage unter https://ld21.de/masterclass-selbstfuehrung/.

 


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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SF158 Sieben Felder der Selbstführung – ein Check


Prüfen Sie sich selbst – mit den Sieben Feldern der Selbstführung 

Selbstführung hat zahlreiche Aspekte, die von einer klaren Vision über ein unterstützendes Netzwerk bis hin zu persönlichen Kriterien für Erfolg reichen. Wo liegen Ihre Stärken und Schwächen hinsichtlich der Führung der eigenen Person?

Ich arbeite derzeit an aktuellen Video- und Buchprojekten und bin dazu auf Lanzarote – mal wieder. In diesem Zusammenhang habe ich auch mein Modell der Sieben Felder wieder einmal einer kritischen Prüfung unterzogen. Vorgezogenes Ergebnis: Prüfung bestanden! Auch nach über zehn Jahren – 2008 habe ich das Modell so entworfen – hat es Bestand. Gleichwohl habe ich es in den vergangenen Monaten inhaltlich aktualisiert.


Selbst-Check

Mit dieser Episode lade ich Sie ein, das Modell der Sieben Felder auf sich anzuwenden. Doch zuvor schnell meine Definition von Selbstführung: Selbstführung umfasst Einstellungen und Methoden zur zielgerichteten Führung der eigenen Person. Selbstführung basiert wesentlich auf Selbsterkenntnis, Selbstverantwortung und Selbststeuerung.


Die Sieben Felder

Mein Modell der Sieben Felder habe ich auch bereits im Schnelldurchlauf in der Episode SF50 erläutert. Nachfolgend soll es weniger um eine Wiederholung, sondern mehr um eine aktuelle Anwendung gehen. Begleiten Sie mich, ich biete Ihnen zahlreiche Reflexionsfragen.

Die Sieben Felder der Selbstführung (Copyright: Dr. Burkhard Bensmann)


Feld 1: Vision und Mission

Haben Sie die herausfordernde Zeit der Pandemie für Reflexion genutzt? Haben Sie in diesem Kontext vielleicht auch Ihren Lebenskurs überprüft und womöglich nachjustiert? Bei der persönlichen Vision geht es um die langfristige Zielperspektive. Noch wichtiger erscheint mir die Mission, also der von mir selbst gesetzte oder erkannte Zweck meines Daseins. Gerade in schwierigen Zeiten bietet mir eine starke Mission eine wertvolle Basis.

Feld 2: Körper, Seele, Geist

Welche Lektionen haben Sie aus den vergangenen 1,5 Jahren gezogen? Welche ggf. neuen Rituale haben Sie für sich etabliert? Wie und wo haben Sie Ruhe und Regeneration gefunden?

Feld 3: Fähigkeiten und Selbstentwicklung

Wie steht es um diejenigen Talente und Begabungen, die in der Vergangenheit bei Ihnen noch nicht zur Geltung gekommen sind? Was steht jetzt an, damit Sie es entfalten und zur Wirkung bringen?

Feld 4: Mitarbeiter, Partner, Netzwerke

Wie steht es um Ihre private Partnerschaft? Nehmen Sie sich gemeinsam die Zeit für einen regelmäßigen Austausch?

Feld 5: Prozesse und Strukturen

Vermutlich haben Sie in der jüngsten Vergangenheit selbst die Erfahrung gemacht, dass Sie auch außerhalb des klassischen Büros, ja vielleicht auch außerhalb normaler Strukturen recht produktiv arbeiten konnten. Jetzt, nach der Rückkehr in eine neuartige Normalität, bietet sich für Sie die Chance, Ihre persönlichen Prozesse und Strukturen neu auszurichten – wie werden Sie diese Chance nutzen?

Feld 6: Projekte und Produkte

Was hat sich als wirklich wichtig gezeigt? Was war es wert, sich darauf zu fokussieren? Wie lauten die Konsequenzen hinsichtlich Ihrer persönlichen Projekte und Projekte?

