SF41 2016 im Rückblick: War es ein erfolgreiches Jahr?

Persönlicher Rückblick und Lerntipps

In dieser Podcast-Episode lade ich Sie ein, auf das Jahr 2016 zurück zu blicken. Begleiten Sie mich zunächst bei meiner eigenen Rückschau und sammeln Sie dabei für sich Anstösse, Tipps und Ideen, um ebenfalls zu prüfen, was das Jahr 2016 für Sie persönlich gebracht hat.


Diese Podcast-Episode gibt es auch als Video-Version!

Wenn Sie mich bei einem Spaziergang durch Vulkane und Lavafelder auf Lanzarote begleiten wollen, während ich Ihnen den Inhalt in Wort und Bild vermittele, dann klicken Sie hier auf das eingebettete Video.

 


Erfolg – vier Elemente

Wenn wir das Jahr Revue passieren lassen und uns fragen, ob wir erfolgreich waren, so sollten wir erst einmal klären, wie denn unsere persönliche Vorstellung von ERFOLG ist. Damit starte ich in diese Podcast-Episode.

Inhalte der Episode

  • ich erinnere an den Blogbeitrag mit der “Gleichung für Erfolg“ noch in Erinnerung ( http://ld21.de/eine-gleichung-fuer-erfolg/?  Ich hatte vier Elemente als wesentlich ausgemacht: Talent, Einsatz, Methoden und Glück.
  • die Schwerpunkte der Ld 21 academy: Digitale Abhängigkeit und Die lernende Führungskraft
  • Liste der Erfolge
  • Lessons Learned – wie lauten die wichtigsten Lernerfahrungen

Ausblick auf 2017

Ich berichte von einigen der geplanten Aktivitäten:

  • der Leadership Development Congress (LDC 2017) am 21. September
  • der Podcast – der weiterhin in etwa vierzehntägigem Rhythmus erscheinen wird
  • Selbstführung – “reloaded”

Podcasts, Blogbeiträge und weiteres Material

Blog

Blogbeitrag über das Interview mit Sandra Wilms von pro office: http://ld21.de/interview_pro_office_2016/

Podcast-Episoden (in der Reihenfolge der Erwähnung)

SF24 Achtsamkeitpraxis – Interview mit Dr. Britta Hölzel

SF23 Von einem 3-Sterne-Koch lernen – mein Gespräch mit Thomas Bühner vom Restaurant La Vie

SF26 Erfolgreiche Lernprozesse – Interview mit Dr. Ulla Martens

SF25 Die Zukunft des Lernens (gleichzeitige Folge mit Oliver Leisse)

SF37 Die eigene Vision realisieren, Selbstsabotage vermeiden

SF29 Wellbeing und förderliche Büroräume, mein Interview mit Marc Nicolaisen

Artikel (kostenloser Download)

Artikel zu Selbstwirksamkeit in WIR Wirtschaft Regional,
dort vor allem auch der Artikel Lernende Führungskräfte

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SF38 Wie nutze ich soziale Medien?

Interview mit dem Experten Alex Khan

Geht es Ihnen auch so, dass Sie mittlerweile in Sachen soziale Medien nicht mehr durchblicken? Welchen Kanal soll ich denn jetzt für welche Zielgruppen bespielen? Jeden Tag gibt es einen neuen Dienst, den man „unbedingt“ nutzen muss.
Ich frage in diesem Podcast einen Experten für soziale Medien, Alex Khan (https://alexkhan.tv/alex-khan/), der insbesondere über Periscope bekannt geworden ist. Sie werden fragen: was ist das schon wieder, Periscope? Wir klären Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, auch darüber in diesem Podcast auf. Und wir machen Mut, zu experimentieren und eigene Erfahrungen zu gewinnen. Bereits seine bisherige Geschichte als Unternehmer liest sich spannend, seit einer Weile nutzt er soziale Medien systematisch und strategisch. Dieses Wissen gibt er auch weiter,  man kann Ihn für Vorträge oder, via Website, auch für ein 1:1 Coaching buchen. Auf seiner Website bietet er außerdem konkrete Tipps zur Nutzung dieser Kanäle.

