Beiträge

Selbstsabotage verhindern

Vortrag an der Universität Witten-Herdecke

Soeben zurück von meinem Vortrag an der Universität Witten-Herdecke zum Thema „Selbstsabotage – Wie wir unserem Erfolg im Wege stehen und was wir dagegen tun können“. Die Fähigkeit, sich selbst ein Bein zu stellen ist nicht nur unter Führungskräften weit verbreitet. Meine ZuhörerInnen – überwiegend Studenten der Uni – konnten bestätigen, dass es weit verbreitete „Taktiken“ gibt, sich selbst den Erfolg zu verhageln. Ich hatte vier ausgewählte Stolperfallen ins Zentrum des Vortrags gestellt. Nutzen Sie den ausführlichen Artikel im Magazin WIR Wirtschaft Regional zum selben Thema, den Sie HIER kostenlos laden können.

Foto: Domenik Treß


Vier ausgewählte Stolperfallen

  1. Rastlosigkeit und falsche Ziele – gerade die Kombination aus permanentem „An-Sein“, dem „Sich-nicht-Genügen“ und dem Verfolgen falscher oder mir nicht angemessener Ziele hat es in sich.
  2. „Flucht in den Fleiß“ – ganz ohne Ziele funktioniert diese Stolperfalle: in unseren Unternehmen pflegen wir den Kult des Beschäftigt-Seins, wer aus dem Fenster schaut hat nicht etwa eine kreative Pause, sondern offenbar zu wenig zu tun. Dann lieber anstecken lassen und emsig wirken…
  3. Vermeintliche Sandwich-Situation – wenn ich mich wie ein armes Würstchen zwischen zwei Brötchenhälften sehe (also als typischer Mittel-Manager), dann habe ich einen wirksamen Denkrahmen, der mir die Verantwortung für mein Gelingen weitgehend abnimmt.
  4. Ablenkung – und digitaler Overload – bei wem das Smartphone bereits zum elften Finger geworden ist, der steuert nicht etwa seine Instrumente, sondern wird gesteuert.

Magazinartikel mit fünf Wirkungsfaktoren

Neben dezidierten Tipps, wie wir mit den vier Fallen umgehen, finden Sie in dem erwähnten Magazinartikel auch passende Reflexionsfragen, um selbst wieder das Heft des Handelns in die Hand zu bekommen und vom Unternommenen zum Unternehmer in eigener Sache zu werden.
Und sie finden dort zur Vertiefung auch fünf Wirkungsfaktoren, um den eigenen Kurs zu halten, von der Mission als Voraussetzung bis zu Raum und Zeit ohne Ziele“. Nutzen Sie die Anregungen.

Vertiefung: Podcasts zu dieser Thematik

Nutzen Sie auch die bisher 51 Episoden (Stand heute) meines Podcasts „Selbstführung und Leadership Development“, damit Sie mit den Ohren lernen können. Hier einige Hörempfehlungen:
Effektivität und Effizienz – wie beeinflusse ich die Wirksamkeit meines Tuns? SF18 „Selbstwirksamkeit steigern“
Mein Interview mit dem Forscher Alexander Markowetz: SF28 „Digitale Instrumente wieder in den Griff bekommen?“
Erkenntnisse aus meinem 2016-Aufenthalt im Kloster Bentlage: SF 37 „Die eigene Vision realisieren, Selbstsabotage vermeiden“
Drei Podcasts, die es auch in einer Video-Version gibt:

Vertiefung: Bücher

In meinen bisher drei Fachbüchern zum Themenfeld Selbstführung erläutere ich u.a. mein Modell der Sieben Felder der Selbstführung. Und im dritten Buch gehe ich insbesondere auf die Thematik Selbstsabotage und Selbstwirksamkeit noch einmal ausführlicher ein (hierzu auch der Podcast SF12 „Interview zum neuen Kompaktbuch“). Hier der Link zu den Büchern.

Vertiefung: Weitere Artikel

Nutzen Sie bitte auch weitere Artikel im Kontext von Selbstführung und Leadership Development, die ich HIER für Sie zum kostenlosen Download zusammen gestellt habe.