Feld 7: Mehrwert 

Woran messen Sie heutzutage Ihren persönlichen Erfolg, wie lauten die Indikatoren für Sie? Hat es in den vergangenen Monaten neue Erkenntnisse gegeben? Eine gelungene Selbstführung hat für mich auch zum Ergebnis, zum Erfolg anderer beigetragen zu haben.

Habe ich Sie bei dem einen oder anderen Feld zum Nachdenken gebracht? Nehmen Sie sich nach dem Hören dieser Episode doch noch etwas Eigenzeit und notieren Sie Ihre Erkenntnisse.


Vertiefung mit der Masterclass Selbstführung 

Soweit ein aktueller Durchgang durch die Sieben Felder. Wenn Sie sich vertiefend mit Ihren Stärken und Schwächen in Sachen SF auseinandersetzen wollen, empfehle ich Ihnen mein aktuelles Buch „Wirksam handeln durch Selbstführung“. Und wenn Sie das Thema richtig intensiv angehen wollen, dann sollten Sie an der nächsten Masterclass Selbstführung teilnehmen, für die bereits jetzt die Anmeldung möglich ist (gehen Sie einfach auf Infoseite zur Masterclass Selbstführung). Die Masterclass ist eine digitale Lern- und Entwicklungsreise, die im Januar startet, allerdings erhalten die Angemeldeten schon jetzt mein oben erwähntes Buch und ich versorge sie noch in diesem Jahr mit kurzen Videoclips. So können die Schnellen bereits die verbleibenden Monate nutzen, um ihre persönliche Wirksamkeit zu steigern. Investieren Sie in Ihre Weiterentwicklung!


links:

Masterclass Selbstführung – Infoseite

Masterclass Selbstführung – Anmeldeseite


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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SF135 Zum Unternehmer werden in herausfordernden Zeiten – Update mit Timo Seggelmann


Erfolgreiches Buyout im Softwarebereich

Ein Management-Buyout in Zeiten der Krise – kann das gelingen? Und wie geht man als unternehmerischer Mensch mit der Belastung um? In dieser Episode treffe ich erneut Timo Seggelmann, eines schnell wachsenden Softwareunternehmens. Mit Timo habe ich mich, wie Sie als langjährige Hörerin oder Hörer wissen, bereits in der Episode SF36 „Virtuelle Realität und Innovationen“ und in der Episode SF88 „Agile Organisationen  entwickeln“ unterhalten. Im letzten Jahr ist ein Wandlungsprozess in seinem Unternehmen passiert, über den wir uns hier unterhalten.

Die neuen Unternehmen: slashwhy und Halocline

Als Ergebnis des Management Buyout sind jetzt die beiden neuen Unternehmen slashwhy   und Halocline entstanden. Zu slashwhy heißt es auf deren Website: „Wir wollen als innovative Softwareentwickler etwas bewegen und Mehrwerte schaffen. Unser Ziel: eure nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit durch schnelle, effiziente und zukunftsorientierte Lösungen und individuelle Softwareentwicklung.“ Und Holocline definiert sich so: „Unsere Produkte sind wie eine Salzgehaltsgrenzschicht: Sie lassen Grenzen verschwimmen. Dort, wo die virtuelle auf die echte Welt trifft. Da, wo die menschliche Vorstellungskraft nicht mehr ausreicht und das räumliche Erleben dank der digitalen Datenverarbeitung zu einer virtuellen Realität wird. Genau hier, in dieser Schicht zwischen süß und salzig, steckt unser Potenzial.“
Im Gespräch arbeiten wir heraus, dass es auf das „Warum“ ankommt, dass es die richtigen Partner braucht – auch, um sich selbst wieder rausnehmen zu können und sich neuen Möglichkeiten zuzuwenden.