Unsere Themen

  • seine persönliche Mission
  • Fehler in der bisherigen Laufbahn
  • der Stellenwert von AUFMERKSAMKEIT
  • Antworten auf die Frage, was denn ein Unternehmer heute tun sollte – twittern?
  • Periscope – wie sollte man diesen und andere soziale Kanäle als unternehmerischer Mensch nutzen?

Infoseite speziell für diesen Podcast

Alex Khan hat für Sie, die Hörerinnen und Hörer meines Podcasts auch speziell eine Info zusammengestellt, die Sie hier finden: https://alexkhan.tv/ld21

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Digitale Abhängigkeit? Bericht in der NOZ

Umgang mit digitalen Instrumenten: gelungene Veranstaltung

Es ist geschafft, die gemeinsame Veranstaltung von NOZ Medien /  Landkreis Osnabrück / WIGOS und der Ld 21 academy GmbH war ein voller Erfolg. Jetzt hat die Neue Osnabrücker Zeitung darüber mit Bild berichtet – hier kommen Sie zum Artikel.

Foto: NOZ

Keyspeaker Alexander Markowetz (2. v. r.) und die Veranstalter Foto: NOZ

 

Was können wir tun?

Einen Bericht über die wesentlichen Ergebnisse finden Sie hier, geschrieben von Eckard Wiebrock von der Wirtschaftsförderung WIGOS . Einige der Empfehlungen aus den Arbeitsgruppen:

  • On-/Offlinezeiten festlegen
  • Bewusste Reflexion des Nutzungsverhaltens
  • Rahmenbedingungen / Informationsdisziplin schafften
  • Besprechungskultur ändern
  • Verantwortungsvoller Umgang
  • Erholungsphasen nutzen
  • Verbindliche Kommunikationsetikette

Seminar zur Digitalen Fitness am 17. November

Schon jetzt weise ich auf unser neues Kompaktseminar hin, das die wesentlichen Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung aufnimmt und für die Praxis aufbereitet. Hier ein Auszug aus dem Seminarflyer:

Unser Arbeitsalltag ist voll von Ablenkungen: zu den üblichen Störungen wie Telefon oder auch kommunikationsbedürftige Kollegen kommen die Pings der sozialen Medien. Bevor wir noch zu voller Konzentration au aufen können, lassen wir uns unterbrechen. Auf diese Weise sinkt unsere Produktivität dramatisch. Ebenso schlimm: auch unsere persönliche Zufriedenheit und unser Engagement sinken. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen uns auf, wo wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen unternehmen können.
Teilnehmer des Seminars erfahren, wie wir unsere eigene Produktivität bremsen und welche Mechanismen dabei wirken. Anhand von 5 ausgewählten Erfolgsfaktoren erfahren Sie, was Sie konkret tun können und wie Sie Ihre Produktivität im digitalen Alltag zurückgewinnen können.

Wie immer haben wir eine begrenzte Teilnehmerzahl, bitte für das Seminar am 17. November direkt bei der WIGOS anmelden (alle Infos finden Sie hier).

SF33 Selbstreflexion und zukunftsfähige Unternehmenskultur

Produktivität beeinflussen: Interview mit Matthias Upmeier

Mein heutiges Gespräch führe ich mit Matthias Upmeier, Partner bei der WMS Treuhand GbR (hier der link zur Webseite), der dort vor allem auch den Bereich Personal betreut. Wir sprechen primär über drei Themen:
  • die Selbstreflexion durch einen Auditprozess
  • die Gestaltung förderlicher räumlicher Bedingungen
  • den Umgang mit dem Phänomen der Digitalisierung

