SF175 Führungsaufgaben im Wandel – Update-Interview mit Uwe Schneidewind

 


Führung: Den Wandel meistern, jetzt als Oberbürgermeister

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung  zählte 2019 Uwe Schneidewind zu den einflussreichsten Ökonomen in Deutschland. Bereits ein Jahr zuvor, in der Podcast-Episode SF94 „Transformation – persönlich und unternehmerisch“ (https://ld21.de/sf94-transformation-schneidewind/), hatte ich ihn interviewt. Damals war er noch Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie und lehrte zudem als Professor an der Bergischen Universität Wuppertal. Seither ist vieles geschehen, er wurde im November 2020 Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal. Wir waren uns einig, dass es jetzt an der Zeit für ein Update ist.
Wenn ich auf unseren Dialog im November 2018 zurückgehe, dann haben wir damals u.a. über sein Buch „Die große Transformation. Eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels“ gesprochen. Welche Erfahrung hat er gemacht bei diesem Aufgaben- und Rollenwechsel hin zum Oberbürgermeister? Wie steht es um die „Transformation“, auch bei ihm ganz persönlich? Freuen Sie sich auf einen sehr offenen Dialog!

 


Inhalte unseres Gesprächs:

Wir sprechen u.a. über folgende Themen:

      • wie heute sein Verständnis von „Transformation“ ist und wo wir, speziell in Deutschland stehen
      • seine Reise vom Präsident des Wuppertal Instituts durch den Wahlkampf und dann in die neue Aufgabe als Oberbürgermeister von Wuppertal
      • Werte wie Empathie, Resonanz, Demut und Dankbarkeit
      • wie er immer wieder Kraft schöpft
      • wie Führung im Wandel gelingt
      • seine Tipps aus der Praxis, wie wir als Führungskräfte und führende Kräfte mit Veränderung umgehen können
      • Ausblick auf die weiteren Aktivitäten

Links:

Uwe Schneidewind auf der Wuppertal-Homepage

Das Buch: Die Große Transformation. Eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels

Verlagsseite

 


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


 

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SF48 Dialog und Reflexion – warum wir das direkte Gespräch brauchen

Interview mit dem Coach und Berater Dr. Thomas Hake

Geht es Ihnen wie mir? Ich habe in den letzten Jahren das Gefühl, übersättigt zu sein von den vielen Kontakten per E-Mail, den twitter-Kurznachrichten, von der digitalen Kommunikation ganz allgemein. Ich habe Sehnsucht nach dem direkten Dialog, nach guten Gesprächen, nach gemeinsamem Lernen, nach tiefem Austausch. Jemand, dem solche Dialoge besonders am Herzen liegen und der sie immer wieder anbietet, ist Dr. Thomas Hake aus Berlin, den ich in dieser Episode zum Gespräch treffe. Er ist ein besonderer Berater und Coach und führt Seminare durch.

Inhalte

Wir sprechen u.a. über
  • die andere Herangehensweise eines Geisteswissenschaftlers
  • seine „philosophisch-literarischen Gespräche“ über Themen wie Zeit, Verantwortung, Individualität, Macht
  • warum die Auseinandersetzung mit Werten eben kein Luxusthema ist und
  • wie Werte als Kompass genutzt werden können
  • warum wir nicht den „Erwartungserwartungen“ folgen sollten
  • über Sandwich-Manager und die „Führung nach oben“
Thomas Hake plädiert auch dafür, dass wir uns direkt – und nicht nur medial – begegnen sollten, um in Resonanz zu kommen und um unsere eigenen inneren „Landkarten“ zu erkennen. Zu seinen zahlreichen Hinweisen zählt auch der, bei Zugfahrten einfach mal aus dem Fenster zu schauen.

link:

Die minimale Website: Dr. Thomas Hake coachen | trainieren | beraten: http://www.selbstdenken.de

Buch:

Thomas Hake (Hrsg.): Von der Herausforderung, die Lösung noch nicht zu kennen. Entwicklungskonzepte für Organisationen und Menschen in Zeiten rapiden Wandels, Carl-Auer Verlag 2013

Artikel:

Sabine Engel, Thomas Hake, Dietmar Jakobi: „Den Chef führen“, Harvard BusinessManager Heft 10 / 2012

Musik im Vor- und Nachspann

by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud

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