Inhalte

Timo und ich sprechen u.a. über
  • die Wandlung der Salt And Pepper Software in die beiden Firmen slashway und Halocline
  • den eigenen Antrieb, sich unternehmerisch zu betätigen
  • die wachsende Bedeutung von Virtual Reality, auch und gerade bei wachsender Home Office-Arbeit
  • die Erkenntnisse zum Management Buyout
  • die zentrale Bedeutung des „Warum“ für die eigene unternehmerische Tätigkeit
  • den Umgang mit Stress, insbesondere in Krisenzeiten
  • die Rolle der Unternehmenskultur für agiles Arbeiten und für Wachstum
  • die zentrale Bedeutung von Vertrauen
  • das Entdecken von Möglichkeiten und der persönliche Gestaltungswunsch
  • technologische Trends

Sein Buchtipp: John Strelecky, The Big Five For Life.

slashwhy: Ludger Ahlers und Timo Seggelmann

 

Halocline: Christian Völler, Timo Seggelmann, Dr. Thomas Schuler


links

Fünf Eigenschaften die ich im Podcast erläutere:

  1. Möglichkeiten erkennen
  2. Denkrahmen beeinflussen
  3. Fokus setzen und halten
  4. Machen
  5. Loslassen und abgeben

Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

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Moonshot – Warum mich die Mondlandung fasziniert

Mondlandung: Stupid Utopia?

Teil meiner persönlichen Biografie – ich bin 1959 geboren – ist die Faszination für Technik und Utopien. Für mich war insbesondere in der Raumfahrt in den 60er Jahren nachhaltig beeinflussend. In diesen Jahren erleben wir eine neue Aufbruchstimmung, wie SpaceX und andere zeigen. Am Beispiel der Mondlandungen lassen sich Erkenntnisse über komplexes Projektmanagement ableiten, insbesondere da uns heute Informationen vorliegen, die damals geheim gehalten wurden. Überraschend ist aus heutiger Sicht, mit welchen scheinbar abenteuerlichen Vehikeln sich Astronauten auf den Weg gemacht haben, ausgestattet mit Computern, deren Leistung die eines Taschenrechners nicht erreichen.


Erfolgreiches Projekt

Wir haben im Ergebnis ein erfolgreiches Projekt, welches auf einem komplexen Qualitätsmanagement basiert und von einer anspruchsvollen Vision getrieben wurde. Das extrem ambitionierte Projekt des Mondflugs schwebte bis zur ersten erfolgreichen Landung (und Rückkehr zur Erde) immer in der Gefahr, als „stupidity“ abgetan zu werden. Das Projekt basierte auf einem klaren Regelwerk und organisierte die Kooperation von Astronauten, Managern und Technikern. Trotz bürokratischer Rahmenbedingungen gab es eine übergreifende Vision, die einen Rahmen für die Kooperation selbst unter Konkurrenzbedingungen bildete.


Eigen- und Teaminteressen überbrücken

Ebenfalls interessant und faszinierend: Im Projekt der Mondlandung ist es offenbar auch gelungen, die Differenz zwischen „We“ und „Me“ zu überbrücken. Wie wir aus der Literatur zur Raumfahrt entnehmen können, waren die Astronauten starke Persönlichkeiten, die allerdings in der Lage sein mussten, im Team zu arbeiten. In meinen Podcast-Interviews mit dem Chefpsychologen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Viktor Oubaid, werden diese Aspekte näher erläutert (Podcast: SF115 „Der Faktor Mensch“ – Interview mit Dipl.-Psych Viktor Oubaid).

Foto: NASA, Bearbeitung: Burkhard Bensmann

 


Wichtige Erkenntnisse

Welche Erfolgsfaktoren können wir aus dem Projekt der Mondlandungen für unsere Führungsarbeit heute ableiten? Ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • gemeinsames, anspruchsvolles Zielbild / Vision
  • Teammitglieder (hier u.a. die Astronauten) sind starke Einzelpersönlichkeiten, die gleichzeitig teamfähig sind
  • Eigenmotivation der Beteiligten
  • kreative Kooperation
  • pragmatisches Projektmanagement

 


Zur Vertiefung

Literatur: z.B.: Johnson, Stephen B.: The Secret of Apollo: Systems Management in American and European Space Programs, J. Hopkins University Press, 2006