Systematische Selbstreflexion des Unternehmens

Wir haben mehrere Anlässe, um uns zum Podcast-Interview zu treffen. Das Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen gehört zu den ersten 100 Teilnehmern am Pilotbetrieb des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur. Für die erfolgreiche Vollendung des Prozesses wurde die Sozietät aus Osnabrück mit der offiziellen Abschlussurkunde ausgezeichnet. Wir unterhalten uns über diesen Ansatz, die eigene Unternehmenskultur zu reflektieren und Ansätze zur praktischen Optmierung der Prozesse abzuleiten. Dabei erörtern wir natürlich auch die Frage, wie Aufwand und Nutzen bei derartigen Audits miteinander im Verhältnis stehen.
Auf der Infoseite der Kanzlei heißt es zum Audit selbst: Das INQA-Audit, ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und wurde in enger Zusammenarbeit von der Bertelsmann Stiftung, dem Demographie Netzwerk e.V. (ddn) und dem Institut „Great Place to Work“ entwickelt.
Für Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, hier der link zur INQA-Infoseite. Zum Ansatz des Audits finden Sie hier Infos.
Aufschlussreich sind die Ausführungen von Matthias Upmeier zum Stellenwert des Themas Unternehmenskultur und sein insgesamt sehr positives Fazit hinsichtlich der Beteiligung an einem solchen Audit.

Räume beeinflussen unsere Produktivität

Wir sprechen zudem wir über das Thema Räume, da die WMS noch in diesem Jahr in ein komplett neues Firmengebäude umziehen wird. Wir unterhalten uns über die Frage, inwieweit junge und alte Mitarbeiter unterschiedliche räumliche Bedingungen benötigen und warum eine Bibliothek mit „handfesten“ Büchern auch heute noch sinnvoll sein kann.

Spielregeln für die Nutzung digitaler Instrumente

Eine weiterer Schwerpunkt im Interview ist das Thema Digitalisierung. Hier erörtern wir vor angesichts des anstehenden Umzugs in das neue Gebäude, welche Ideen und Haltungen in der Kanzlei vorherrschen, welche Erfahrungen gemacht wurden und auch welche Spielregeln für das zukünftige Arbeiten mit digitalen Instrumenten bisher abgeleitet wurden.
Matthias Upmeier ist zudem Podiumsgast bei der anstehenden Veranstaltung „Digitale Abhängigkeit?“ am 18.08. in Osnabrück. In diesem Zusammenhang sprechen wir über die konkreten Vorteile und Nachteile des Einsatzes digitaler Instrumente.
Zum Abschluss fasst Matthias Upmeier noch einige Gedanken zusammen, warum sich Unternehmen aktiv mit dem Phänomen Digitalisierung und mit der eigenen Kultur befassen sollten.

Partner beim LDC 2016

Die WMS Treuhand GbR ist auch ein Partner bei unserem diesjährigen Leadership Development Congress (LDC 2016), der sich am 22. September in Melle bei Osnabrück dem Thema „Die lernende Führungskraft” widmet. Lesen Sie auch den Blogbeitrag zur Kooperation mit der WMS Treuhand GbR beim Kongress.
Hier geht es zur Homepage der WMS Treuhand GbR .

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SF28 Digitale Instrumente wieder in den Griff bekommen – Interview mit Alexander Markowetz

Digitale Instrumente SENKEN die Produktivität – was tun?

Digitale Instrumente – wie Smartphones und portable Computer – beherrschen uns und unseren Alltag. Als Folge ist unsere Leistungsfähigkeit nicht etwa gestiegen, sondern sogar gesunken, und zwar in dramatischem Umfang: in jeder Besprechung brummt, summt und klingelt es und viele MitarbeiterInnen verbringen ihre Zeit eher zerstreut in sozialen Netzwerken als fokussiert bei einer dienstlichen Aufgabe. Wir müssen lernen, unsere Instrumente wieder zu beherrschen. Das bedeutet, unser eigenes Verhalten zu erkennen und ebenso angemessene Spielregeln in den Unternehmen festzulegen. Dabei helfen uns neue wissenschaftliche Untersuchungen.