Danke an dieser Stelle noch einmal an meine heutigen hellwachen und engagierten TeilnehmerInnen an der Uni Witten-Herdecke!

Selbstwirksamkeit: Sie haben Ihren Erfolg in der Hand

Wie steigere ich meine Selbstwirksamkeit? Leitartikel in WIR

Soeben ist im Magazin WIR Wirtschaft Regional  in der Februarausgabe mein Artikel  „Wie steigere ich meine Selbstwirksamkeit ?“ zu lesen.

Ich habe meine bisherigen Erkenntnisse noch einmal aufgearbeitet und auch das VARES-Modell integriert.

Für den eiligen Leser (m/w) nachfolgend die Zusammenfassung wesentlicher Punkte des Artikels.

Zentrale Erkenntnisse

  • Wirksamkeit heißt, die angestrebten Ergebnisse mit möglichst optimalem Mitteleinsatz zu erreichen.
    Wir müssen uns zunächst auf die richtigen Dinge konzentrieren und das bedeutet, immer wieder zu klären,
    welche Ziele wir verfolgen und ob diese uns tatsächlich auch entsprechen.
  • Voraussetzung für Wirksamkeit ist eine gelingende Selbstführung. Wir erkennen uns selbst.
    Wir übernehmen die volle Verantwortung für alle unsere Stärken, Schwächen, Talente und
    wir steuern uns dann mit den für uns angemessenen Methoden und Instrumenten.
  • Wir steigern unsere Wirksamkeit, indem wir unsere Denkmuster immer wieder auf den Prüfstand stellen
    und analysieren, ob unsere Gedanken auch konstruktiv sind und ob wir unternehmerisch an unsere Ziele,
    aber auch an unsere Widerstände herangehen.
  • Wir üben den Fokus richtig zu setzen und zu halten. Dabei vermeiden wir Verschwendung und nutzen
    die richtigen Prozesse, Strukturen, Methoden, Instrumente, die uns genau dabei unterstützen,
    die persönlichen und unternehmerischen Ziele zu erreichen.
  • Lernen, das soll hier auch betont werden, begreifen wir nicht nur als Prozess der Weiterentwicklung
    oder auch der Wissensaneignung, sondern wir sehen ihn als notwendige, innere Haltung zur Entfaltung unseres Potenzials.

 


Selbstwirksamkeit: weitere Beiträge

Die Themen Selbstsabotage und Selbstwirksamkeit werden uns weiterhin beschäftigen. Es bleibt verblüffend, wie eigentlich erfolgreiche Führungskräfte sich selbst ein Bein stellen. Ich hatte bereits im Podcast SF 18 Selbstwirksamkeit steigern auf dieses Problem und mögliche Lösungen hingewiesen und erst kürzlich noch im Blog. Und bereits im Oktober letzten Jahres ist in der Neuen Osnabrücker Zeitung dazu ein Interview erschienen.

Hier der vollständige Artikel aus WIR Wirtschaft Regional (Feb. 2016) als download: WIR 02_2016_Selbstwirksamkeit.compressed
Und wer lieber hört als liest: hier der Podcast, auf dem dieser Artikel basiert: Podcast SF18 Selbstwirksamkeit steigern

Selbstsabotage bleibt Hauptproblem

*** Update am 25.01.: ***

Ich habe noch einen Blogbeitrag in der „Karrierebibel“ zum Thema Selbstsabotage gefunden, der gut zur Thematik passt. Darin u.a. spannend:

  • Die Angst vor dem eigenen Erfolg
  • Achten Sie auf Ihre Worte
  • Seien Sie weniger hart zu sich selbst

 

Neues Jahr, alte Probleme?

Selbstsabotage: Haben Sie sich auch zahlreiche Vorsätze für 2016 formuliert? Und – wie sieht es jetzt, Ende Januar aus? Haben Sie die ersten Schritte unternommen? Leider wiederholt sich das Spiel für viele Führungskräfte in jedem Jahr erneut: ich habe mich analysiert, ich weiß wo ich ansetzen muss, ich habe meine Ziele formuliert… und dann reisst mich der Führungsalltag einfach mit und ich vergesse meine Zwischenziele und Vorsätze im Tagesgeschäft. Steuern Sie gegen – hier finden Sie die links zu unseren Blogbeiträgen, Artikeln, Podcast-Episoden zum Thema.