Podcast: SF115 „Der Faktor Mensch“ – Interview mit Dipl.-Psych Viktor Oubaid

Blogbeitrag: Beitrag „Erkennen Sie die Möglichkeiten?“


 

Erfolgreiche Projekte unter widrigen Bedingungen

Ich drehe in diesen Wochen die zehn Videoclips für meine Masterclass Selbstführung hier auf Lanzarote. Gestern stand das sechste Feld meiner Sieben Felder der Selbstführung auf dem Drehprogramm. Im Gegensatz zum Beispiel zu Teneriffa ist Lanzarote eine karge Insel, deren Lavafelder mir manchmal wie eine Mondlandschaft vorkommen. Buzz Aldrin, der zweite Mensch auf dem Mond, beschrieb seine ersten Eindrücke dort mit „magnificent desolation“, also ungefähr „großartige Öde“.

Im Vulkan (Foto: Burkhard Bensmann)

 

Weltberühmtheit hat die besondere Art des Weinbaus erlangt, vor allem hier im Tal La Geria (das Museum Of Modern Art in NYC hat die Gegend in den 1960ern zum Gesamtkunstwerk erklärt). Die hufeisenförmigen Steinmauern sollen den Wind von den kargen Reben abhalten und die Wärme des Tages speichern helfen. Während die Anstrengungen im Bereich La Geria offenbar Früchte tragen (im wahrsten Sinne des Wortes), so zeigen andere Gegenden, dass der Weinanbau unter solchen Bedingungen eben ein mühsames Unterfangen ist – an vielen Stellen sieht man aufgegebene Anlagen.

La Geria: Weinanbau (Foto: Burkhard Bensmann)

 

Ich mag übrigens auch die Salinen mit den großen Feldern. Wie hier in den Salinas de Janubio ist es eine anstrengende Arbeit, aber die Entwicklung der letzten Jahre (ich bin jedes Jahr zur Planungs- und Produktionsklausur auf Lanzarote, hier ist ein Podcast mit Tipps für eine gelingende Persönliche Planungsklausur) belegen, dass es mit solchen Projekten wieder aufwärts geht. Ich zeige Ihnen diese Bilder, da ich großen Respekt für diese Anstrengungen habe. Für mich sind das Belege, dass wir unser Vision folgen sollten, auch wenn die Umstände nicht immer rosig aussehen. Dranbleiben.

 

 

 

 


Foto: Burkhard Bensmann

An der persönlichen Mission arbeiten: Masterclass Selbstführung

Die Anmeldungszeit für die Masterclass Selbstführung läuft. Sie ist ein Online-Kompetenzcoaching, das digitale und analoge Lerneinheiten wirksam verknüpft. In diesem Durchlauf setzen wir auf kurze Videoclips, die die Teilnehmer*innen dann sehen und hören können, wann es Ihnen passt. Und sie wählen selbst, ob sie die Lernvideos auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem Standcomputer studieren wollen. Wir nutzen die Vorteile der Digitalisierung: In zehn Videosequenzen als Lernetappen behandeln wir die wichtigsten Aspekte einer gelingenden Selbstführung.

Anmeldungen zum Frühbucherpreis
Noch bis zum 31. Dezember 2019  gilt der Frühbucherpreis von € 680,00 zzgl. 19%  USt. = € 809,20 für verbindliche Anmeldungen (bis 31.12.2019, 23:59 Uhr).  Der reguläre Teilnehmerpreis ab 01.01.2020 ist € 980,00 zzgl. 19% USt. = € 1166,20. Änderungen, speziell des Inhalts und des Ablaufs der Masterclass, vorbehalten.