Experteninterview zum “Digital Burnout”

In dieser Podcast-Episode interviewe ich Dr. Alexander Markowetz.  Er hat im Rahmen einer Juniorprofessur für Informatik an der Uni Bonn an einer umfassende Studie zum Smartphone-Nutzerverhalten mitgewirkt. In seinem Bestseller „Digital Burnout. Warum unsere permanente Smartphone-Nutzung gefährlich ist“ erläutert er seine Erkenntnisse. Dieser Problematik habe ich mich auch im Podcast SF21 „Smartphone-Sucht?“ (Januar 2016) gewidmet (http://ld21.de/sf21-smartphone-sucht/). Mit Dr. Markowetz spreche ich u.a. über folgende Punkte:
– das Forschungsprojekt zur Smartphone-Nutzung und die Resonanz in den Medien (der „mediale Rummel“)
– wie die Nutzung des Smartphones unsere Leistungsfähigkeit reduziert und welche unbewussten Automatismen laufen
– was wir wirklich mit den Geräten tun und warum die Geräte wie Glücksspielautomaten wirken
– wie die eigene Nutzung der Geräte falsch eingeschätzt wird
– wieso die häufigen Unterbrechungen („totale Fragmentierung“) das eigentliche Problem darstellen
– wieso wir den „Flow-Level“ nicht mehr erreichen und damit unglücklich und unproduktiv werden

Praktische Lösungen: digitale Diäten und Kommunikationsetikette

Aber mich interessiert auch, welche Lösungen es gibt, da die „Technologie der Kulturtechnik davongelaufen ist“ (Markowetz“). Im Rahmen einer gelingenden Selbstführung müssen wir zunächst erkennen, was wir mit den Medien tun. Markowetz rät zu ganz praktischen Schritten, z.B. einerseits das eigene Verhalten zu beeinflussen („digitale Diäten“, Muster verändern, handyfreie Zonen) und andererseits mit den wesentlichen Kommunikationspartnern Spielregeln zu vereinbaren („Kommunikationsetikette“). Insbesondere bei letzterem haben die Unternehmen, so Markowetz, extremen Nachholbedarf.

Hinweis: Veranstaltung mit Dr. Markowetz am 18.08.2016 in Osnabrück

Für die Hörerinnen und Hörer, die in der Region Osnabrück wohnen (und solche, die sich auf den Weg machen wollen): Dr. Markowetz wird bei einer gemeinsamen Veranstaltung von Landkreis Osnabrück / WIGOS, MSO Medienservice und Ld 21 academy GmbH mit dem Titel „Digitale Abhängigkeit? Wie wir Smartphone und Computer wieder in den Griff bekommen“ einen Vortrag halten, und zwar am 18. August 2016 (14:00 – 18:00 Uhr) in Osnabrück.
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Infos und Anmeldung: www.mso-medien.de/Anmeldung; Fragen zur Veranstaltung bitte an regiopuls@mso-medien.de.

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Resonanz erzielen, sich berühren lassen

Der Soziologe Hartmut Rosa im Video

In der Video-Reihe des Stifterverbands auf Youtube fand ich ein etwa zwölfminütiges Interview mit Prof. Rosa, betitelt: Wider den ewigen Steigerungszwang.
Spannend sind seine Ausführungen dazu, wie wir versuchen, kulturelles, soziales, ökonomisches und sogar “Körper-Kapital” anzuhäufen. Rosa: “Wenn Sie einen Yoga-Kurs machen, dann sammeln Sie Körperkapital, damit Sie besser entschleunigen können oder besser entspannen können. Und wenn Sie auf eine Party gehen, dann sammeln Sie soziales Kapital” (nutzen Sie auch die Youtube-Funktion “Transkript”, zu finden unter “Mehr” unter dem Video).