Selbstsabotage vermeiden – hier die links

Regelmäßige Leser dieses Blogs haben schon die Hinweise zum Erkennen und Vermeiden von Selbstsabotage gelesen. Zur Wiederholung und Vertiefung oder aber zum Neu-Lesen gebe ich Ihnen nachfolgend noch ein paar „best-of“-Beiträge als links.

Interview in der NOZ Selbstsabotage

Für diejenigen, die das Interview in der Neuen Osnabrücker Zeitung im September 2015 nicht gelesen haben, hier der link zum Blogbeitrag, der wiederum auf das Interview in der NOZ verlinkt.

Artikel im Wirtschaftsmagazin WIR

Für die Ausgabe September 2015 des Magazins WIR Wirtschaft Regional habe ich einen mehrseitigen Artikel zum Thema Selbstsabotage geschrieben – hier der Blogbeitrag inklusive link zum Download.

Podcast SF 21 Smartphonesucht?

Die Abhängigkeit von digitalen Medien ist eine ganz wirksame Art, sich selbst zu sabotieren und vor allem die eigene Produktivität massiv zu reduzieren. Zum Neu- oder Wider-Hören hier der Podcast SF 21 Smartphone-Sucht? Beachten Sie dort bitte auch die Fragen zur Selbstanalyse.

Interview im Podcast von Thomas Reining

Noch ganz frisch: mein Interview im Podcast von Thomas Reining. Darin unterhalten wir uns ebenfalls über das Thema Selbstführung und erörtern, welche Rezepte wir empfehlen. Interview hier.

Nutzen Sie die Quellen gerade jetzt am Jahresbeginn, um die Selbstbehinderung zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

 

AudioLecture: bald geht es los

Anmeldeschluss für unser neues digitales Produkt: 07.12., 23:58 Uhr

Die Teilnehmer des Pilotseminars sind fast komplett. Wir freuen uns auf die Pioniere, die im Dezember gemeinsam starten. Mit dem Thema „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“ werden wir uns in 10 Etappen intensiv beschäftigen. Wesentliche Inhalte (Änderungen vorbehalten):

  • Persönliche Positionsbestimmung – Vision, Mission, Ziele
  • Selbstsabotage
  • Grundlagen der Selbstwirksamkeit – Praxistipps
  • Persönliche Konsequenzen ziehen

Aktuelle Seite zur AudioLecture Ld21-01 mit allen wesentlichen Infos (auch AGBs etc.): AudioLecture Ld21-01

Hier das aktualisierte pdf mit den Vorab-Infos: AudioLecture_01_VorabInfo

 

NOZ-Interview zu Selbstsabotage

Erkenntnisse aus dem neuen Buch

Wir waren so sehr mit dem Leadership Development Congress beschäftigt, dass ich noch keine Zeit hatte, auf das neueste Interview hinzuweisen. Im Gespräch mit Annalena Klein von der Neuen Osnabrücker Zeitung (erschienen digital und im Print am 23.09.2015) konnte ich „meine“ Themen Selbstsabotage und Selbstwirksamkeit erläutern und gleichzeitig Erkenntnisse aus meinem neuen Kompaktbuch vorstellen. Hier der link zum Interview.

Ich empfehle an dieser Stelle einmal mehr meinen Leitartikel zum Thema Selbstsabotage (nachfolgend als pdf-download): https://ld21.de/download/artikel-selbstsabotage-und-was-wir-dagegen-tun-koennen/

und die Podcast-Episode: https://ld21.de/sf12-interview-zum-neuen-kompaktbuch/

Weiterlesen

Artikel „Selbstsabotage“ erschienen

*** Bearbeitet am 16.09. – Artikel jetzt hier als download ***

Für die aktuelle (09/2015) Ausgabe des Magazins WIR Wirtschaft Regional habe ich den Titelbeitrag geliefert: „Selbstsabotage und was wir dagegen tun können“. Sie finden das Magazin zum Lesen auf dem Bildschirm hier.