Auf der Webseite zur Masterclass 2020 finden Sie alle wichtigen Informationen zu dieser Online-Lernreise, die Sie dabei unterstützt, auch in turbulenten Zeiten Ihren Kurs zu setzen und zu halten:
https://ld21.de/masterclass-selbstfuehrung/

Hier ist der direkte link zur Anmeldeseite: 
 https://ld21.de/masterclass-selbstfuehrung-anmeldeseite/

Die wichtigsten Infos zur Masterclass auf einen Blick im pdf
Hier können Sie ein pdf mit den wichtigsten Infos zur Masterclass 2020 laden: https://ld21.de/wp-content/uploads/2019/12/MCSF2020_Info-2.pdf

 

 

 

 

 

 

 

Masterclass 2020: Die Anmeldefrist zur Online-Lernreise ist gestartet

Die eigene Vision schärfen, kluge Ziele setzen und Ausgleich finden

Das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu, viele Projekte sind gut über die Bühne gebracht. Gleichwohl beschleicht den einen oder anderen das Gefühl, dass die Zeiten immer hektischer werden. Wie finde ich als unternehmerischer Mensch die eigene Vision, setze mir kluge Ziele und finde bei alledem noch Zeit für Ausgleich und Entspannung? Selbstführung ist der Lösungsansatz.

Hierzu startet im Januar wieder eine Masterclass als Online-Lernreise. Sie ist ein Kompetenzcoaching, das digitale und analoge Lerneinheiten wirksam verknüpft. Jetzt ist die Anmeldungsfrist gestartet und noch bis einschließlich 30. November 2019 (23:59 Uhr) gibt es den Early-Bird-Preis für Schnellentschlossene: https://ld21.de/masterclass-selbstfuehrung/


Wesentliche Inhalte der Online-Lernreise

Dieses Mal fokussiere ich mich auf mein bewährtes Modell, die Sieben Felder der Selbstführung:

  • Vision und Mission
  • Körper, Seele, Geist
  • Fähigkeiten und Selbstentwicklung
  • Partner, Mitarbeiter und Netzwerke
  • Prozesse und Strukturen
  • Projekte und Produkte   und
  • Mehrwert

Early-Bild-Preis für Schnellentschlossene

Im Januar 2020 startet diese Masterclass Selbstführung und leitet Sie durch die Sieben Felder der Selbstführung. Wir haben die Inhalte aktualisiert, Ideen aus Vorläuferseminaren eingebaut und das Programm noch attraktiver gestaltet. So können Sie mit Energie, Tipps und klarem Fokus durchstarten, um Ihre persönliche Wirksamkeit und Zufriedenheit zu steigern.

Die Schnellentschlossenen werden auch dieses Mal belohnt: Noch bis einschließlich 30. November 2019 (23:59 Uhr) gilt der Early-Bird-Preis in Höhe von € 580,00 zzgl. 19% USt. = € 690,20 für verbindliche Anmeldungen! Der reguläre Teilnehmerpreis ab 01.01.2020 ist € 980,00 zzgl. 19% USt. = € 1166,20.

Hier ist der direkte link zur Anmeldeseite: https://ld21.de/masterclass-selbstfuehrung-anmeldeseite/


Weitere Infos

Auf der Webseite zur Masterclass 2020 finden Sie alle wichtigen Informationen zu dieser Online-Lernreise, die Sie dabei unterstützt, auch in turbulenten Zeiten Ihren Kurs zu setzen und zu halten: https://ld21.de/masterclass-selbstfuehrung/

Auf einen Blick: Info-PDF zum Download

Änderungen, insbesondere des Ablaufs und der Inhalte, vorbehalten. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

SF37 Die eigene Vision realisieren, Selbstsabotage vermeiden

Solo-Episode: neue und erneuerte Erkenntnisse

Nach all’ den Interviews freue ich mich, heute wieder einmal eine Soloepisode zu senden. In der Episode SF37 geht es um neue und erneuerte Erkenntnisse rund um Visionsarbeit und Selbstsabotage. Haben Sie die „Ur-Episode“ zu dieser Thematik, SF08 „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“, schon gehört? Sie gehört zu den Folgen mit den meisten Downloads. Die damalige Folge hatte ich bei meinem Schreibaufenthalt im Kloster Bentlage aufgenommen. Antrieb für die Episode war meine Beobachtung, dass viele Menschen zwar faszinierende und attraktive Visionen für ihr unternehmerisches Handeln besitzen, dass ihnen aber auf dem steinigen Weg der Umsetzung der Elan, die Übersicht und leider auch die Zuversicht oft verloren geht. Damals schrieb ich gerade die letzten Kapitel meiner dritten Buchs, Titel (wie auch die Podcast-Episode) „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“ – hier der Blogbeitrag zur neuen Auflage.