… und im WELT-Interview

Auf Hartmut Rosa war ich durch ein kürzlich in der WELT erschienenes Interview aufmerksam geworden, das zum Einstieg in seine Positionen hilfreich ist: Wir steuern auf ein kollektives Burn-out zu.
Wie u.a. im Podcast SF 21 “Smartphone-Sucht?” thematisiert, laufen wir Gefahr, uns mithilfe unserer digitalen Medien selbst und gegenseitig in die Überforderung zu treiben. Hintergründe und Zusammenhänge erläutert Rosa:

Wenn man Menschen fragt, ob sie mit ihrem Leben zufrieden sind, dann ist die Antwort oft: Ich habe ein ordentliches Einkommen, ein Häuschen, gesunde Kinder – ich bin zufrieden. Oder: Mir fehlt dies und das, deswegen bin ich unglücklich. Letztlich sind das aber nur Ressourcen. Ein Mensch kann tief deprimiert sein, obwohl er über all das verfügt. Man muss die Frage nach gelingendem Leben also anders stellen.

Ich meine, es kommt darauf an, wie jemand mit der Welt verbunden ist. Wir leben in einer Gesellschaft, in der immer mehr Menschen das Gefühl haben, einer stummen, gleichgültigen Welt gegenüberzustehen. Die Folge ist ein individuelles, ja sogar kollektives Burn-out. Menschen, die ein gelingendes Leben führen, haben eine lebendige Verbindung etwa zu anderen Menschen, zur Natur, zu ihrer Arbeit. Das Leben gelingt nicht allein, wenn wir reich an Ressourcen und Optionen sind, sondern wenn wir es lieben.

Und, im weiteren Verlauf des Interviews:

Im Unterschied zu Resonanzerfahrungen in der physischen Welt, in der wir leben, sind kurze Feedbacks über soziale Medien ‘entsinnlicht’. Wenn ich auf ein Posting oder einen Tweet mehr Likes bekomme als das Mal zuvor, deute ich das als stärkere Resonanz. Wenn ich dagegen weniger Rückmeldungen erhalte, habe ich die Sorge, von der Welt ‘vergessen’ zu werden. Wer seine Resonanzvergewisserung über die sozialen Medien sucht, muss sich deshalb alle paar Stunden oder gar Minuten von Neuem seiner Verbundenheit mit der Welt versichern. Das kann leicht zu einem suchtförmigen Verhaltensmuster führen.

Und es fehlt ein wesentliches Merkmal für echte Resonanzbeziehungen: Wir eignen uns nichts Fremdes an, das es uns erlaubt, uns zu verwandeln, sondern wir suchen nur Bestätigung für das, was wir schon sind. Wir lassen uns kaum berühren von dem, was uns erreicht, und wir erreichen und bewegen auch auf der anderen Seite kaum etwas. Die ‘Verflüssigung des Weltverhältnisses’, die eine Resonanzerfahrung ausmacht, findet kaum statt; eher verhärtet sich unser Weltverhältnis.

Die neuen Medien verstärken aber auch noch ein anderes Verhalten. Wir haben uns angewöhnt, die Welt nach immer interessanteren Optionen zu scannen. Dahinter steckt die Angst, irgendwo etwas zu verpassen. Dann kann ich aber nicht in eine Resonanzbeziehung treten. Die setzt nämlich voraus, dass man Aufmerksamkeit fokussiert und alles andere loslässt – nach dem Motto: Ich werde etwas verpassen, aber das ist mir die Sache wert.