NEU: Hier ist der Artikel zum Download: WIR+09_2015_Selbstsabotage.compressed

In diesem Artikel nenne ich wesentliche Erkenntnisse, die ich in meinem neuen Kompaktbuch „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“ ausführlich dargestellt habe. Das Buch ist im Buchhandel und u.a. hier und hier erhältlich (Print und E-Book).

Im Artikel und – ausführlich – im Buch geht es u.a. um folgende Punkte:

  • Womit stellen wir uns selbst ein Bein?
  • Fremde Ziele
  • Betrunken von der eigenen Wichtigkeit
  • Ablenkung und digitale Überlastung
  • Fünf Wirkungsfaktoren, um den eigenen Kurs zu halten

Letztlich geht es darum, tatsächlich „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“ zu kommen und die eigene Wirksamkeit zu steigern. Ich wünsche erbauliches Lesen.

Episoden

SF171 Selbstmotivation – 4 Tipps reloaded

 


Wie können wir uns selbst motivieren? 

Wie steht es um Ihre Selbstmotivation?  Gelingt es Ihnen, morgens zuversichtlich aufzustehen? Und können Sie abends, nach vollbrachtem Tagwerk, gut einschlafen? Viele von uns haben gemerkt, dass die vergangenen Jahre sehr anstrengend waren und die Haut dünner wurde. In dieser Soloepisode will ich Ihnen vier Tipps nennen, damit Sie Ihre Selbstmotivation wieder steigern können. Bereits in der Episode SF85 „Die eigenen Erfolge wahrnehmen“  (https://ld21.de/sf85-die-eigenen-erfolge-wahrnehmen/) habe ich einige Hinweise gegeben, wie wir uns selbst motivieren können. Meine Tipps waren damals:

  1. Drei Fragen stellen, um die eigenen Erfolge zu erkennen:
    Was war gut?
    Was muss verbessert werden?
    Welche Ideen, Anregungen und Wünsche habe ich?
  2. Liste der Erfolge
  3. Tagebuch schreiben

 


Vier Tipps neu interpretiert

Da ich diese Episode „Selbstmotivation – reloaded“ genannt habe, will ich hier vier Tipps noch einmal aufnehmen, die ich bereits in der Episode SF112 (!) „Die persönliche Motivations-Feuerwehr“ (https://ld21.de/sf112-die-persoenliche-motivations-feuerwehr/) genannt hatte. Damals passte es zufällig, dass die Episoden-Nummer auch die Notrufnummer der Feuerwehr war. Damals hatte ich vier Tipps gegeben, die bei akutem Motivationsmangel in vielen Fällen eine Soforthilfe bieten.

  1. Brände stoppen
  2. Feuerlöscher aufhängen
  3. Übungen/Drills durchführen
  4. Feuerquellen eliminieren

Diese Tipps waren in der Episode SF112 sehr stark auf Teams und deren wirksame Arbeit fokussiert. Ich will die Tipps hier noch einmal aufnehmen und insbesondere auf Ihre persönliche Selbstmotivation beziehen. Ein Warnhinweis: Coaching ersetzt keine Psychotherapie – Wenn Sie für sich feststellen, dass Sie ernsthafte seelische Herausforderungen haben, dann suchen Sie sich bitte therapeutische Hilfe. Die nachfolgenden Tipps nutzen Sie bitte achtsam und eigenverantwortlich.

 

Tipp Nr. 1: Brände stoppen

Ich erlebe in meiner Coachingpraxis seit vielen Jahren, dass es bei Führungskräften in einem der Lebensbereiche lichterloh brennt. Aber anstatt hinzusehen und den Brand zunächst einmal als existent und bedrohlich anzunehmen, schauen die Menschen aktiv weg. Ja – aktiv. Denn sie haben offenbar innerlich die Abwägung getroffen, dass sie sich nicht der Brandbekämpfung widmen  wollen oder glauben, es nicht zu können. Das ist, im Wortsinne, ein Spiel mit dem Feuer und der eigenen Leistungsfähigkeit. Vielleicht sogar der eigenen Lebensfähigkeit.

Reflexionsfrage:

  • Wo brennt es derzeit akut in einem meiner Lebensbereiche?