Aufhänger: 2. Auflage des dritten Buchs

Seit März 2015 haben wir bis heute 37 Podcast-Episoden veröffentlicht, die sich allesamt mit den Themen “Selbstführung und Leadership Development” (so auch der Titel des Podcasts) befassen, darunter zahlreiche Interviews mit unternehmerischen Menschen und Wissenschaftlern.
In der neuen Auflage des Kompaktbuchs finden Sie passgenau die Verweise auf einzelne Podcastepisoden. Damit können die Leser eine nachhaltigere Lernwirkung erzielen und Ihr Wissen vertiefen. Die Fallbeispiele wurden aktualisiert, das Kapitel über Selbstsabotage überarbeitet und die Verknüpfung mit der Frage nach den Hauptaufgaben eingefügt.
Anlässlich der Arbeit an der neuen Auflage habe ich mich natürlich auch mit den damaligen Erkenntnissen auseinandergesetzt – nachfolgend die Ergebnisse meiner Reflexion.

Reloaded – wichtige Erkenntnisse

In dieser Podcast folge gehe ich u.a. ein auf:

5 Ansätze, um die eigene Vision zu finden, auf Kurs zu bleiben und die eigenen Ziele zu erreichen

Die fünf seinerzeit genannten Ansätze (siehe auch das dritte Buch) haben sich auch im Rückblick bestätigt – ich gehe noch einmal im Detail darauf ein:
  1. Mission als Voraussetzung
  2. Zeit für die Ziele
  3. Persönlich passende Methodik zur Selbstführung
  4. Rituale und Gewohnheiten etablieren
  5. Raum und Zeit ohne Ziele

Was können Sie konkret tun?

Mein Tipp, den ich in dieser Episode gebe: nehmen Sie Ihren Kalender zur Hand, ganz gleich ob elektronisch oder in Papier, und tragen Sie einen persönlichen Visionstag ein, noch in den nächsten 12 Wochen. Ziehen Sie sich zurück und überprüfen Sie Ihre Zielbilder.  Schreiben Sie sich einen Termin mit sich selbst in den Kalender, blocken Sie diesen Termin mit A-Priorität, um die eigene Vision zu überprüfen und fortzuschreiben und gefährliche Stolperfallen zu erkennen und zu vermeiden.


Zur Vertiefung: AudioLecture

Für diejenigen, die über einen längeren Zeitraum bei Ihrer Visionsarbeit und Visionsumsetzung begleitet werden wollen, starten wir im November unsere AudioLecture „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“ jetzt zum zweiten Durchlauf. Die Teilnehmer des ersten Durchlaufs waren begeistert (lesen Sie die Teilnehmerstimmen auf www.audiolecture.de). Wir haben auf unsere Pilotgruppe gehört und für den zweiten Durchlauf einige Ergänzungen und Änderungen eingebaut. Darum gibt es einen Startworkshop in diesem Konzept, bei dem sich die Teilnehmer des Seminars nicht nur virtuell, sondern auch mit allen Sinnen zumindest einmal treffen können. Beim Startworkshop erläutere ich nicht nur den Aufbau der Audiofolgen, sondern rege auch an, sich einen Lernpartner zu wählen. Das kennen wir aus der Positiven Psychologie: gerade wenn es um konstruktive Veränderungen geht, ist die Unterstützung durch andere wie ein Turbolader. Wenn Sie z.B. in der Schweiz wohnen – auch da haben wir Hörerinnen und Hörer – dann bieten wir Ihnen ein Video mit wesentlichen Infos aus dem Startworkshop.
www.audiolecture.de – auf dieser spezifischen Webseite  erfahren Sie nicht nur alles wesentlichen Details, sondern Sie finden dort auch das Anmeldeformular. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind. Der Early-Bird-Tarif ist leider schon abgelaufen, aber der Frühbuchertarif gilt noch für Anmeldungen bis 17. Oktober. Weitere Infos, die links zu den Geschäftsbedingungen und weiteren rechtlichen Hinweisen finden Sie auf www.audiolecture.de.