SF22 Mit System als Solopreneur erfolgreich

*** Update: jetzt neu hochgeladen ***

Interview mit dem Systemingenieur, Solopreneur und Podcaster Maik Pfingsten

Liebe Hörerinnen und Hörer – vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was denn ein Solopreneur ist. Mir persönlich war das vor gut einem Jahr noch nicht klar, was denn genau die Unterscheidung z.B. zu einem Freiberufler ausmacht. Dann traf ich Maik Pfingsten und konnte am lebenden Beispiel studieren, was es mit dieser noch sehr jungen Art des Unternehmertums so auf sich hat. Damit auch Sie einen Einblick bekommen, wie man mit System als Solopreneur erfolgreich werden kann, spreche ich in dieser Podcast-Episode 22 mit Maik Pfingsten (http://zukunftsarchitekten-podcast.de/; http://lifestyleentrepreneur.de/) vor allem über folgende Punkte:
  • Was einen Solopreneur ausmacht und wie er (oder sie) sich vom Freiberufler unterscheidet
  • Wie wir Prozesse automatisieren können – auch persönliche Prozesse
  • Erfahrungen im Online-Marketing: Warum ich erst geben muss
  • Was große Unternehmen in der Zusammenarbeit mit Solopreneuren lernen können

Online-Marketing: Erst geben…

Maik Pfingsten (MP), von Hause aus Systemingenieur, berichtet über seine Reise vom Mitinhaber eines Ingenieurbüros zum erfolgreichen Solopreneur: wie er sich aus den Verstrickungen seiner vorherigen Struktur befreit hat, wie er zum Podcasten kam und wie er sein neues Erwerbssystem als Solopreneur aufgebaut hat. Wir sprechen auch darüber, wie man seine Prozesse standardisiert und automatisiert, also „ein System aufbaut, das unabhängig vom Eigentümer funktioniert“. Mittlerweile, so berichtet MP im Gespräch, finden ihn seine Kunden, ohne dass er klassisches Marketing betreibe.

Podcasts spielen eine zentrale Rolle

Der Podcast und weitere Kanäle sowie digitale Produkte sind zentral für seine digitale Präsenz und damit für seine Auffindbarkeit. Wir stellen im Gespräch beide fest, dass man in der digitalen Welt zuerst geben, also Wissen frei ins Netz stellen muss. Der Podcast habe, so MP, vor allem den Vorteil, dass er für potenziell Interessierte einen authentischen Eindruck seiner Person und seiner Expertise vermittle – das erleichtere es, die richtige Passung zwischen dem Kunden und dem Anbieter zu finden und wirke wie ein Filter.

Wie innovative Unternehmen lernen

Ich befrage ihn auch zu seinen Kunden, stelle auch die Frage, was diese Unternehmen auszeichne. MP schildert am Beispiel der in Liechtenstein ansässigen HILTI-Gruppe (https://www.hilti.de), was eine innovative Unternehmenskultur ausmacht. Wir erörtern, wie Lernprozesse in den von ihm beratenen bzw. begleiteten Unternehmen gefördert werden, sprechen in diesem Kontext über Projektmanagement-Instrumente und ortsunabhängige Kooperation.

Lastenhefte als zentrale Dienstleistung

Da Maik Pfingsten als Solopreneur vor allem auch in Produkten denkt, sprechen wir auch über sein zentrales Produkt, die Erstellung von Lastenheften (http://lastenhefterstellen.de/). Er zeigt auf, wie er als Solopreneur ein zentrales Problem der Unternehmen, nämlich schnell und umfassend ein Lastenheft für Projekte zu erstellen, löst und dazu eine standardisierte und automatisierte Dienstleistung anbietet.

Ausblick: Membership-Plattform

Natürlich frage ich MP auch, was wir in Zukunft von ihm erwarten können. Im Interview berichtet er über seine Mitglieder-Plattform. Darauf versammelt er derzeit seine bisher erarbeiteten Materialien, wie zum Beispiel Videos, Templöates, E-Books etc. Die zukünftigen Mitglieder werden selbser entscheiden können, wie und wann sie sich welche Informationen aus deiser „Bibliothek“ entnehmen können.
Und zum Abschluss frage ich ihn noch nach drei konkreten Tipps, um mit der digitalen Infoflut umgehen zu können.