Ich kenne Ihre Rollen und Bereiche nicht, nenne hier stellvertretend folgende Rollen:

Im Privaten: (Ehe-)Partner(in), Mutter/Vater, Kind(solange die Eltern da sind), Freund(in), im Ehrenamt Engagierte(r) und so fort 

Im Beruflichen: Inhaber(in), Geschäftsführer, Abteilungsleiter m/w, Vorgesetzte(r), Kollege/Kollegin, ProjektleiterIn und so fort

Mein Tipp:

Setzen Sie sich nach dieser Episode hin und nehmen Sie sich ein Blatt Papier zur Hand. Notieren Sie zunächst, welche Bereiche Sie in Ihrem Leben wahrnehmen bzw. unterscheiden. Fertigen Sie dazu z.B. eine Art Tortendiagramm an. Markieren Sie, wo ein Brand bereits lodert. Fokussieren Sie sich auf den wesentlichen Brand. Und formulieren Sie anschließend, welche konkreten Schritte Sie in den kommenden zwei Wochen unternehmen werden, um den Brand zum Erlöschen zu bringen oder zumindest eindämmen.

Zusätzlicher Hinweis: Hier passt auch meine Podcast-Episode SF138 „Indikatoren für ein gutes Leben“ (https://ld21.de/sf138-indikatoren-gutes-leben/). Darin erörtere ich stellvertretend meine Indikatoren für „Wellbeing“.

 

Tipp Nr. 2: Feuerlöscher aufhängen

Hier geht es zunächst um die schnelle Reaktion, wenn irgendwo die ersten Flammen lodern, und zwar in Bezug auf die eigene Motivation. Feuerlöscher – das können wir fast wörtlich verstehen: Welches Instrument kann mir helfen, einen Brand sofort zu bekämpfen, bevor alles lichterloh in Flammen steht? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mir ein Blick auf meine formulierte Vision – gerne auch mit dem dazu gehörigen Bild – wie auch ein Check meiner schriftlichen Ziele fast immer unmittelbar hilft, wieder handlungsfähig zu werden und rationaler in einer schwierigen Situation zu handeln.

Reflexionsfragen:

  • Welche Rituale stärken mich?
  • Welche Bilder / Visualisierungen geben mir Kraft und Orientierung?
  • Wo stelle ich mir selbst ein Bein und wie verhindere ich dies?

Mein Tipp (eigentlich gleich ein Bündel von Tipps):

Beantworten Sie die Reflexionsfragen schriftlich. Kreieren Sie anschließend für sich passende Motivationskicks. Erschaffen Sie z.B. ein förderliches Morgenritual (Meditation, Körperübungen), das Ihnen einen achtsamen und kraftvollen Start in den Tag ermöglicht. „Feuerlöscher aufhängen“ kann auch ganz konkret bedeuten, dass Sie sich ein Lieblingsbild im Privat- oder Arbeitskontext aufhängen, auf das ihr Blick immer wieder fallen kann und das Sie positiv auflädt.
Beachten Sie bitte auch, wo Sie Selbstsabotage betreiben; entwickeln Sie Rituale bzw. Gewohnheiten, um turnusgemäß im Rückblick zu checken, wo Sie sich selbst behindert haben (z.B. destruktive Denkmuster). Fertigen Sie für sich eine Erinnerung – z.B. eine Postkarte, die Sie als eine Art Anker erinnert, sich nicht selbst ein Bein zu stellen.
Experimentieren Sie…

 

Tipp Nr. 3: Übungen / Drills durchführen

Was tue ich, bevor die Dinge schiefgehen? Ich hatte in der Episode 112 bereits den Vergleich mit der freiwilligen Feuerwehr gezogen. Dort wird auch geübt, und zwar möglichst so lange, bis alle Handgriffe im Schlaf sitzen. Wichtig ist nach solchen Übungen auch ein Debriefing, bei dem analysiert wird, was gut gelaufen ist, was unbedingt verbessert werden muss. Und es wird gefragt, welche Ideen es gibt, um die Abläufe zu optimieren. Drei Fragen, die ich vorhin schon als hilfreich erwähnt hatte.
Da es in dieser Episode um Selbstführung geht (und weniger um Teamführung), will ich den Aspekt Übungen bzw. Drills auf das Individuum beschränken. Sie sollen sich als Führungskraft nun nicht in unheilvolle Situation stürzen. Aber Sie können schon reflektieren, wie Ihr spezifisches Verhalten in Krisensituationen ist und welche Entwicklungsschritte Sie ableiten sollten.