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SF32 Prototyp: Warum eine Vision wichtiger ist als ein Businessplan

Interview mit Thomas König, Automuseum PROTOTYP in Hamburg

Thomas König, einer der beiden Gründer des privaten Automuseums PROTOTYP in Hamburg, ist mein heutiger Interviewgast. Er ist für mich ein hervorragendes Beispiel für einen Unternehmer, der einerseits eine klare Vision hat und ihr folgt und der andererseits flexibel genug ist, die sich ihm bietenden Gelegenheiten konsequent zu nutzen. Der Begriff PROTOTYP ist für mich übrigens in vielerlei Hinsicht richtungsweisend, u.a. im Design Thinking. In meinem Modell der „Dynamischen 5“ (hören Sie dazu gerne den Podcast SF02 Wie ein Unternehmer handeln: Die dynamische 5″) gehe ich ebenfalls darauf ein.

Der Entrepreneur im Portrait

Ich habe ihn bereits ausführlich in meinem zweiten Buch (Selbstführung: Wie sich kreative Entrepreneure erfolgreich organisieren) vorgestellt, das Kapitel über ihn lautet: „Prototyp als Prinzip“. Daraus zur Einstimmung für Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, ein kurzer Auszug: „Thomas König und sein Freund und Schwager Oliver Schmidt haben ihren Traum verwirklicht und das Automuseum PROTOTYP am Rande der Hamburger Speicherstadt geschaffen. Für Autoliebhaber ist es ein Paradies. Beide kreierten ein Gesamtkunstwerk, indem sie die Autos in dem Backstein- Industriegebäude auf mehreren Etagen in Szene setzten, ergänzt um zeitgenössische Zeichnungen, Plakate, ja sogar Geräusche und Eventflächen. So ist ein Ausstellungsort entstanden, der im Vergleich zu anderen aktuellen Bauten eben nicht glatt und aseptisch ist. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass dieses private Museum auch wirtschaftlichen Erfolg erzielt.“  (S.94) Im Buch ist er einer von elf ausgewählten Entrepreneuren, die sich in meinem Augen jeweils durch eine eigene und unverwechselbare Art kreativ selbst steuern. Weitere vorgestellte Menschen: der Lichtkünstler Ingo Maurer, der Gestalter Mike Meiré, die Galeristin Vera Munro, und der Skateboarder und Stifter Titus Dittmann.

Leitfragen in unserem Gespräch

Mit Thomas König spreche ich u.a. über folgende Themen:
  • die Fantasie, 2008 im Niemandsland ein Museum aufzumachen – und später im Zentrum eines neuen Stadtteils zu liegen
  • wie man von einer Schraubergarage zu einer ausgezeichneten Museumskonzeption gelangt
  • warum eine Vision und das „lodernde Feuer“wichtiger sind als ein Businessplan
  • warum man „den Moment, wenn das Feuer in einemlodert, unbedingt nutzen muss“
  • wie man das Risiko gemeinsam mit einem Partner schultern kann
  • „Prototyp als Prinzip“  – was auch heutige Gründer von den damaligen Pionieren lernen können
  • wie auch das Private und das Spielen seinen Raum findet
  • warum derjenige, der sein Hobby zum Beruf macht, sich unbedingt ein neues suchen soll
Wie bei fast jedem Interview bitte ich meinen Gesprächspartner Thomas König, uns zum Abschluss ein paar konkrete Tipps zu geben, um die eigene  Vision zu finden und in die Tat umzusetzen.

Weitere Informationen

Hier noch einmal der link zum Automuseum: Museum Prototyp
Ab 11.11. läuft dort übrigens eine Sonderschau zu den „Art Cars“ von BMW.

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