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Selbstsabotage bleibt Hauptproblem

*** Update am 25.01.: ***

Ich habe noch einen Blogbeitrag in der “Karrierebibel” zum Thema Selbstsabotage gefunden, der gut zur Thematik passt. Darin u.a. spannend:

  • Die Angst vor dem eigenen Erfolg
  • Achten Sie auf Ihre Worte
  • Seien Sie weniger hart zu sich selbst

 

Neues Jahr, alte Probleme?

Selbstsabotage: Haben Sie sich auch zahlreiche Vorsätze für 2016 formuliert? Und – wie sieht es jetzt, Ende Januar aus? Haben Sie die ersten Schritte unternommen? Leider wiederholt sich das Spiel für viele Führungskräfte in jedem Jahr erneut: ich habe mich analysiert, ich weiß wo ich ansetzen muss, ich habe meine Ziele formuliert… und dann reisst mich der Führungsalltag einfach mit und ich vergesse meine Zwischenziele und Vorsätze im Tagesgeschäft. Steuern Sie gegen – hier finden Sie die links zu unseren Blogbeiträgen, Artikeln, Podcast-Episoden zum Thema.

Selbstsabotage vermeiden – hier die links

Regelmäßige Leser dieses Blogs haben schon die Hinweise zum Erkennen und Vermeiden von Selbstsabotage gelesen. Zur Wiederholung und Vertiefung oder aber zum Neu-Lesen gebe ich Ihnen nachfolgend noch ein paar “best-of”-Beiträge als links.

Interview in der NOZ Selbstsabotage

Für diejenigen, die das Interview in der Neuen Osnabrücker Zeitung im September 2015 nicht gelesen haben, hier der link zum Blogbeitrag, der wiederum auf das Interview in der NOZ verlinkt.

Artikel im Wirtschaftsmagazin WIR

Für die Ausgabe September 2015 des Magazins WIR Wirtschaft Regional habe ich einen mehrseitigen Artikel zum Thema Selbstsabotage geschrieben – hier der Blogbeitrag inklusive link zum Download.

Podcast SF 21 Smartphonesucht?

Die Abhängigkeit von digitalen Medien ist eine ganz wirksame Art, sich selbst zu sabotieren und vor allem die eigene Produktivität massiv zu reduzieren. Zum Neu- oder Wider-Hören hier der Podcast SF 21 Smartphone-Sucht? Beachten Sie dort bitte auch die Fragen zur Selbstanalyse.

Interview im Podcast von Thomas Reining

Noch ganz frisch: mein Interview im Podcast von Thomas Reining. Darin unterhalten wir uns ebenfalls über das Thema Selbstführung und erörtern, welche Rezepte wir empfehlen. Interview hier.

Nutzen Sie die Quellen gerade jetzt am Jahresbeginn, um die Selbstbehinderung zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

 

SF21 Smartphone-Sucht?

Smartphone-Sucht: Ergebnisse aus einer Studie von Markowetz und Tipps zur Vermeidung der Sucht

 Wir reduzieren unsere eigene Wirksamkeit und damit unsere Produktivität selbst, und das in massiver Weise, wie das Buch von Alexander Markowetz mit dem Titel Digitaler Burnout belegt.
In der Einleitung zu dieser Episode will ich das Phänomen der Smartphone-Sucht umreissen und einordnen.
Im Hauptteil berichte ich auszugsweise über wissenschaftlichen Erkenntnisse zu unserer digitalen Sucht und konkret über die Studie von Prof. Markowetz.
Mithilfe einiger Prüffragen können Sie dann anschließend einschätzen, wie stark Sie am digitalen Tropf hängen.
Falls Sie dabei eine starke Abhängigkeit diagnostizieren, so gebe ich Ihnen quasi zur Selbsthilfe 5 Tipps für einen kontrollierten Umgang mit dem Smartphone.