Reflexionsfragen:

  • Wie habe ich mich in meiner Karriere in Krisen verhalten?
  • Wo liegen meine Stärken, wo liegen meine Schwächen in solchen Belastungssituationen?
  • Welche Muster kann ich an mir erkennen?

Mein Tipp:

Je nach Ihrer Befindlichkeit können Sie theoretische oder praktische Übungen bzw. Drills durchführen. Das heißt, Sie können Szenarien entwickeln, in denen Sie kritische Verläufe simulieren und für sich Verhaltens- und Lösungsansätze skizzieren. Sie können aber auch – ggf. ergänzend – neue Felder für sich erschließen, in denen Sie achtsam Ihre Grenzbereiche ertasten und erweitern können. Das kann bedeuten, dass Sie sich Seminare suchen, in denen Sie sich wieder als Anfänger fühlen können und aus Ihrer Rolle und aus Ihrer Komfortzone hears kommen. Ich erinnere mich an eigene Seminare, teilweise über eine Woche, die mich mental und körperlich sehr gefordert haben, die gleichzeitig wesentlich waren für die Entwicklung meiner Kompetenzen.
Wählen Sie für sich eine Weiterentwicklungsmaßnahme, die Sie fordert und damit trainiert.

 

Tipp Nr. 4: Feuerquellen für meine Motivation (dauerhaft) eliminieren

Als Führungskraft sind Sie täglich gefordert. Haben Sie selbst eigentlich Bedingungen, in denen Sie gedeihen können? Oder bleibt Ihnen nach und nach die Luft weg? Ich kenne aus der eigenen Beratererfahrung, vor allem aber auch aus den Berichten von befreundeten Coaches, Headhuntern und Consultants zahlreiche Stories, in denen z.B. Unternehmensnachfolgen schief gehen, weil der Nachfolger oder die Nachfolgerin von der übernommenen Aufgabe nahezu erschlagen werden. Sie können, werte Hörerinnen und Hörer, sicher immer wieder Optimierungsmöglichkeiten in Sachen Selbstführung entdecken und heben, aber vermutlich wird der eine oder die andere von Ihnen an die Grenzen stoßen; und die sind häufig dort, wo das Unternehmen einfach toxisch ist. Meine Selbstführung stößt dann auf eine Organisation, die mir die Kräfte absaugt.
Wenn das der Fall ist, dann gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: Ich kann versuchen, die Organisation zu verbessern. Ich kann mich aus der Organisation entfernen (Sie kennen das: Take it, change it or leave it).

Reflexionsfragen:

  • Wie lauten derzeit die drei wesentlichen Motivationskiller?
  • Auf welche der Motivationskiller haben Sie einen Einfluss?
  • Inwiefern bietet meine Organisation mir die Möglichkeiten, um meine Fähigkeiten zur Anwendung zu bringen und mich weiter zu entwickeln?

Mein Tipp:

Klären Sie für sich, zum Beispiel im Rahmen Ihrer Persönlichen Planungsklausur, ob Sie in Ihrer derzeitigen Arbeit gedeihliche Bedingungen finden. Finden Sie den wesentlichen Motivationskiller – in sich selbst, bei anderen oder im System. Wenn sich aus den o.g. Reflexionsfragen ergibt, dass es Zeit für einen Wechsel ist, dann bereiten Sie diesen strategisch vor. Suchen Sie sich zur Umsetzung Unterstützung.