Hier zum Nachlesen meine Prüffragen und die Tipps:

Bin ich Smartphone-süchtig?

Frage 1: Legen Sie Ihr Smartphone bei Besprechungen auf den Tisch?
nie: 0 Punkte
gelegentlich: 2 Punkte
regelmäßig: 3 Punkte
Frage 2: Haben Sie den Drang, abends nach 20:00 Uhr noch einmal auf das Smartphone zu schauen?
nie: 0 Punkte
gelegentlich: 2 Punkte
regelmäßig: 3 Punkte
Frage 3: Nehmen Sie das Smartphone in Pausen oder Unterbrechungen sofort in die Hand und checken Nachrichten, Apps o.ä.?
nie: 0 Punkte
gelegentlich: 2 Punkte
regelmäßig: 3 Punkte
Frage 4: Haben Sie bei unpassenden Gelegenheiten (z.B. im Theater, Privatleben) schon heimlich auf Ihr Smartphone geschaut?
nie: 0 Punkte
gelegentlich: 2 Punkte
regelmäßig: 3 Punkte
Frage 5: Wie lang war der längste Verzicht auf Ihr Smartphone (meint: es war abgeschaltet, zuhause gelassen o.ä.)? Wochen? Tage? Oder nur Stunden?
Woche: 0 Punkte
Tag: 1 Punkt
Stunde: 3 Punkte
Rechnen Sie einmal zusammen. Nach meiner Einschätzung sind Sie „suchtgefährdet”, wenn Sie mehr als 8 Punkte haben. Wenn Sie unsicher in der Beantwortung sind, dann bitten Sie doch einmal Ihre Kolleginnen und Kollegen um eine Einschätzung für Ihr Verhalten.

Tipps für einen bewussten Umgang mit dem Smartphone

Hier eine Auswahl meiner Tipps:
Tipp 1: Beobachten und analysieren Sie Ihre Smartphone-Nutzung (ggf. mit einer App)
Tipp 2: Setzen Sie sich konkrete Zeitfenster am Tag, in denen Sie online sind und schaffen Sie damit störungsfreie Zeiten, in den Sie Top-Leistungen produzieren können und in denen Sie offline sind
Tipp 3: Studieren Sie Ihr Smartphone genau, damit Sie es steuern können (und nicht umgekehrt) und schalten Sie insbesondere alle Signale aus
Tipp 4: Setzen Sie einen Tag in der Woche, an dem Sie das Smartphone nicht benutzen
Tipp 5: Werfen Sie alle Apps runter, die Sie nicht wirklich benötigen
Zusatztipp: Wenn Sie das nächste Mal eine Führungsklausur veranstalten, dann nutzen Sie die Gelegenheit: legen Sie gemeinsam Regeln zu einem achtsamen Umgang mit Smartphone und Tablets fest. Mit hoher Wahrscheinlichkeit reduzieren Sie die gegenseitigen Störungen und steigern Sie so die Produktivität.

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NOZ-Interview zu Selbstsabotage

Erkenntnisse aus dem neuen Buch

Wir waren so sehr mit dem Leadership Development Congress beschäftigt, dass ich noch keine Zeit hatte, auf das neueste Interview hinzuweisen. Im Gespräch mit Annalena Klein von der Neuen Osnabrücker Zeitung (erschienen digital und im Print am 23.09.2015) konnte ich “meine” Themen Selbstsabotage und Selbstwirksamkeit erläutern und gleichzeitig Erkenntnisse aus meinem neuen Kompaktbuch vorstellen. Hier der link zum Interview.

Ich empfehle an dieser Stelle einmal mehr meinen Leitartikel zum Thema Selbstsabotage (nachfolgend als pdf-download): http://ld21.de/download/artikel-selbstsabotage-und-was-wir-dagegen-tun-koennen/

und die Podcast-Episode: http://ld21.de/sf12-interview-zum-neuen-kompaktbuch/

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