 

Zusatztipp: Tägliche Motivationsschübe

Dieser Zusatztipp mutet vielleicht etwas altmodisch an. Vielleicht denken Sie jetzt an tägliche Kalendersprüche. Von den vielen Dingen, die ich von meiner Mutter gelernt habe, ist dies ein wichtiges: sich jeden Tag einen kleinen Motivationsschub geben. Ich habe mir – wieder – angewöhnt, jeden Tag in einem Buch zu lesen, das mich motiviert, zum Nachdenken bringt, mir ein Lächeln auf das Gesicht zaubert oder einfach positiv nachdenklich macht. Schauen Sie in Ihr Bücherregal oder kaufen Sie in Ihrem regionalen Buchladen ein.
Vielleicht haben Sie aber auch bereits ein eigenes, genau für Sie passendes Ritual, das Ihnen den täglichen Motivationsschub gibt. Bleiben Sie dran!

 


Musik im Vor- und Nachspann
by Joakim Karud http://soundcloud.com/joakimkarud


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SF37 Die eigene Vision realisieren, Selbstsabotage vermeiden

Solo-Episode: neue und erneuerte Erkenntnisse

Nach all’ den Interviews freue ich mich, heute wieder einmal eine Soloepisode zu senden. In der Episode SF37 geht es um neue und erneuerte Erkenntnisse rund um Visionsarbeit und Selbstsabotage. Haben Sie die „Ur-Episode“ zu dieser Thematik, SF08 „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“, schon gehört? Sie gehört zu den Folgen mit den meisten Downloads. Die damalige Folge hatte ich bei meinem Schreibaufenthalt im Kloster Bentlage aufgenommen. Antrieb für die Episode war meine Beobachtung, dass viele Menschen zwar faszinierende und attraktive Visionen für ihr unternehmerisches Handeln besitzen, dass ihnen aber auf dem steinigen Weg der Umsetzung der Elan, die Übersicht und leider auch die Zuversicht oft verloren geht. Damals schrieb ich gerade die letzten Kapitel meiner dritten Buchs, Titel (wie auch die Podcast-Episode) „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“ – hier der Blogbeitrag zur neuen Auflage.

Aufhänger: 2. Auflage des dritten Buchs

Seit März 2015 haben wir bis heute 37 Podcast-Episoden veröffentlicht, die sich allesamt mit den Themen “Selbstführung und Leadership Development” (so auch der Titel des Podcasts) befassen, darunter zahlreiche Interviews mit unternehmerischen Menschen und Wissenschaftlern.
In der neuen Auflage des Kompaktbuchs finden Sie passgenau die Verweise auf einzelne Podcastepisoden. Damit können die Leser eine nachhaltigere Lernwirkung erzielen und Ihr Wissen vertiefen. Die Fallbeispiele wurden aktualisiert, das Kapitel über Selbstsabotage überarbeitet und die Verknüpfung mit der Frage nach den Hauptaufgaben eingefügt.
Anlässlich der Arbeit an der neuen Auflage habe ich mich natürlich auch mit den damaligen Erkenntnissen auseinandergesetzt – nachfolgend die Ergebnisse meiner Reflexion.

Reloaded – wichtige Erkenntnisse

In dieser Podcast folge gehe ich u.a. ein auf:

5 Ansätze, um die eigene Vision zu finden, auf Kurs zu bleiben und die eigenen Ziele zu erreichen

Die fünf seinerzeit genannten Ansätze (siehe auch das dritte Buch) haben sich auch im Rückblick bestätigt – ich gehe noch einmal im Detail darauf ein:
  1. Mission als Voraussetzung
  2. Zeit für die Ziele
  3. Persönlich passende Methodik zur Selbstführung
  4. Rituale und Gewohnheiten etablieren
  5. Raum und Zeit ohne Ziele

Was können Sie konkret tun?

Mein Tipp, den ich in dieser Episode gebe: nehmen Sie Ihren Kalender zur Hand, ganz gleich ob elektronisch oder in Papier, und tragen Sie einen persönlichen Visionstag ein, noch in den nächsten 12 Wochen. Ziehen Sie sich zurück und überprüfen Sie Ihre Zielbilder.  Schreiben Sie sich einen Termin mit sich selbst in den Kalender, blocken Sie diesen Termin mit A-Priorität, um die eigene Vision zu überprüfen und fortzuschreiben und gefährliche Stolperfallen zu erkennen und zu vermeiden.


Zur Vertiefung: AudioLecture

Für diejenigen, die über einen längeren Zeitraum bei Ihrer Visionsarbeit und Visionsumsetzung begleitet werden wollen, starten wir im November unsere AudioLecture „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“ jetzt zum zweiten Durchlauf. Die Teilnehmer des ersten Durchlaufs waren begeistert (lesen Sie die Teilnehmerstimmen auf www.audiolecture.de). Wir haben auf unsere Pilotgruppe gehört und für den zweiten Durchlauf einige Ergänzungen und Änderungen eingebaut. Darum gibt es einen Startworkshop in diesem Konzept, bei dem sich die Teilnehmer des Seminars nicht nur virtuell, sondern auch mit allen Sinnen zumindest einmal treffen können. Beim Startworkshop erläutere ich nicht nur den Aufbau der Audiofolgen, sondern rege auch an, sich einen Lernpartner zu wählen. Das kennen wir aus der Positiven Psychologie: gerade wenn es um konstruktive Veränderungen geht, ist die Unterstützung durch andere wie ein Turbolader. Wenn Sie z.B. in der Schweiz wohnen – auch da haben wir Hörerinnen und Hörer – dann bieten wir Ihnen ein Video mit wesentlichen Infos aus dem Startworkshop.
www.audiolecture.de – auf dieser spezifischen Webseite  erfahren Sie nicht nur alles wesentlichen Details, sondern Sie finden dort auch das Anmeldeformular. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind. Der Early-Bird-Tarif ist leider schon abgelaufen, aber der Frühbuchertarif gilt noch für Anmeldungen bis 17. Oktober. Weitere Infos, die links zu den Geschäftsbedingungen und weiteren rechtlichen Hinweisen finden Sie auf www.audiolecture.de.

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SF18 Selbstwirksamkeit steigern

Den Hebel bei sich selbst richtig ansetzen

Wie können wir unsere Selbstwirksamkeit steigern? Diese Episode erörtert, was Wirksamkeit ist, und zeigt, wie wir sie messen und beeinflussen können. Zum Aufbau:

  1. Was ist Wirksamkeit? Von der DIN bis zum Alltagsverständnis.
  2. Woran messen wir Wirksamkeit?
  3. Wie beeinflusse ich Wirksamkeit – vor allem bei mir?
  4. Ansätze der Psychologie – Bandura und andere
  5. Das VARES-Modell – 5 Ansätze, um die Wirksamkeit zu erhöhen
  6. Ausgewählte Stolperfallen
  7. Konsequenzen und Zusammenfassung

Das VARES-Modell: 5 Ansätze, um die eigene Wirksamkeit zu erhöhen

Um einige handfeste Ansätze für den Alltag meiner Hörerinnen und Hörer zu liefern, stelle ich hier erstmals meine neues VARES-Modell vor. Bei der Frage, wo wir sinnvoll ansetzen können, um unsere Wirksamkeit zu steigern, schlage ich fünf ausgewählte Punkte vor:

V Vereinfachen
A Automatisieren
R Reduzieren
E Entfernen
S Standardisieren

Konsequenzen

Ziehen Sie Konsequenzen – wo wollen Sie ansetzen, um Ihre Wirksamkeit zu erhöhen? Nehmen Sie sich Kladde, Kalender oder Ihre elektronischen Instrumente und analysieren Sie die Punkte, an denen Sie ansetzen wollen.

Audio Lecture

In unserer ersten Audio Lecture mit dem Titel „Von der Vision zum persönlichen Erfolg“ widmen wir uns vertiefend auch dem Thema Selbstwirksamkeit. Im Dezember 2015 starten wir den Pilotdurchlauf, die Anmeldungen trudeln derzeit (November) ein. Auch an dieser Stelle lade ich die Pioniere ein, die von mir in (mindestens) 10 Audio-Episoden dabei begleitet werden, die eigene Situation zu reflektieren, die Ziele und Pläne zu optimieren und den eigenen Kurs zu finden und zu verfolgen. Weitere Infos wie auch die Hinweise zur Buchung, zu den AGBs etc. finden Sie auf der  Infoseite zur ersten AudioLecture, die im Herbst 2016 wieder startet.

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